ArchivDeutsches Ärzteblatt18/2012Elektronische Gesundheitskarte: Ausschreibungen für Feldtests

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Elektronische Gesundheitskarte: Ausschreibungen für Feldtests

Dtsch Arztebl 2012; 109(18): A-894

Krüger-Brand, Heike E.

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Etwa 70 Prozent der Versicherten sollen Ende 2012 eine eGK haben. Foto: dpa
Etwa 70 Prozent der Versicherten sollen Ende 2012 eine eGK haben. Foto: dpa

Im Jahr 2013 sollen zwei großflächige Feldtests mit jeweils etwa 500 Leistungserbringern für die ersten Online-Anwendungen der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) starten. Das hat Thomas Ilka, Staatssekretär im Bundesministerium für Gesundheit, bei der Eröffnung der Gesundheits-IT-Branchenveranstaltung ConhIT in Berlin erklärt. Ilka verwies darauf, dass die Ausstattung der Ärzte mit Kartenlesegeräten weitgehend reibungslos verlaufen sei und dass bis Ende 2012 etwa 50 Millionen Versicherte über die elektronische Gesundheitskarte verfügen werden – das sind etwa 70 Prozent der gesetzlich Versicherten.

Anfang April 2012 hatte die für das Telematikprojekt verantwortliche Betreiberorganisation Gematik das europaweite Ausschreibungsverfahren für die Feldtests eröffnet. Die Ausschreibung sei ein großer Schritt nach vorn, meinte Ilka. Der Vergabewettbewerb an Industriekonsortien soll bereits im vierten Quartal abgeschlossen sein.

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Getestet werden in den beiden Testregionen zunächst die Online-Aktualisierung der Versichertenstammdaten und die qualifizierte elektronische Signatur für den elektronischen Arztausweis. Letztere ist die Voraussetzung für Anwendungen wie den elektronischen Not­fall­daten­satz und den elektronischen Arztbrief. Die Ergebnisse der Feldtests bilden die Grundlage für den bundesweiten Online-Rollout, bei dem die getesteten eGK-Funktionen verfügbar gemacht werden sollen. KBr

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