ArchivDeutsches Ärzteblatt31-32/2012Hermann Hesse (1877–1962): Alles andere als ein robustes Naturell

THEMEN DER ZEIT

Hermann Hesse (1877–1962): Alles andere als ein robustes Naturell

Dtsch Arztebl 2012; 109(31-32): A-1551 / B-1335

Brath, Klaus

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Hermann Hesse im Jahr 1930 bei einer Wanderung im Tessin. Foto: SZ-Photo
Hermann Hesse im Jahr 1930 bei einer Wanderung im Tessin. Foto: SZ-Photo

Ärzte wirkten in Hesses Leben nicht nur als Mediziner. Sie begegneten ihm auch als Mäzen und Dichterkollege, als Großvater und Freund. Am 9. August jährt sich der Todestag des Erfolgsautors und Nobelpreisträgers zum 50. Mal.

Als Hermann Hesse 1946 die Nachricht vom Literatur-Nobelpreis erhält, weilt er in einem Sanatorium. Wegen seiner angegriffenen Gesundheit kann er nicht zur Preisverleihung nach Stockholm kommen. Stattdessen lauscht Hesse in der französischen Schweiz einem ihm zu Ehren dargebotenen Chorkonzert und verspeist Forelle und Hühnchen. Er wird beim festlichen Abendessen von seiner dritten Frau Ninon, einer ehemaligen Medizinstudentin, begleitet; Hesses Gastgeber ist der befreundete Sanatoriumsleiter Dr. med. Otto Riggenbach (1).

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Ärzte um Hermann Hesse – das ist, so sehr die Hesse-Literatur inzwischen auch ausufert (2), bislang allenfalls in Studien zu einzelnen Ärzten Thema geworden. Seine Affinität zu Ärzten fällt auch nicht sofort in den Blick, wenn man sich mit einem der weltweit einflussreichsten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts befasst. Hermann Hesse – das ist doch der Schöpfer von Klassikern der Weltliteratur wie „Siddhartha“ und „Der Steppenwolf“, der Dichter des Lieblingsgedichts der Deutschen („Stufen“) (3). Hesse, das ist der Nonkonformist, der Pionier der Selbstfindung, der Mittler zwischen Ost und West: sensibel, eigensinnig, überkonfessionell. Sein Credo, im Unterschied zu dem eines anderen Wirkungsmächtigen: „Marx will die Welt ändern, ich aber den einzelnen Menschen. Er wendet sich an Massen, ich an Individuen.“ (4)

Schon sehr früh ausgiebigen Kontakt zu Ärzten

Aber auch die Assoziation „Hesse und seine Ärzte“ liegt nahe: Hesse hatte alles andere als ein robustes Naturell. Krisen und Krankheiten machten ihn von Ärzten abhängig – seine Neurosen und Gebrechen sind in fast unzähligen autobiografischen Zeugnissen (5) bis hin in zwei neuen Biografien (6) dokumentiert. Auch posthum beschäftigen Hesses zeitweilige Symptome noch die Diagnostiker: So liege psychoanalytisch gesehen eine „Schwächung und Reduzierung von Ich-Funktionen“ (7) vor, pädiatrisch ein „Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom mit Hyperaktivität“ (8), auch gebe es Hinweise auf „Fingerpolyarthrose“ (9) und auf „Autismus“ (10).

„Bei Jung erlebe ich zur Zeit, in einer schweren und oft kaum ertragbaren Lebenslage stehend, die Erschütterung der Analyse. Es geht bis aufs Blut und tut weh; aber es fördert.“ Hermann Hesse im Mai 1921 in einem Brief an Hans Reichart. Foto: ullstein bild
„Bei Jung erlebe ich zur Zeit, in einer schweren und oft kaum ertragbaren Lebenslage stehend, die Erschütterung der Analyse. Es geht bis aufs Blut und tut weh; aber es fördert.“ Hermann Hesse im Mai 1921 in einem Brief an Hans Reichart. Foto: ullstein bild

