ArchivDeutsches Ärzteblatt10/2012Medizinische Fachangestellte: Einigung über Tarifgehälter erzielt

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Medizinische Fachangestellte: Einigung über Tarifgehälter erzielt

Gerst, Thomas

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Den anspruchsvollen Aufgaben der Arzthelferinnen sollen künftig auch die Gehälter angepasst werden. Foto: Eberhard Hahne
Den anspruchsvollen Aufgaben der Arzthelferinnen sollen künftig auch die Gehälter angepasst werden. Foto: Eberhard Hahne

Von April an steigen die Tarifgehälter für Medizinische Fachangestellte (MFA) linear um 2,9 Prozent. Auszubildende erhalten circa 50 Euro mehr im Monat. Darauf haben sich der Verband medizinischer Fachberufe und die Arbeitsgemeinschaft zur Regelung der Arbeitsbedingungen von Medizinischen Fachangestellten/Arzthelferinnen in den Tarifverhandlungen am 1. März 2012 in Berlin geeinigt. Für den Zeitraum von Januar bis März 2012 erhalten die Beschäftigten in den Tätigkeitsgruppen I und II eine Einmalzahlung in Höhe von 150 Euro, in den Tätigkeitsgruppen III und IV gibt es 200 Euro. Auszubildende erhalten eine Einmalzahlung von 90 Euro. Der neue Gehaltstarifvertrag hat eine Laufzeit bis zum 31. März 2013.

Die Tarifpartner haben zudem eine Strukturreform der Gehaltstabelle für 2013 beschlossen. Der Gehaltstarifvertrag soll dem sich verändernden Tätigkeitsspektrum der Medizinischen Fachangestellten angepasst werden. Den gestiegenen Ansprüchen an die MFA bei der Durchführung ärztlich delegierter Leistungen, bei Hausbesuchen und bei der Übernahme neuer Aufgaben und größerer Verantwortung im Praxisteam soll eine angemessenere Vergütung folgen. TG

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