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Verleihungen

Dtsch Arztebl 2012; 109(26): A-1386 / B-1200 / C-1180

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Klinisch-Wissenschaftlicher Forschungspreis – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Dotation: 20 000 Euro, gestiftet von GE Healthcare Technologies, Freiburg, an Dr. med. Antje Gottschalk, Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie, Universitätsklinikum Münster. Sie untersuchte mit ihrem Forschungsprojekt den Zusammenhang zwischen der Anästhesietechnik und dem Langzeitüberleben von Patienten mit Tumoroperationen.

Wolfgang Hampe und Tobias Raupach (von links), Foto: MFT/Regina Sablotny
Wolfgang Hampe und Tobias Raupach (von links), Foto: MFT/Regina Sablotny

Ars-legendi-Fakultätenpreis Medizin – verliehen vom Medizinischen Fakultätentag und vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, Dotation: 30 000 Euro. Der Preis ehrt besonders engagierte Hochschullehrer der vorklinischen und klinischen Medizin. Er geht in diesem Jahr zu gleichen Teilen an Prof. Dr. phil. nat. Wolfgang Hampe, Hamburg, und Priv.-Doz. Dr. med. Tobias Raupach, Göttingen.

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Hampe lehrt das Fach Biochemie in den Studiengängen Humanmedizin, Zahnmedizin und Molecular Life Science in Hamburg. Ausgezeichnet wurde er unter anderem für sein didaktisches Engagement bei der Einführung des Wahlfachs Experimentelle Medizin. Zudem hat er sich bei der Verbesserung des Auswahlverfahrens zum Medizinstudium einen Namen gemacht.

Raupach beeindruckte die Jury durch seine multidisziplinäre Verankerung. Als Facharzt für Innere Medizin war er maßgeblich an der Erstellung des Göttinger Lernzielkatalogs für das Medizinstudium beteiligt und hat sich besondere Verdienste durch seine Mitarbeit im Studentischen Trainingszentrum für Ärztliche Praxis und Simulation erworben.

Preis für Hirnforschung in der Geriatrie verliehen von der Universität Witten/Herdecke, Dotation: 10 000 Euro, gestiftet von der Firma Merz Pharmaceuticals, an Prof. Dr. phil. med. habil. Klaus Hauer, Heidelberg, und Dr. med. Dr. phil. Ralf Jox, München.

Hauer konnte in seinen Arbeiten einen erfolgreichen Trainings- und Rehabilitationsansatz auch für demenziell Erkrankte belegen. Der Nachweis der Trainierbarkeit beruht auf Trainingsansätzen, die motorisches und kognitives Training verbinden.

Jox untersuchte die Fragestellung, inwieweit eine Patientenverfügung aus gesunden Tagen auch noch Bedeutung für den demenziell Erkrankten hat. Sie ist insbesondere zu hinterfragen, wenn der inzwischen an Demenz Erkrankte seinen Lebenswillen erkennen lässt. Dann ergeben sich schwierige ethische und rechtliche Herausforderungen.

Hufeland-Forschungspreis – verliehen von der Hufelandgesellschaft, Dotation: 3 000 Euro, an Dr. rer. medic. Romy Lauche, Psychologin in der Klinik für Naturheilkunde und Integrative Medizin des Knappschaftskrankenhauses an den Kliniken Essen-Mitte, und Dr. med. Matthias Rostock vom Institut für Naturheilkunde am Universitätsspital Zürich und vom Universitären Cancer Center Hamburg. In der prämierten Studie von Lauche wurde der Einfluss des blutigen Schröpfens auf chronische, unspezifische Nackenschmerzen und das Schmerzempfinden untersucht. Die Gruppenarbeit unter der Federführung von Rostock evaluiert die Wirksamkeit einer zusätzlichen klassisch-homöopathischen onkologischen Behandlung auf die Lebensqualität. EB

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