ArchivDeutsches Ärzteblatt20/2012Charité Berlin: Lernzentrum für Studierende

BERUF

Charité Berlin: Lernzentrum für Studierende

Dtsch Arztebl 2012; 109(20): [75]

EB

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Ein sogenanntes Lernzentrum hat die Charité – Universitätsmedizin in Berlin eröffnet. Es befindet sich in einem eigens dafür hergerichteten Gebäude am Campus Charité Mitte und ist 1 200 Quadratmeter groß. Zur Ausstattung gehören praktische Trainings-, Kleingruppen- und Seminarräume, Lerninseln sowie ein PC-Pool mit Lernmedien. Darüber hinaus können die Studierenden ihre kommunikativen und diagnostischen Fertigkeiten mit Hilfe von insgesamt 150 Simulationspatienten trainieren, die über ein Repertoire von 250 Krankheitsbildern in mehreren Sprachen verfügen. Diese Simulationspatienten sind Schauspieler, die die Symptome einer Erkrankung, die aktuelle Situation, in der sich der jeweilige Patient befindet, wichtige Persönlichkeitsmerkmale sowie die Untersuchungssituation glaubhaft darstellen können.

Beim Lernen helfen auch circa 1 000 anatomische Modelle und Simulatoren. Zusätzlich bieten Studierende jedes Jahr etwa 1 000 Tutorien für ihre Kommilitonen an. Ziel des Zentrums sei „die Ausbildung von Arztpersönlichkeiten, die nicht nur über das notwendige Fachwissen verfügen, sondern die gelernt haben, mit ihren Patienten verständlich und einfühlsam über Krankheiten zu reden und sich dem lebenslangen Lernen verpflichtet fühlen“, sagte die Dekanin der Charité, Prof. Dr. med. Annette Grüters-Kieslich.

Das Lernzentrum ist Teil eines mehrstufigen Gesamtkonzeptes. Geplant sind eine Rettungsstelle, eine OP-Einheit und ein Intensivzimmer. In den nächsten Ausbaustufen will die Charité bis 2014 ergänzende Lernzentren über alle Campi verteilt aufbauen. Jedes davon ist spezialisiert für den Unterricht in bestimmten Fächern. EB

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