ArchivDeutsches Ärzteblatt20/2012Ärztinnen: Zu „kleinlich“
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. . . Leider kann ich Ihnen in Bezug auf den Artikel nur mitteilen, dass der Deutsche Ärztinnenbund (DÄB) sogar selber dazu beiträgt, die Weiterbildung von Ärztinnen mit Kindern zu verlängern.

Im Jahre 2008 habe ich bei dem DÄB angefragt, warum der in Deutschland gesetzlich bindende Mutterschutz nicht auf die Weiterbildungszeit, wie zum Beispiel in vielen Lehrberufen üblich, angerechnet wird. Die einzige Antwort einer Ärztin beim DÄB war, dass man/frau nicht so „kleinlich“ sein solle und man/frau ja eine gute (!) Ausbildung haben wolle, und so was dauere halt seine Zeit.

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Damals habe ich mich noch freundlich für die Auskunft bedankt, mit nun zwischenzeitlich zwei Kindern und erprobt im Spagat zwischen Beruf und Kindern würde ich ganz anders reagieren.

Auch ist es in der heutigen Zeit fragwürdig, dass nur Weiterbildungszeiten angerechnet werden, wenn der Weiterzubildende über 50 Prozent arbeitet.

Dr. Stephanie Landers, 56727 Mayen

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