ArchivDeutsches Ärzteblatt31-32/2012Arzneiverordnung: Software-Update erforderlich

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Arzneiverordnung: Software-Update erforderlich

Dtsch Arztebl 2012; 109(31-32): A-1525 / B-1313 / C-1293

Krüger-Brand, Heike E.

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Manipulationsfreie Software: Der Arzt darf bei seiner Verordnungsentscheidung nicht beeinflusst werden. Foto: Fotolia/RB-Pictures
Manipulationsfreie Software: Der Arzt darf bei seiner Verordnungsentscheidung nicht beeinflusst werden. Foto: Fotolia/RB-Pictures

Für Softwarehäuser gelten bei Arzneiverordnungsprogrammen neue Vorgaben. Viele haben die Anforderungen inzwischen umgesetzt. „Die aktualisierte Arzneiverordnungssoftware soll das manipulationsfreie Verschreiben von Arzneimitteln ermöglichen und Ärzten dadurch mehr Schutz vor Regressen bieten“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Dr. med. Andreas Köhler. Der eingespielte Ablauf bei Hinweistexten etwa zur Arzneimittel-Richtlinie solle dadurch nicht beeinflusst werden. Das sei im Anforderungskatalog an die Softwarehäuser geregelt.

Hintergrund sind Berichte, dass es bei einigen Produkten der Firma CompuGroup diesbezüglich Probleme gibt. Zeitgleich zu den aktualisierten Vorgaben hat der Konzern eine neue Arzneimitteldatenbank eingeführt. Andere Anbieter haben hingegen bereits effiziente Lösungen für ihre Arzneiverordnungssoftware umgesetzt.

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Das Arzneimittelverordnungs-Wirtschaftlichkeitsgesetz von 2006 schreibt vor, dass Arztpraxen nur noch Software nutzen dürfen, die eine manipulationsfreie Verordnung von Arzneimitteln gewährleistet. KBV und Krankenkassen haben entsprechende Vorgaben für Softwarehäuser geschaffen und diese zum 1. Juli 2012 konkretisiert. Die wesentlichen Änderungen: www.kbv.de/41376.html KBr

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