ArchivDeutsches Ärzteblatt PP5/2012Medizinische Interventionen gegen Gewalt an Frauen II: Die Versorgung kann verbessert werden

THEMEN DER ZEIT

Medizinische Interventionen gegen Gewalt an Frauen II: Die Versorgung kann verbessert werden

PP 11, Ausgabe Mai 2012, Seite 219

Graß, Hildegard; Mützel, Elisabeth; Preuss, Regina

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Die Ergebnisse des Bundesmodellprojekts zeigen, dass geschulte Ärzte deutlich mehr von Gewalt betroffene Frauen erkennen können. Hilfreich fanden die Ärzte auch die Zusammenarbeit in den lokalen Netzwerken und die professionelle rechtsmedizinische Begleitung.

Die Welt­gesund­heits­organi­sation konstatiert in ihrem Weltbericht „Gewalt und Gesundheit“ von 2002, dass Gewalt einer der größten gesundheitlichen Risikofaktoren ist, und betont in diesem Zusammenhang die Schlüsselrolle der Ärzteschaft bei der Aufdeckung von Gewalt. Die Gesundheit von Gewaltopfern ist in vielerlei Hinsicht betroffen, nicht nur durch akute Verletzungen, sondern auch dadurch, dass anhaltende körperliche und psychische Gewalt zu chronischen psychischen und psychosomatischen Erkrankungen führen kann. Ärztinnen und Ärzte haben ein besonderes Vertrauensverhältnis zu den Patientinnen und stellen ein niederschwelliges Angebot dar, dass sie als Schnittstelle im Versorgungsnetz gewaltbetroffener Frauen unabdingbar macht. In der Fachliteratur findet man vielfältige Darstellungen zur Frage der Gewaltopferwahrnehmung und -betreuung; einen aus Sicht der Autorinnen beachtenswerten Einblick geben die Quellen im Literaturverzeichnis.

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Ziel des dreijährigen Bundesmodellprojekts „Medizinische Interventionen gegen Gewalt an Frauen“ (MIGG), das vom Bundesministerium für Frauen, Senioren, Familie und Jugend gefördert wurde, war die Verbesserung der medizinischen Versorgung von Frauen, die Gewalt erlebt haben, durch niedergelassene Hausärzte und Frauenärzte.

Hochmotivierte Ärzte

Neben der rechtsmedizinischen Projektleitung in Düsseldorf mit Kooperationspartnern in den Instituten für Rechtsmedizin der Universitäten Kiel und München wurden über das Projekt S.I.G.N.A.L. in Berlin und das GESINE-Netzwerk in Witten, Ennepe-Ruhr-Kreis, insgesamt drei Teilprojekte mit unterschiedlichen Aktionsansätzen entwickelt. Im Folgenden werden die Ergebnisse des rechtsmedizinisch geleiteten Teilprojekts (Standorte Düsseldorf, Kiel und München) vorgestellt.

Für die Rekrutierung von Arztpraxen wurde vor allem auf eine breit in der Fachpresse angelegte Informationskampagne gesetzt, zusätzlich wurden ärztliche Institutionen eingebunden und persönliche Kontakte genutzt. In Düsseldorf arbeiteten 17 Praxen im Modellprojekt mit, in Kiel konnten sieben Praxen gewonnen werden. In München wurden 19 Praxen eingeworben. Sie alle repräsentieren eine hochmotivierte Gruppe in der Ärzteschaft, denn die geschätzte Rückmeldequote auf die Akquise-Initiativen betrug nur etwa fünf Prozent.

Parallel zur Praxisakquise wurden die regional aktiven Institutionen aus dem Gewaltopferhilfenetzwerk identifiziert und als Kooperationspartner für das Modellprojekt gewonnen. In diese Netzwerke wurden auch die regionalen Opferschutzstellen der Polizeipräsidien und Angebote für den Schutz von Kindern sowie vorhandene Traumaambulanzen integriert.

Das Schulungskonzept wurde auf der Grundlage einer „Best Practice“-Analyse sowie einer Bedarfsabfrage bei den Modellprojektpraxen gestaltet. Es gliedert sich in zwei Hauptmodule zu je drei bis vier Stunden mit folgenden Schwerpunkten und übungsorientierter Gestaltung (zum Teil mit Schauspielerpatienten):

  • körperliche Formen und Folgen von Gewalt (inklusive Sexualstraftaten), deren Dokumentation, Rechtsfragen, Vorstellung der Netzwerkpartner in der Region
  • seelische Formen und Folgen von Gewalt, deren spezifische Traumatologie, Gesprächsführung und Dokumentation.

Nach der Schulung folgte eine einjährige Praxiserprobung mit der Dokumentation von Gewaltopfer-betreuungen in den ärztlichen Praxen und der Diskussion von Erfahrungen. Der überwiegende Teil der Modellpraxen (zwischen 71 und 81 Prozent) bewertete das zur Verfügung gestellte Projektmaterial als „sehr wertvolle Hilfe“ (siehe Kasten). Auch die Lehrmodule (Kommunikation, Dokumentation, rechtliche Aspekte, lokale/regionale Netzwerke) wurden als „sehr wertvoll“ bewertet. Ergänzend sei angemerkt, dass nur 17,6 Prozent der Ärzte aus der Erstbefragung überhaupt Leitfäden zum Thema häusliche Gewalt kannten. Zum Ende der Modellprojektphase stieg die Nutzung von Leitfäden auf 70 Prozent. Insbesondere konnten Ansprachehemmnisse und Barrieren im Umgang mit einem Gewaltopfer positiv und zielführend verändert werden. Die Wahrnehmung und Ansprache gewaltbetroffener Frauen, denen Gewalt nicht nur akut, sondern auch in der Vergangenheit widerfahren ist, verbesserte sich. Die Rate an routinemäßiger Befragung im Erstkontakt stieg von 8,8 Prozent auf 23,8 Prozent. Insgesamt veränderte sich die Fallzahlangabe von einer bis fünf betroffene Personen pro Quartal und Praxis (Erstbefragung) auf 16 bis 102 Gewaltopfer (Endbefragung).

