ArchivDeutsches Ärzteblatt31-32/2012Wiedereinstieg: Die Hemmschwelle ist zu hoch
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Nach zwölf Jahren Berufspause (Erziehungszeit), einem 1995 mit dem 3. Staatsexamen beendetem Studium, aber ohne anschließende AiP-Zeit und ohne Facharztausbildung habe auch ich einen Wiedereinstiegskurs der Kaiserin-Friedrich-Stiftung besucht (Januar 2007).

Seit 2007 bin ich in einer bayerischen Universitätsklinik in einer organisatorischen Tätigkeit (Patientenmanagement einer chirurgischen Klinik) tätig . . .

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Ihrem Artikel entnehme ich, dass einer der Hauptpunkte unseres damaligen Kurs-Feedbacks (konkrete Alternativen für Nichtfachärztinnen oder bei fehlender Berufserfahrung) seitens der Kaiserin-Friedrich-Stiftung aufgegriffen wurde.

Alle Wiedereinstiegskurse und ähnliche Angebote werden aber nicht zu einer vermehrten Rückkehr von Ärztinnen in die Klinik führen, wenn die Stellenanzeigen primär „Vollzeittätigkeit mit Nacht- und Wochenenddiensten, vorhandene oder mindestens angestrebte Facharztausbildung und/oder mehrjährige Berufserfahrung“ einfordern. Die Hemmschwelle, sich als Wiedereinsteigerin auf solche Anzeigen zu bewerben, ist einfach zu hoch – wie ich aus eigener Erfahrung und der mehrerer befreundeter (Hausfrauen-)Ärztinnen weiß . . .

Anita Reichert, Ärztin, 85716 Unterschleißheim

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