ArchivDeutsches Ärzteblatt26/2012medico international: Forderung nach globalem Gesundheitsfonds

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medico international: Forderung nach globalem Gesundheitsfonds

Dtsch Arztebl 2012; 109(26): A-1346 / B-1166 / C-1146

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Im Fokus der Hilfs- und Menschenrechtsorganisation Medico international stand im Jahr 2011 unter anderem die ärztliche Versorgung von Demonstranten während des „Arabischen Frühlings“. Auf der Jahrespressekonferenz in Frankfurt am Main berichtete im Juni der Nahostreferent Tsafir Cohen über Einsätze von ägyptischen Ärzten auf dem Tahrir-Platz in Kairo. „Es gibt nun in Ägypten eine Öffentlichkeit, die eine Teilhabe an der Gesundheitsversorgung einfordert“, erklärte Cohen.

Nach Angaben von Thomas Gebauer, dem Geschäftsführer von Medico international, belief sich das Spendenaufkommen auf mehr als 4,9 Millionen Euro und war im Vergleich zum Vorjahr leicht rückläufig. 2010 fielen die Spenden aufgrund der Spendenbereitschaft nach den Umweltkatastrophen in Haiti und Pakistan etwas höher aus.

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Medico international setzte sich auch 2011 für die Errichtung eines internationalen Gesundheitsfonds ein. „Gesundheit hängt weltweit viel zu sehr von finanziellen Mitteln Einzelner ab“, sagte Gebauer dazu. Notwendig sei ein Paradigmenwechsel, so der Medico-Geschäftsführer. Die Debatte um eine solidarische und globale Gesundheitspolitik müsse innerhalb der Welt­gesund­heits­organi­sation und unter Mitsprache der Zivilgesellschaft geführt werden. log

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