ArchivDeutsches Ärzteblatt16/1996Kulturelle und gesellschaftliche Veranstaltungen

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Kulturelle und gesellschaftliche Veranstaltungen

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LNSLNS Mittwoch, 5. Juni 1996
À 10.00 Uhr: Typisch Kölsch – Histörchen, Originale und Spezialitäten – Auf dem Rundgang durch die Kölner Altstadt erleben Sie "Köln pur". Sie erfahren, welche Histörchen sich die Kölner noch heute erzählen, wo urkölsche Originale lebendig sind und welche Spezialitäten auch dem Besucher munden. Es geht vorbei am Gürzenich, wo die Kölner einst Könige und Kaiser empfingen und wo die Karnevalsjecken feiern. Nach diesem Rundgang verkauft Ihnen keiner mehr einen "Halven Hahn" als "Halbes Hähnchen", und einen "Köbes" unterscheiden Sie mit Leichtigkeit vom "Zappes". – Dauer: 2 Stunden.
Schutzgebühr: 28 DM p. P.
Á 14.00 Uhr: Der Kölner Dom und die Schatzkammer – Bei diesem Besuch erfahren Sie, weshalb die Kölner die größte Kirche der Welt bauen wollten, auf welche Schwierigkeiten sie dabei stießen und warum es über 600 Jahre dauerte, das Abbild des Himmels zu verwirklichen, und weshalb dieses Abbild ständig eingerüstet ist und welche Kostbarkeiten der Dom beherbergt. Die Schatzkammer des Doms zählt zu den kostbarsten in Deutschland. Zu den bedeutendsten Schätzen gehört der "Petrusstab", der als einer der ältesten Bischofsstäbe in der westlichen Welt gilt. Neben kostbaren Monstranzen ist der barocke Schrein des Erzbischofs Engelbert sehenswert. Der Kirchenfürst wurde übrigens von seinen Verwandten ermordet. Warum und wie und vieles mehr erfahren Sie bei diesem Besuch. – Dauer: 1,5 Stunden.
Schutzgebühr: 28 DM p. P.


 20.00 Uhr: Köln Musik Extra – London Symphony Orchestra, Dirigent: André Previn; Sopran: Kiri Te Kanawa; Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart, Richard Strauss. – Hinweis: Dieses Konzert ist bereits ausverkauft.
Schutzgebühr: 165 DM p. P.
Donnerstag, 6. Juni 1996
à 10.00 Uhr: Rheinisches Freilichtmuseum Kommern – Im Freilichtmuseum Kommern sind über 80 Höfe und Handwerkerstätten aus dem Rheinland zu besichtigen, die die Lebensformen der bäuerlichen Welt früher vergegenwärtigen. Die Mannigfaltigkeit der Hofanlagen in den Regionen Niederrhein, Eifel, Kölner Bucht, Westerwald, Mittelrhein und Bergisches Land wird durch die unterschiedlichen Hofanlagen deutlich. Die meisten Höfe im Rheinischen Freilichtmuseum werden bewirtschaftet und geben so einen Einblick in das dörfliche Leben im Rhythmus der Jahreszeiten. – Dauer: 8 Stunden.
Schutzgebühr: 65 DM p. P.


Treffpunkt für alle Abfahrten und Rundgänge: im Verkehrsamt der Stadt Köln, Unter Fettenhennen 19
(gegenüber Kölner Dom)


Ä 14.00 Uhr: Süße Südstadt – Vom Stollwerckmädchen zum Schokoladenmuseum – Ein Rundgang durch das Seve-rinsviertel dokumentiert die Industrialisierung Kölns und seine Sozialgeschichte des 19. Jahrhunderts. Es werden aber auch die Probleme der Stadtsanierung in den 70er Jahren auf dem ehemaligen Firmengelände der Schokoladenfabrik Stollwerck deutlich gemacht. Im Schokoladenmuseum erlebt man hautnah die tropischen Lebensbedingungen, in denen der Kakaobaum gedeiht, sieht, wie aus der Kakaobohne die Praline wird, und erfährt, wozu bei den altamerikanischen Kulturen Kakao verwendet wurde, welche Rolle er im Europa des 18. Jahrhunderts spielte und durch welche Marketingstrategien Stollwerck eine Firma mit Weltruf wurde. – Dauer: 3 Stunden.Schutzgebühr: 35 DM p. P.Å 19.30 Uhr: Orgelkonzert im Köner Dom aus Anlaß des 99. Deutschen Ärztetages – Orgelkonzert mit Domorganist Prof. Ganz und zwei Trompeten-Solisten. Unter anderem ein Werk der französischen Romantik und Musik für Trompete und Orgel. – Hinweis: Die Schutzgebühr wird dem Dombauverein als Spende zur Verfügung gestellt.Schutzgebühr: 10 DM p. P.Freitag, 7. Juni 1996Æ 10.00 Uhr: Kunstsammlung NRW in Düsseldorf – Den Grundstock der Kunstsammlung NRW in der Düsseldorfer Landesgalerie bilden 88 Bilder von Paul Klee aus amerikanischem Privatbesitz, die 1960 angekauft wurden. Im Laufe der nächsten Jahre entstand eine Sammlung, in der keiner der großen Namen dieses Jahrhunderts fehlt. Picasso ist hier ebenso vertreten wie Miró, Kandinsky, Marc Chagall, Max Ernst und Max Beckmann. Ebensowenig fehlen Meisterwerke von Grosz, Kirchner, Beuys, Uecker, Klein und Lichtenstein. – Dauer: 5 Stunden.Schutzgebühr: 55 DM p. P.Ç 14.00 Uhr: Köln à la carte – Romanische Kunstschätze der Kirchenausstattung – Der älteste erhaltene überlebensgroße Kruzifixus in Deutschland, das Gero-Kreuz, das vor dem Jahr 976 entstand, hing bereits im karolingischen Dom. In der Nachfolge entstand um 1065 das Großkreuz von St. Georg. Auf dem Weg nach St. Maria im Kapitol lohnt sich ein Abstecher ins Diözesanmuseum, um einige romanische Ausstattungsstücke zu bewundern. Die Kirche St. Maria im Kapitol besitzt die ältesten erhaltenen Holztürflügel in Deutschland, die etwa in der Mitte des 11. Jahrhunderts entstanden. Beeindruckend ist die thronende Madonna aus Stein, die ursprünglich außen an der Ostseite angebracht war. In der romanischen Kirche St. Maria Lyskirchen sind in ungewöhnlichem Reichtum die Wandmalereien erhalten, so der umfassende biblische Zyklus mit der Geschichte des Hl. Nikolaus. – Dauer: 2,5 Stunden.Schutzgebühr: 28 DM p. P.È 19.30 Uhr: Opernhaus Offenbachplatz: "Die Zauberflöte" – Lassen Sie sich einfangen von den Klängen dieser ersten deutschen Volksoper. Lauschen Sie Papagenos Glockenspiel, begleiten Sie Tamino, den Suchenden, und werden Sie eingefangen von der Stimme der Königin der Nacht. Versäumen Sie nicht diese interessante und etwas ungewöhnliche Inszenierung. Schutzgebühr: 88 DM p. P

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