ArchivDeutsches Ärzteblatt17/1996Schilddrüsen-OP: Historisch begründet
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LNSLNS HNO-Chirurgen führen regelmäßig eine Vielzahl von Eingriffen im Bereich der Schilddrüse durch, sei es die ein- oder beiderseitige Lappenresektion bei der Laryngektomie, die Isthmus-Resektion bei der Tracheostomie, die totale Strumektomie mit Neck-dissection beim Schilddrüsenkarzinom, die Schilddrüsenresektion bei chirurgischen Eingriffen an der zervikalen Trachea oder die RecurrensDekompression bei iatrogener Recurrenslähmung. Es gibt daher gar keinen vernünftigen Grund, warum in einer HNO-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie nicht einfachere Schilddrüseneingriffe wie subtotale Schilddrüsenresektionen ausgeführt werden sollten. Daß in Deutschland die Schilddrüsenchirurgie in vielen Krankenhäusern der Chirurgie beziehungsweise der Viszeral-Chirurgie zugeordnet ist, ist historisch begründet und außerdem darauf zurückzuführen, daß nicht jedes Krankenhaus über eine hauptamtliche HNO-Klinik verfügt.
Prof. Dr. med. T. Brusis, Klinik für HNO-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie, Krankenhaus Holweide, Neufelder Straße 32, 51058
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