ArchivDeutsches Ärzteblatt19/2012Krankschreibungen: Mehr Fehltage wegen psychischer Erkrankungen

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Krankschreibungen: Mehr Fehltage wegen psychischer Erkrankungen

Dtsch Arztebl 2012; 109(19): A-948 / B-816 / C-808

dapd

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Die Zahl der Fehltage wegen psychischer Erkrankungen und Verhaltensstörungen ist in den vergangenen zehn Jahren drastisch gestiegen. Waren es 2001 deutschlandweit noch 33,6 Millionen Arbeitsunfähigkeitstage, stieg die Zahl 2010 auf 53,5 Millionen an. Der Anteil an allen krankheitsbedingten Fehltagen verdoppelte sich in dieser Zeit von 6,6 auf 13,1 Prozent.

Als Gründe nennt das Arbeitsministerium unter anderem steigende Anforderungen, erhöhte Eigenverantwortung, aber auch den flexibleren Einsatz des Personals und unregelmäßige Beschäftigungsverhältnisse sowie berufliche Unsicherheit. „Es besteht weitgehend Konsens darüber, dass die psychischen Belastungen mit dem Wandel der Arbeitswelt zunehmen”, heißt es in einer Antwort des Arbeitsministeriums auf eine Anfrage der Fraktion der Linken.

Überdurchschnittlich betroffen sind Menschen in Sozial- und Erziehungsberufen sowie in Berufen im Gesundheitswesen. Die Zahl der Frauen mit Fehltagen wegen psychischer Erkrankungen ist deutlich höher als die der Männer. dapd

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