ArchivDeutsches Ärzteblatt14/2012Weiterbildung: Ärztinnen fordern bessere Berufschancen

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Weiterbildung: Ärztinnen fordern bessere Berufschancen

Dtsch Arztebl 2012; 109(14): A-684 / B-594 / C-590

Hibbeler, Birgit

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Die Medizin wird weiblich: Der Frauenanteil unter den Ärzten steigt kontinuierlich. Foto: Fotolia
Die Medizin wird weiblich: Der Frauenanteil unter den Ärzten steigt kontinuierlich. Foto: Fotolia

Die Rahmenbedingungen für Ärztinnen in der Facharztweiterbildung müssen sich deutlich verbessern. Das hat der Deutsche Ärztinnenbund (DÄB) gefordert. Gemeinsam mit Wissenschaftlern aus Hamburg und Leipzig hat der Verband ein Memorandum zur beruflichen Entwicklung von Ärztinnen vorgelegt.

Den Autorinnen geht es um eine bessere Qualität der Facharztweiterbildung. Sie fordern klar strukturierte Stationsabläufe, Teamarbeit und flache Hierarchien. Die Lan­des­ärz­te­kam­mern sollen den realen Umfang von Weiterbildungszeiten veröffentlichen und die Ursachen von Verzögerungen analysieren.

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In dem Memorandum geht es neben grundlegenden Problemen um eine geschlechtsspezifische Perspektive. Vorgeschlagen wird der Ausbau von Mentoringprogrammen für Ärztinnen. Empfohlen wird darüber hinaus eine individualisierte Beratung zu Mutterschutzregelungen mit Gefährdungsbeurteilung. Notwendig seien außerdem mehr Kinderbetreuungsangebote und eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben.

Das Memorandum enthält die wichtigsten Ergebnisse der Arbeitstagung „Geschlechterspezifische Perspektiven und Umsetzungsstrategien in der fachärztlichen Weiterbildung“ im Februar in Hamburg. Diese wurde vom DÄB und dem Projekt „Karriereverläufe von Ärztinnen und Ärzten in der fachärztlichen Weiterbildung“ (KarMed) veranstaltet. Das Memorandum ist online abrufbar unter: www.aerzteblatt.de/14684. BH

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