ArchivDeutsches Ärzteblatt24/2012Medizinstudierende: Lieber Klinik als Praxis

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Medizinstudierende: Lieber Klinik als Praxis

Dtsch Arztebl 2012; 109(24): A-1208

Richter-Kuhlmann, Eva

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Künftige Ärztinnen und Ärzte legen in ihren Lebensentwürfen Wert darauf, Familie und Beruf zu vereinbaren. Sie haben ein größeres Interesse an einer Angestelltentätigkeit als an einer Niederlassung. Dieses Ergebnis der Befragung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung unter 12 500 Medizinstudierenden (DÄ, Heft 18/2012) bestätigte Prof. Dr. med. Hendrik van den Bussche, Hamburg, beim dortigen Regionalkongress „Operation Karriere“ des Deutschen Ärzteblattes.

Van den Bussche hatte im Rahmen einer multizentrischen Kohortenstudie Medizinabsolventen zu diesem Thema befragt: „Als dramatisch ist die Diskrepanz zwischen der Nachfrage nach Hausärzten und die anvisierte Berufswahl anzusehen“, bedauerte der Allgemeinmediziner. Lediglich zehn Prozent würden sich im hausärztlichen Bereich niederlassen wollen.

300 Medizinstudierende und Nachwuchsmediziner informierten sich in Hamburg über ihre Karrierechancen. Weitere Kongresse „Operation Karriere“ finden am 26./27. Oktober in Berlin und am 24. November in Köln statt. ER

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