Ausgiebig Kontakt mit Ärzten hat der „Autor der Krise“ erstmals in der Zeit der Krisen, der Pubertät (6). Obwohl er schon früh „entweder ein Dichter oder gar nichts werden“ will, soll der in Calw aufgewachsene Sohn einer pietistischen Missionarsfamilie Theologe werden. War schon das kleine „Hermännle“ zwar begabt, aber schwer umtriebig, so driftet der eigenwillige Junge nun in eine ernstliche Pubertätskrise ab. Als der 14-Jährige aus dem Klosterseminar Maulbronn ausreißt, empfiehlt Hausarzt Georg Zahn die Einweisung in eine Nervenheilanstalt. Zwar probieren es die frommen Eltern zunächst mit einem Glaubensbruder in Bad Boll, der versucht, seelische Störungen durch Gebete und Exerzitien zu kurieren. Doch als sich Hesse dort nach einer unglücklichen Liebesschwärmerei mit einem Revolver umbringen will, wird er in eine Heil- und Pflegeanstalt in Stetten abgeschoben.

Hesse, ein Fall von „primärer Verrücktheit“ (11)? Anstaltsarzt Habermaas will sich nicht festlegen. Oder von „moral insanity“ (11)? Hesses Vater suggeriert dies Ernst von Zeller, als Hesse ein Jahr später erneut ausbüxt (aus einer eben erst angetretenen Buchhändlerlehre). Der Medizinalrat lehnt eine Aufnahme in seine Anstalt Winnenthal ab – aber Hesses Verhaltensmuster, (Welt-)Flucht und Suizidversuch, bleiben noch Jahrzehnte lang virulent.

Alkohol, Kopfschmerzen, Schwindel, Angstzustände

Auch übermäßiger Alkoholkonsum gehört zeitweilig zum Verhaltensrepertoire. 1907, Hesse ist inzwischen arrivierter Schriftsteller, unternimmt er auf dem Monte Verità bei Ascona eine mit Alkoholabstinenz verbundene vegetarische Fastenkur. Später geht er zu den „Lebensreformern“ und „Weltverbesserern“ der alternativen Künstlerkolonie auf Distanz (6) – ganz im Gegensatz zur „raffiniert humanen Kur“ (12), die er erstmals 1909 in Badenweiler absolviert (13). Im Alter beschreibt er Albert Fraenkel, seinen behandelnden Kurarzt, als „bedeutendsten aller Ärzte, mit denen ich bekannt und deren Freund ich wurde“ (14). Fraenkel ging durch die Entwicklung der intravenösen Strophanthintherapie in die Medizingeschichte ein. Für Hesse, der sich in einer Schaffenskrise befindet, ist er noch weit mehr: Ein erfahrener Menschenkenner und einfühlsamer Geist, dessen ganzheitlicher Therapieansatz „seinem Patienten Hesse auf authentische Weise die Illusion von Erlösung gibt“ (15). In den 1930er Jahren, mehr als 20 Jahre nach der letzten Kur, besucht der von den Nazis entwürdigte gebürtige Jude seinen ehemaligen Patienten in Montagnola. Hesse behält ihn als „Arzt großen Stils“ (14) in Erinnerung.

1916 gerät Hesse in eine innere und äußere Krise. Kurz vor der „Welt-Erschütterung“ des Ersten Weltkriegs erschüttert ihn das „Erdbeben meines Privatlebens“ (16). Wegen Kopfschmerzen, Schwindel und Angstzuständen sucht er therapeutische Hilfe im Sanatorium Sonnmatt bei Luzern. Als einer der ersten Literaten absolviert er dort 1916/17 stationär und ambulant eine Psychoanalyse. Sein Therapeut, Josef Bernhard Lang, praktiziert eine an Traum- und Symboldeutung orientierte Analyse: Er regt Hesse zum Malen an, zu Tanzstunden, zum Führen eines Traumtagebuchs. Was als ärztliche Therapie beginnt, entwickelt sich zur lebenslangen Beziehung: Lang wird zum „Doktor und Freund“ (17), zum vertrauensvollen Helfer, der zeitweilig selbst Hilfe bei Hesse sucht. 1950 blickt Hesse auf Langs Analyse zurück: „Der Arzt war nicht überlegen, er war zu jung und hatte zuviel Respekt vor der Berühmtheit, aber es war ihm ernst.“ (18)

