ArchivDeutsches Ärzteblatt31-32/2012Krankenhausreport: Verweildauer nimmt weiter ab

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Krankenhausreport: Verweildauer nimmt weiter ab

Dtsch Arztebl 2012; 109(31-32): A-1528 / B-1314 / C-1294

Osterloh, Falk

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Bereit für neue Patienten: Die Verweildauer im Krankenhaus sank von 8,5 Tagen im Jahr 2010 auf 8,4 Tage 2011. Foto: Caro
Bereit für neue Patienten: Die Verweildauer im Krankenhaus sank von 8,5 Tagen im Jahr 2010 auf 8,4 Tage 2011. Foto: Caro

Im Jahr 2011 hat die stationäre Verweildauer je Behandlungsfall erneut abgenommen. Sie sank von 8,5 Tagen 2010 auf 8,4 Tage im vergangenen Jahr. Zugleich stieg die Zahl der Behandlungsfälle von 186 je 1 000 Versicherte im Jahr 2010 auf 190. Das geht aus dem Barmer-GEK-Krankenhausreport hervor.

Maßgeblich für die gesunkene Verweildauer ist der Rückgang der Behandlungszeiten bei Krankheiten des Kreislaufsystems: 1990 lag sie bei 380 Behandlungstagen je 1 000 Versicherte, 2011 bei 219 Tagen. Dagegen nahm im selben Zeitraum die Verweildauer bei psychischen Erkrankungen zu: von 175 auf 289 Behandlungstage. Schwerpunkt des Krankenhausreports war das Prostatakarzinom. Die Hälfte der Patienten, die sich einer Prostatektomie unterzogen, sei ein Jahr nach der Behandlung mit dem Ergebnis eingeschränkt oder nicht zufrieden. Dabei müsse gerade beim Prostatakrebs die Behandlung nicht immer eine Operation nach sich ziehen, erklärte Prof. Dr. med. Eva Maria Bitzer, Mitautorin des Reports. fos

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