ArchivDeutsches Ärzteblatt25/2012Exzellenzinitiative: Fünf neue „Elite-Universitäten“ in Deutschland

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Exzellenzinitiative: Fünf neue „Elite-Universitäten“ in Deutschland

Dtsch Arztebl 2012; 109(25): A-1292 / B-1116 / C-1100

Hibbeler, Birgit

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Elf Zukunftskonzepte („Elite-Unis“) werden nun im Rahmen der Exzellenzinitiative gefördert.
Elf Zukunftskonzepte („Elite-Unis“) werden nun im Rahmen der Exzellenzinitiative gefördert.

Deutschland hat fünf neue „Elite-Universitäten“. Die Standorte Bremen, Köln und Tübingen, die Humboldt-Universität Berlin und die Technische Universität Dresden erhielten den Sonderstatus. Göttingen, Freiburg und Karlsruhe hingegen verloren ihn – und damit auch die entsprechende Finanzspritze aus der Exzellenzinitiative.

Bun­des­for­schungs­minis­terin Annette Schavan (CDU) lobte die Initiative als „einen großen Schub für unser Wissenschaftssystem“. Sie habe dazu beigetragen, die deutsche Forschung international konkurrenzfähiger zu machen. Schavan gab die Entscheidung über die Förderungen gemeinsam mit Vertretern der Deutschen Forschungsgemeinschaft, des Wissenschaftsrats und der Länder in Bonn bekannt.

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Im Rahmen der Exzellenzinitiative werden drei Bereiche gefördert: Graduiertenschulen (zur Doktorandenbetreuung), Exzellenzcluster (große Forschungsprojekte) und Zukunftskonzepte („Elite-Unis“). In der ersten Phase bis 2012 waren 1,9 Milliarden Euro an die Hochschulen geflossen. In der zweiten Phase bis 2017 bekommen die ausgewählten Universitäten nun weitere 2,7 Milliarden Euro.

Neu geförderte Projekten mit Bezug zur Medizin sind zum Beispiel die Berliner Graduiertenschule für integrative Onkologie und das Exzellenzcluster für Systemneurologie in München. BH

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