ArchivDeutsches Ärzteblatt15/2012Timo Siepmann: Heißer Draht nach Harvard

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Timo Siepmann: Heißer Draht nach Harvard

Dtsch Arztebl 2012; 109(15): A-769 / B-667 / C-663

Richter-Kuhlmann, Eva

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Timo Siepmann, Foto: privat
Timo Siepmann, Foto: privat

Nein, Steine würden einem nicht in den Weg gelegt, wenn man mit neuen Ideen komme, beschreibt Dr. med. Timo Siepmann seine Erfahrungen an der Medizinischen Fakultät der Technischen Universität Dresden. Hier etablierte der 30-jährige Neurologe in Weiterbildung das erste deutsche Clinical Research Learning Satellite Center der Harvard Medical School, USA.

Seit März sind einmal wöchentlich Ärzte aus Dresden via Internet live mit Dozenten aus Boston verbunden und beschäftigen sich mit der Methodik klinischer Forschung. Dem Nachwuchs die Grundlagen nahezubringen, ist aber nur ein Ziel. „Das Programm soll zudem einen intensiven Austausch zwischen unserer Fakultät und Harvard sowie weitere Lehrkooperationen und kollaborative Forschungsprojekte ermöglichen“, sagt der „Site Director“.

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Doch wie kam Siepmann zu dem heißen Draht nach Harvard? „Angefangen hat alles 2010 mit meinem Heisenberg-Forschungsstipendium in der Harvard Medical School“, berichtet er. Gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, arbeitete er dort eng mit einem deutschen, in die USA ausgewanderten Kollegen zusammen, der Kurse in klinischer Forschung gab. „Da diese in den medizinischen Lehrcurricula zumeist unterrepräsentiert sind, wollten wir das Lehrangebot erweitern“, erläutert Siepmann. Selbst auswandern will er jedoch nicht. „Ich kann mir vorstellen, für zwei, drei Jahre nach Harvard zu gehen, aber grundsätzlich möchte ich hierbleiben.“ Eva Richter-Kuhlmann

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