Für die tägliche Arbeit in den Modellpraxen wurde vor allem auch die regionale Vernetzung mit den nichtärztlichen Hilfeangeboten als entlastend und hilfreich wahrgenommen.

Die Erfahrungen der Modellpraxen weisen zusätzlich aus, dass nicht nur bei akuter, sondern auch in Fällen früherer Gewalterfahrung mehr Zeit in der Patientenversorgung erforderlich ist. Der zeitliche Mehraufwand wurde im Erstkontakt im Mittel mit 26 Minuten und beim Folgekontakt mit 18 Minuten angegeben.

Die beteiligten Modellpraxen und deren Patientinnen profitierten sehr deutlich von Vernetzung und Schulung als Kernelementen des Projekts. Sowohl die erfolgreiche Sensibilisierung der Ärzteschaft als auch die Vermittlung von Handlungskompetenz in der Dokumentation und Ansprache tragen offenkundig dazu bei, dass bei vielen Frauen Erkrankungen vor einem Gewalthintergrund besser zu verstehen sind und zum Teil spezifische Hilfsmaßnahmen eingeleitet werden können, im Sinne der optimierten Patientenversorgung. Hierbei kommt dem Netzwerk sowie der persönlichen Erfahrung eine tragende Bedeutung zu, wie folgendes Zitat einer Ärztin aus dem Modellprojekt widerspiegelt: „Ich bin nicht alleine, ich bin eingebunden in ein Setting. Meine innere Achtsamkeit für eigene Bedarfe und Grenzen ist gewachsen; eigene Scham und Ohnmacht wahrzunehmen, ist wichtig; ressourcenorientiertes Arbeiten mit der Patientin ist wesentlich; der Respekt vor dem Weg, den die Patientin geht, ist gewachsen; gelassener und geduldiger mit sich und der Patientin umgehen, auch kleinste Symptome sind ernst zu nehmen; es ist ein Spagat zwischen Zeit und Notwendigkeit in der Patientenversorgung; es verbessert die Versorgung.“

Die ärztliche Arbeit in der Gewaltopferbetreuung bindet allerdings auch bei optimierter Gestaltung und Begleitung Ressourcen, deren Alimentierung bis dato noch offen ist. Eine weitere wesentliche Säule in der Versorgungsstruktur für Gewaltopfer liegt in der Gestaltung und Pflege der regionalen Netzwerkstrukturen. Für diese Strukturarbeit hat sich im Modellprojekt ein „Taktgeber“ aus der Projektleitung als wichtiges Steuerungselement ergeben. Durch die Nutzung vorhandener Strukturen und die bedarfsadaptierten Maßnahmen im Projekt konnte diese Modellstruktur auch bezüglich der notwendigen Ressourcen (personell und finanziell) sehr stringent und nachhaltig gestaltet werden. Daraus bieten sich Möglichkeiten für eine Verbreitung dieses Betreuungskonzepts aus der Modellphase und Modellregion heraus in andere Regionen und Bereiche. Eine weitere, sehr nachhaltige Säule möglicher Maßnahmen zur Verbesserung der Gewaltopferversorgung stellt die Implementierung didaktisch guter Curricula zu diesem Thema in das Medizinstudium dar.

Fazit

Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass der Weg zu einer optimalen Gewaltopferversorgung in der ärztlichen Praxis über folgende Punkte frei wird:

  • praxisorientierte Schulungen und Handreichungen
  • gute Vernetzung zwischen Arztpraxen und Opferhilfenetzwerk sowie gegebenenfalls auch mit rechtsmedizinischen Instituten
  • Aufbau eines Systems, das Arztpraxen bei Schulung und Vernetzung nachhaltig unterstützt
  • mittelfristig Alimentierung des Aufwands von Dokumentation und Beratung.

Das bedeutet, dass eine Optimierung der Gewaltopferversorgung in der (haus)ärztlichen Praxis gut und nachhaltig möglich ist – die Ressourcen dafür müssen jedoch bereitgestellt werden.

  • Zitierweise dieses Beitrags:
    Dtsch Arztebl 2012; 109(16): A 797–9

Anschrift für die Verfasser
Priv.-Doz. Dr. med. Hildegard Graß
Institut für Rechtsmedizin
Universitätsklinikum Düsseldorf
Moorenstraße 5, 40225 Düsseldorf
Hildegard.grass@med.uni-duesseldorf.de

@Literatur im Internet:
www.aerzteblatt.de/lit1612

Begleitmaterial

  • Vademecum – ein Materialordner für den Arbeitsplatz
  • Handouts – diverse vertiefende Publikationen und eigene Kurzinformationen
  • Lehrmodul zum Eigenstudium zum Thema Verletzungsdokumentation in Schrift und Bild in Kombination mit einer
  • Formulierungshilfe – Vokabularliste für die Verletzungsbefundung
  • Med.Doc.Card: Kitteltaschenkarte mit wesentlichen Informationen zum Thema Gewalt und Dokumentation von Gewalt
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