ArchivDeutsches Ärzteblatt16/1996China: Gemeinsamer Protest
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LNSLNS Mit großem Entsetzen und starker Betroffenheit haben meine Frau und ich auf den von Ihnen angesprochenen Bericht der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch – Asia reagiert. Durch Briefe an den chinesischen Botschafter und deutsche Politiker haben wir versucht, unserem Protest Ausdruck zu geben. Durch die Veröffentlichung des Interviews mit Frau Dr. Zhang werden die angeprangerten Mißstände in chinesischen Waisenhäusern nochmals einer breiten Leserschaft vor Augen geführt. Hierfür möchte ich mich herzlich bedanken.
Frau Dr. Zhang, die sich trotz widriger Umstände über Jahre hinweg für eine Verbesserung der Lebensbedingungen in chinesischen Waisenhäusern eingesetzt hat und auch nach ihrer Flucht aus China versucht, die Situation der Kinder in den Waisenhäusern zu verbessern, möchte ich meine Hochachtung versichern.
Nur durch gemeinsamen, internationalen Protest gelingt es, die chinesische Regierung zu einer grundlegenden Verbesserung der Situation zu bewegen. Leserinnen und Lesern, die sich dem Protest anschließen wollen, möchte ich abschließend folgende Anschriften nennen:
l Botschaft der Volksrepublik China, Kurfürstenallee 12, 53177 Bonn
l Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Rochusstraße 8-10, 53123 Bonn
Man kann sich auch an Unterschriftenaktionen zum Beispiel von Pro China Kids, Postfach 12 02, 56577 Rengsdorf (hier gibt es auch weitere Informationen zum Beispiel über die legitime Adoption chinesischer Kinder), oder der Unterschriftenaktion von RTL, Zuschauerredaktion, Aachener Straße 1036, 50570 Köln, beteiligen.
Dr. med. Adalbert Ebner, Eitel-Friedrich-Weg 17, 87700 Memmingen
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