ArchivDeutsches Ärzteblatt25/2012Elektronischer Heilberufsausweis: Abrechnung mit digitaler Signatur in Sachsen

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Elektronischer Heilberufsausweis: Abrechnung mit digitaler Signatur in Sachsen

Dtsch Arztebl 2012; 109(25): A-1294 / B-1118 / C-1102

Krüger-Brand, Heike E.

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Neue Funktion des Ausweises: Niedergelassene Ärzte in Sachsen können ihre Abrechnung komplett elektronisch vornehmen. Foto: medisign
Neue Funktion des Ausweises: Niedergelassene Ärzte in Sachsen können ihre Abrechnung komplett elektronisch vornehmen. Foto: medisign

Ab 1. Oktober 2012 können die niedergelassenen Ärzte in Sachsen zusätzlich zur Online-Abgabe der Abrechnung ihre „Erklärung zur Abrechnung“ rechtsverbindlich elektronisch signieren. Die Ärzte müssen dazu ihre Online-Abrechnung über das Mitgliederportal der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Sachsen abgeben. Mit der elektronischen Signatur entfällt das bisherige Papierdokument. Das signierte elektronische Dokument kann nachträglich im Mitgliederportal eingesehen werden.

Nach der Kontrastmittelbestellung für Radiologen ist damit die zweite Anwendung des elektronischen Heilberufsausweises (eHBA) verfügbar. Dr. med. Klaus Heckemann, Vorstandsvorsitzender der KV Sachsen, kündigte zudem weitere Online-Anwendungen, wie die elektronische Befundübermittlung zwischen Praxen und Kliniken, an.

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Die Ärzte können den eHBA ab sofort bei der Sächsischen Lan­des­ärz­te­kam­mer beantragen (www.slaek. de). Antrag und Ausgabe sind durch die Förderung der Kammer kostenfrei. Beim Zertifizierungsdiensteanbieter Medisign entstehen für die Signaturkarte monatliche Kosten von 7,90 Euro (derzeit 6,90 Euro), bei einer Mindestvertragslaufzeit von zwei Jahren.

Die KV Sachsen fördert die elektronischen Ausweise im Rahmen der Online-Abrechnung in einem Zeitraum von zwei Jahren für acht Quartale jeweils mit 20 Euro pro Quartal – die Gesamtförderung beträgt damit 160 Euro je Arzt. KBr

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