ArchivDeutsches Ärzteblatt24/2012Rhön-Übernahme: Vorstand empfiehlt Verkauf der Aktien

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Rhön-Übernahme: Vorstand empfiehlt Verkauf der Aktien

Dtsch Arztebl 2012; 109(24): A-1207 / B-1039 / C-1031

Flintrop, Jens

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Der Vorstand der Rhön-Klinikum AG hat seinen Aktionären empfohlen, das Übernahmeangebot des Gesundheitskonzerns Fresenius, zu dem auch die Helios-Kliniken gehören, anzunehmen. „Wir teilen die Einschätzung zur strategischen Logik des Zusammenschlusses zweier großer privater Klinikbetreiber“, sagte Rhön-Vorstandschef Wolfgang Pföhler.

Der Angebotspreis für die Aktien sei angemessen, die Mindestannahmeschwelle von 90 Prozent plus einer Aktie jedoch eine hohe Hürde. Pföhler: „Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass das Angebot an dieser Mindestannahmeschwelle scheitert.“

Am 26. April hatte der im DAX notierte Gesundheitskonzern Fresenius den Aktionären der im MDAX notierten Rhön-Klinikum AG ein Kaufangebot in Höhe von 22,50 Euro je Aktie unterbreitet. Das Angebot lag damit um 52 Prozent über dem Schlusskurs der Aktie am Vortag. Insgesamt hätte die Transaktion ein Volumen von mehr als drei Milliarden Euro. Mit dem Zusammenschluss von Rhön und Helios entstünde der europaweit größte private Krankenhausbetreiber, bestehend aus 104 Akutkrankenhäusern, 24 Rehabilitationskliniken und 70 Medizinischen Versorgungszentren. Der Jahresumsatz läge deutlich über sechs Milliarden Euro. JF

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