ArchivDeutsches Ärzteblatt20/2012E-Zigaretten: Bundesinstitut fordert Verbot in Nichtraucherzonen

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E-Zigaretten: Bundesinstitut fordert Verbot in Nichtraucherzonen

Dtsch Arztebl 2012; 109(20): A-996 / B-860 / C-852

dapd

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Wie gefährlich sind sie? Bei den E-Zigaretten gehen die Meinungen auseinander. Foto: dpa
Wie gefährlich sind sie? Bei den E-Zigaretten gehen die Meinungen auseinander. Foto: dpa

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat sich für ein Verbot von E-Zigaretten in Nichtraucherzonen ausgesprochen. E-Zigaretten sollten dort herkömmlichen Tabakprodukten gleichgestellt werden, empfahl das Institut in Berlin.

Das BfR gehe davon aus, dass von der E-Zigarette und ihren Liquids gesundheitliche Risiken ausgingen, hieß es. Ursache könnten neben Nikotin auch das Verneblungsmittel Propylenglycol, Chemikalienzusätze und verschiedene Duft- und Aromastoffe sein. Gefahren für Dritte seien nach derzeitigem Kenntnisstand nicht auszuschließen.

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„Angesichts eines großen und wachsenden Produktspektrums an Liquids für E-Zigaretten ist nicht im Detail bekannt, was ein E-Raucher im konkreten Fall tatsächlich inhaliert beziehungsweise ausatmet und mit welchen Schadstoffen die Atemluft belastet wird“, teilte das BfR mit. dapd

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