ArchivDeutsches Ärzteblatt3/1996„Mein Mann ist auf Anordnung von Dr. M. verstorben!„

VARIA: Post scriptum

„Mein Mann ist auf Anordnung von Dr. M. verstorben!„

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LNSLNS Beim Zusammenprall zog ich mir leichte Schulterverletzungen am linken Bein zu.

Meine Frau hat die Scheidung eingereicht, und sicher werden Sie verstehen, daß ich sie unter diesen Umständen nicht gegen Unfall und Krankheit versichern möchte.


Daß Sie die Kosten für die Beerdigung nicht übernehmen, ist eine Unverschämtheit. Sterben Sie einmal, dann werden Sie sehen, wie teuer alles ist.


Ich habe meine Brille mit dem Klopapier verwechselt und dieselbe runtergespült.


Beide Autos stießen frontal zusammen. Dennoch gab es nur Blutergüsse.


Auch wenn Sie es nicht glauben, der Unfall entstand dadurch, daß ein Fußgänger bei Rot auf die Straße springt, Hose runterläßt und seinen Hintern zeigt.


Ich hatte mit meinem Freund innigen Kontakt. Da verlor ich wohl meine Kontaktlinse.


Unser Hund Hasso mußte operiert werden, leider wachte er zu früh auf und sprang den Tierarzt an . . .
Ich habe mich im Schlachthof beim Rasieren eines Schweins in den Finger geschnitten.


Muß ich Sie nach meinem Unfalltod innerhalb von 48 Stunden benachrichtigen, um den Versicherungsschutz zu behalten?


Als ich Ihren Versicherten nach dem Unfall fragte, ob ich ihn ins Krankenhaus bringen soll, antwortete er, daß ihm eine ambulante Behandlung in meiner Wohnung genügen würde. Ich lehnte aber ab, da ich eine verheiratete Frau bin.


Art der Krankheit und Beschwerden: "Akuter Juckreiz nach Genuß von Hamburgern."


Unser Hund biß den Dackel, welcher mit seiner Frau bei uns vorbeikam. Er biß auch die Frau, aber die stellt keine Ansprüche.
Ihr Versicherter rannte gegen meinen Wagen und verschwand wortlos zwischen den Rädern.


Ich teile Ihnen mit, daß mein Mann auf Anordnung von Dr. M. verstorben ist.


Den letzten Alkohol habe ich eine halbe Stunde vor dem Unfall eingenommen. Danach habe ich keinen Alkohol getrunken, weil ich ja außer Bewußtsein war.


Ich brauche keine Sterbegeldversicherung. Wenn es soweit ist, rufe ich bei Euch an.


Der Arzt diagnostizierte eine Lebererkrankung und riet mir dringend, meinen Weinkeller aufzulösen.


Ich wurde vom Fahrrad geschleudert und prallte mit dem Gesäß auf den Asphalt. Seitdem habe ich starke Kopfschmerzen.


Die Verletzung entstand durch die Unvernunft der Kuh, die nicht auf das Zeichen des Bauern achtete.
Die Hausgehilfin wurde leicht verletzt. Sie wird von mir teilweise im Betrieb, zeitweise zu Hause genutzt.


Ich bitte hiermit, das Kind zu streichen, da es ein Versehen des Bürgermeisters war.


Wegen meinen Zähnen konnte ich keine Nacht die Augen zumachen.


Ich bitte um einen Zuschuß für die Antibabypillen. Bei einem Kind hätten Sie viel mehr zu zahlen.


Was die Kur angeht, kann ich ihnen ehrenwörtlich versichern, daß ich noch nie gebadet habe.
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