ArchivDeutsches Ärzteblatt16/1996PKV: Prämienreduzierung für stationäre Heilbehandlung fordern
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LNSLNS Der Insider weiß, daß seit 1. Januar 1996 für stationäre Heilbehandlungen nicht mehr ein Kostenabschlag vom GOÄ-Betrag in Höhe von 15, sondern von 25 Prozent gesetzlich vorgeschrieben ist. Darüber hinaus dürfen zahlreiche Laborwerte von den leitenden Krankenhausärzten nicht mehr liquidiert werden. Durch Absenkung der GOÄ-Ziffern, zum Beispiel in der arthroskopischen Chirurgie, und zahllose weitere Verschlechterungen wird mit einem Rückgang der Einkünfte leitender Krankenhausärzte in den operativen Fächern von 30 bis 40 Prozent gerechnet werden müssen.
Dadurch sinkt das Kostenrisiko zumindest im Bereich der stationären Heilbehandlung für die privaten Krankenversicherer ganz erheblich. Nur vermisse ich bisher die Mitteilung der privaten Krankenversicherer an ihren Kundenkreis, daß eine entsprechende Prämienentlastung geplant wird.
Ich empfehle daher allen privatversicherten Kollegen und ihren Familien, unverzüglich auf eine rasche Prämienreduzierung für den Tarif "stationäre Heilbehandlung" zu dringen.
Prof. Dr. med. habil. H.-W. Springorum, Caritaskrankenhaus, Uhlandstraße 7, 97980 Bad Mergentheim
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