Clemente Molo (rechts) war seit 1949 Hesses Arzt. Foto: Martin Hesse/© Fondazion Hermann Hesse Montagnola
Clemente Molo (rechts) war seit 1949 Hesses Arzt. Foto: Martin Hesse/© Fondazion Hermann Hesse Montagnola

Hesses Analyse bei Lang war nicht seine einzige: Er wird sporadisch auch vom Laienanalytiker Johannes Nohl behandelt. Dem kürzlich wiederentdeckten „Außenseiter der Außenseiter“ (19) geht es weniger um Heilung im ärztlichen Sinne; er setzt vielmehr auf das gesellschaftsverändernde Potenzial der Psychoanalyse. „In der Technik der Analyse ist er mehr Freudianer“, urteilt Hesse 1918 (20) und offenbart psychoanalytisches Basiswissen. In Aufsätzen und Rezensionen propagiert Hesse die noch junge Wissenschaft. So bespricht er 1920 Freuds „Einführung in die Psychoanalyse“, bewundert dessen Intellekt: „. . . seine Klarheit, seine Gabe zum geduldigen Kombinieren, seine präzise Ausdrucksfähigkeit, sein Witz“ (21).

Anders als Freud hat Hesse Carl Gustav Jung, den Schweizer Psych- iater, persönlich gekannt. In Jungs Analytischer Psychologie und Archetypenlehre findet er eigene Einsichten systematisiert und ergänzt. 1921, als die Krise Hesse wieder einholt, absolviert er einige analytische Sitzungen bei Jung in Küsnacht, die dieser „mit außerordentlicher Sicherheit, ja Genialität führt“ (22).

Hesses Begeisterung für die Tiefenpsychologie schwächt sich später ab. Er betont, seelische Gesundung dürfe nicht auf Kosten der künstlerischen Kreativität gehen. Ohnehin habe die Lektüre „von Freud und von Jung mehr als die praktische Analyse“ genützt (23).

Stattdessen begibt sich Hesse wieder verstärkt in Badekur. Von 1923 bis 1952 verbringt er insgesamt wohl mehr als drei Jahre seines Lebens im Kurhotel „Verenahof“ in Baden (Schweiz). Die dortigen warmen Thermen sollen Hesses rheumatische Beschwerden lindern (24). Erst nach dem Tod seines langjährigen Kurarztes Josef Markwalder bleibt er fern, zumal er den abendlichen Konversationen um „Verdauung und Häkelmuster“ (25) seit jeher nichts abgewinnen kann.

Zunehmend machen Hesse auch Augenprobleme zu schaffen (26). Schon seit langem myop, kommen später auch eine Anisometropie, die eine Amblyopie links verursacht, sowie rezidivierende Tränenkanal- und Tränensackentzündungen hinzu. Wegen seiner refraktiven Probleme sucht Hesse Hilfe beim Augenarzt Maximilian Graf von Wiser in Bad Eilsen. Um sich von diesem „Weltmann und Aristokrat im guten Sinn“ behandeln und neue Brillen anfertigen zu lassen, betritt Hesse 1936 das letzte Mal in seinem Leben deutschen Boden.

Ärzte als Freunde und Wohltäter von Hesse

Seit 1949 ist Clemente Molo Hesses Arzt. Er weiß, im Gegensatz zu Hesse, dass dieser in den letzten Monaten an Leukämie leidet. Seit Dezember 1961 ist sie virulent, Bluttransfusionen helfen nur kurzzeitig. Manchmal sitzen der introvertierte Dichter und sein Arzt, den Hesse bewundert und liebt (27), nebeneinander und betrachten fast stumm einen Sonnenuntergang (28). Am 9. August 1962 stellt Molo Hesses Tod fest. Er ist an einer Hirnblutung gestorben, friedlich im Schlaf (29).

Heilkundige wie Fraenkel, Lang, Molo – ihnen fühlte sich Hesse verbunden. Doch er fühlte sich auch zu Ärzten hingezogen, die keine Therapeutenrolle innehatten: Da ist etwa der „prachtvolle“ baltische Großvater Carl Hermann Hesse: feurig, despotisch, fromm. Einer, der mit schneller Hand in den primitivsten Verhältnissen die kühnsten Operationen machte. Für seinen Enkel waren dessen lebensfrohe Verwegenheiten „die schönsten Geschichten, die ich als Kind gehört habe“ (30).

