ArchivDeutsches Ärzteblatt22-23/2012Elisabeth Märker-Hermann: Den weiblichen Nachwuchs fördern

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Elisabeth Märker-Hermann: Den weiblichen Nachwuchs fördern

Dtsch Arztebl 2012; 109(22-23): A-1193 / B-1027 / C-1019

Zylka-Menhorn, Vera

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Elisabeth Märker-Hermann, Foto: DGIM
Elisabeth Märker-Hermann, Foto: DGIM

140 Jahre nach ihrer Gründung hat die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) mit Prof. Dr. med. Elisabeth Märker-Hermann erstmals eine Frau an ihre Spitze gewählt.

Die neue DGIM-Vorsitzende will jungen Ärzten die Attraktivität des Faches Innere Medizin nahebringen. Dabei gelte es insbesondere, den weiblichen Nachwuchs zu fördern, betont die Chefärztin und Direktorin der Klinik Innere Medizin IV an den HSK-Dr.-Horst-Schmidt-Kliniken in Wiesbaden: „Die Diskrepanz zwischen dem hohen Anteil weiblicher Medizinstudierender und der verschwindend geringen Zahl von Ärztinnen in Führungspositionen ist eklatant“, betont die Internistin. „Ich sehe es als eine der Aufgaben der Fachgesellschaft, Frauen auf ihrem Weg zur wissenschaftlichen oder klinischen Karriere nachhaltig zu unterstützen.“

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Märker-Hermann studierte von 1976 bis 1983 Humanmedizin in Mainz, wo sie 1984 auch promoviert wurde. Ihre Facharztausbildung absolvierte sie an den Universitäten Basel und Mainz. Mit einer Arbeit über die „Immunpathogenese der reaktiven Arthritis und des Morbus Bechterew/Spondylitis ankylosans“ habilitierte sie sich 1993 an der Universität Mainz, wo sie fortan als Oberärztin an der Medizinischen Klinik und Poliklinik tätig war.

Zwischenzeitlich lehrte sie als Visiting Professor an der Harvard Medical School in Boston. Im Jahr 2002 folgte die Berufung in die Klinikdirektion in Wiesbaden. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen rheumatische Erkrankungen und Autoimmunerkrankungen sowie die Entwicklung neuer Immunsuppressiva. Vera Zylka-Menhorn

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