ArchivDeutsches Ärzteblatt31-32/2012Psychische Belastungen: Kostenfreier Ratgeber für Vorgesetzte

BERUF

Psychische Belastungen: Kostenfreier Ratgeber für Vorgesetzte

Dtsch Arztebl 2012; 109(31-32): [127]

EB

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS
Konkrete Tipps, wie Führungskräfte die psychische Gesundheit ihrer Mitarbeiter fördern können
Konkrete Tipps, wie Führungskräfte die psychische Gesundheit ihrer Mitarbeiter fördern können

Der BKK-Bundesverband hat eine Handlungshilfe für Führungskräfte in Unternehmen veröffentlicht, die helfen soll, psychische Belastungen im Arbeitsalltag zu reduzieren. Unter dem Titel „Kein Stress mit dem Stress – Lösungen und Tipps für Führungskräfte und Unternehmen“ zeigt die neue Publikation auf, was Vorgesetzte tun können, um Umfang und Ursachen psychischer Belastungen zu identifizieren.

Laut BKK-Bundesverband gehen etwa 53 Millionen Krankheitstage pro Jahr in Deutschland auf psychische Beschwerden zurück. Die Tendenz ist stark steigend. „Die Unternehmensführung beeinflusst maßgeblich das Ausmaß psychischer Belastungen der Beschäftigten und damit auch den Unternehmenserfolg“, sagte Heinz Kaltenbach, Geschäftsführer des BKK-Bundesverbandes. In der Praxis gebe es diesbezüglich jedoch oftmals Tabus und Unsicherheiten. „Um allerdings als Führungskraft langfristig erfolgreich zu sein, ist Kompetenz im Umgang mit psychischen Belastungen und Stress unverzichtbar“, so Kaltenbach.

Anzeige

Deshalb will der BKK-Bundesverband mit dem Ratgeber Führungskräften konkrete Tipps und Lösungsansätze geben, wie sie die psychische Gesundheit ihrer Mitarbeiter durch einen gesundheitsgerechten Führungsstil fördern können. Von Burn-out über Arbeitsverdichtung bis hin zur Work-Life-Balance bietet der Sammelordner konkrete Praxishilfen, ergänzt durch bewährte Lösungsbeispiele aus Unternehmen.

Die Handlungshilfe kann im Internet kostenfrei heruntergeladen werden. Die Adresse lautet: http://psyga-transfer.de/medien. EB

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Deutsches Ärzteblatt plus
zum Thema

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema