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Dietrich Reinhard, Anne M. Fitzpatrick und Harald Greve (von links). Foto: Klosterfrau Gesundheitsservice
Dietrich Reinhard, Anne M. Fitzpatrick und Harald Greve (von links). Foto: Klosterfrau Gesundheitsservice

International Klosterfrau Award – verliehen von der MCM-Klosterfrau Vertriebsgesellschaft, Dotation: 30 000 Euro, an Dr. med. Anne M. Fitzpatrick, Assistant Professor an der Emory University School of Medicine in Atlanta (USA). Fitzpatrick ist es im Rahmen eines von ihr entwickelten Forschungsprogramms gelungen, schweres Asthma bei Kindern klinisch und molekularbiologisch genauer zu charakterisieren. Sie fand eine hohe Heterogenität der klinischen Phänotypen und konnte einen besonderen molekularen Phänotyp identifizieren. Zudem zeigte sie, dass und wie antioxidative Schutzmechanismen bei schwerem Asthma im Kindesalter außer Kraft gesetzt werden. Ihre Untersuchungen sind ein wesentlicher Beitrag zur Differenzierung des schweren Asthmas in Endotypen, die langfristig zu einer verbesserten Therapie und Prognose führen könnten.

David G. Sherman Award – verliehen von der American Stroke Association, Dotation: 2 000 US-Dollar, an Prof. Dr. Wolf-Dieter Heiss, Emeritus für Neurologie, früherer Direktor der Universitätsklinik für Neurologie und des Max-Planck-Instituts für Neurologische Forschung, Köln. Die Auszeichnung erhält er für 40 Jahre in der experimentellen und klinischen Schlaganfallforschung. Seine PET-Untersuchungen führten zu einem verbesserten Verständnis der biochemischen und physiologischen Prozesse nach einem Schlaganfall. Dieses Wissen wurde verwendet, um neue therapeutische Maßnahmen nach einem Hirninfarkt zu etablieren. Seine Forschungserkenntnisse fanden Eingang in zahlreiche medizinische Lehrbücher. Auf der International Stroke Conference in New Orleans wird Heiss einen halbstündigen Vortrag halten zum Thema „The role of PET for translational research in stroke“.

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Marc-Dünzl-Preis – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Neuroradiologie, Dotation: 3 000 Euro, gestiftet von der Familie Dünzl, an Dr. Philipp Bäumer, Assistenzarzt, Neuroradiologie Heidelberg. Die Magnetresonanztomographie (MRT) kann als neuroradiologisches Untersuchungsverfahren zur Diagnostik von Nervenerkrankungen (Neuropathien) eingesetzt werden. Nervenschädigungen können mit der MR-Neurographie präzise auf radiologischen Bildern lokalisiert werden, so auch bei der Ulnarisneuropathie, einer Schädigung des Nervus ulnaris durch eine Engstelle am Ellenbogen, wie Bäumer in seiner prämierten Arbeit gezeigt hat. Außerdem lassen sich im MRT andere Lokalisationen und Ursachen, zum Beispiel eine entzündliche Neuropathie, differenzieren. Die Methoden sind bereits für die klinische Anwendung in der Abteilung für Neuroradiologie etabliert. EB

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