ArchivDeutsches Ärzteblatt16/1996Gesundheitsreform – Ausweg: Stiftungen und Schenkungen
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LNSLNS . . . Unverständlich ist es . . . , daß es niemand gibt, der sich daran erinnert, wie es denn früher mit der Bewirtschaftung und Erhaltung der Krankenhäuser gestanden hatte. Noch vor dem Kriege (1939) und auch noch etliche Jahre danach (1945) halfen den Krankenhäusern viele
Stiftungen und Schenkungen . . . , deren Einkünfte einen ständigen Zuschuß für das jeweilige Krankenhaus abwarfen. Diese Stiftungen etc. sind bis auf ganz wenige Ausnahmen in Deutschland aufgehoben worden – frei nach dem Motto: "Wir haben es nicht mehr nötig!"
Erstaunt war ich allerdings, als ich einst im reichen Amerika als Medicus arbeitete, daß dort die Stiftungen noch intakt sind. Ja, es kommt sogar hin und wieder vor, daß jemand, der kinderlos stirbt, sein Vermögen dem Krankenhaus vermacht . . .
[Es wird] höchste Zeit, daß unsere Bevölkerung ermuntert wird, wieder so, wie es vor 100 Jahren üblich war, unseren Krankenhäusern Stiftungen und Schenkungen angedeihen zu lassen. Oder ist etwa alles doch nicht möglich?
Dr. med. A. Ochmann, Fürbringerstraße 18, 26721 Emden
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