Oder auch der Züricher Mäzen und Freund Hans Conrad Bodmer, ein studierter Arzt, Industrieller und Autografensammler. Seine Wohltätigkeiten kommen nicht nur Hesse, sondern auch dessen notleidenden Freunden zugute. Sein großzügigstes Geschenk ist die „Casa rossa“, die 1930 in Montagnola nach Hesses Wünschen erbaut wird und ihm bis ans Lebensende unentgeltlich zur Verfügung steht (31).

Oder auch der Frankfurter Arzt Josef Rosengart. Hesse schätzt ihn als lieben Freund und Gastgeber. Rührend erzählt er in einem Gedenkblatt, wie sich Rosengart nach einer Blinddarmoperation über ihn beugt: „mit einem Ausdruck der Besorgnis, des Wohlwollens, ja, der Zärtlichkeit, (. . .) den ich mit in die Genesung und ins weitere Leben nahm“ (14).

Nicht nur in Hesses Gedenkblättern, auch im literarischen Œuvre finden sich ärztliche Spuren (32): Fraenkel ist im „Haus zum Frieden“, Lang in der „Morgenlandfahrt“, Graf Wiser in einem Gedicht verewigt. C. G. Jung inspirierte Motive des „Demian“, Fraenkels Assistent Heineke lieferte Medizinwissen für „Roßhalde“, die Kuren bei Markwalder sind in „Kurgast“ eingeflossen.

Ein Fall für sich sind Hesses Kollegen, die Schriftsteller-Ärzte. Hans Carossa etwa, der Hesse mehrmals besucht. 1930 bekennt Hesse: „Er ist mir unter den Lebenden wohl der liebste deutsche Dichter.“ (33) Komplizierter war das Verhältnis zu Ludwig Finckh, einem der ältesten Freunde. So gesellig es in den Anfangsjahren des Tübinger Freundeskreises „Petit cénacle“ auch zugeht – die Wesensunterschiede sind schon früh klar: Hesse „musste schon Schweres durchgemacht haben“, erkennt Finckh (34). Und Hesse: Finckh sei ein „freundlicher, naiver Mensch, etwas oberflächlich“ (35). Die beiden Weltkriege werden zum Spiegelbild der Entfremdung: Finckh ist Patriot, Hesse Pazifist.

Benn: „Hesse. Kleiner Mann. Deutsche Innerlichkeit“

Trotz der Differenzen – Finckh sieht sich bis zuletzt als Hesses Freund und Kollege. Andere Schriftsteller-Ärzte sehen sich mehr als Kritiker und Konkurrenten: „Hesse. Kleiner Mann. Deutsche Innerlichkeit“, urteilt etwa Gottfried Benn 1946 und munkelt: „Spezi von Thomas Mann. Daher der Nobelpreis.“ (36) Und Alfred Döblin, als er 1953 selbst für den Nobelpreis gehandelt wird: „So viel wie die langweilige Limonade Hermann Hesse bin ich schon lange.“ (37) 1919 hatte er noch Hesses „Demian“ gepriesen: „Mit einer Sicherheit, die ohnegleichen ist, rührt er an das Wesentliche.“ (38)

Zwischen Verachtung und Bewunderung – so polarisiert Hesse seit gut 100 Jahren. Mit beispielloser Resonanz: Übersetzt in mehr als 70 Sprachen, weltweit aufgelegt in etwa 150 Millionen Exemplaren (39), erscheint sein Werk zeitlos aktuell. Offenbar kann man sich weltweit mit Hesses Romanfiguren identifizieren. Und auch mit seinen Lösungsmöglichkeiten. Was Henry Miller über Hesses „Siddhartha“ schrieb, scheint eine große Lesergemeinde zu teilen: Es sei „eine wirksamere Medizin als das Neue Testament“ (40).

Dr. phil. Klaus Brath

@Literatur im Internet:
www.aerzteblatt.de/lit3112

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