ArchivDeutsches Ärzteblatt33-34/2012PKV: Wer die Wahl hat . . .
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Als junger Arzt mitten in der Weiterbildung stellte sich natürlich auch die Frage, ob ein Wechsel hin zur PKV sinnvoll sein könnte. Ich habe mich mit dem Thema dann intensiv beschäftigt, mich im Internet belesen, mit Kollegen, privat wie gesetzlich versichert, gesprochen und mehr als einen Termin bei der Versicherungsmaklerin meines Vertrauens gehabt.

Hat mich das im Endeffekt weitergebracht? Kein Stück!

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Es gibt so viele Argumente für die PKV wie gegen sie. Das Echo der Medien ist fast durchweg negativ . . . Dazu kommen mir völlig unverständliche Leistungsbeschränkungen der PKV wie die fehlende Übernahme von Hospiz oder Dialysefahrten.

Letztlich bin ich der Meinung, dass man als Privatversicherter mehr und bessere Leistung leichter bekommt. Dies gilt, solange man nicht alt und/oder krank ist. Denn ich glaube allen schönen Versprechungen nicht, dass ich mir auch im Alter die Beiträge werde leisten können.

Also bleibe ich dann doch bei der GKV, zahle den Höchstbeitrag und versichere mich für Dinge wie guten Zahnersatz und den Privatpatientenstatus im Krankenhaus noch zusätzlich. Denn dann habe ich wenigstens nicht die Angst, dass ich irgendwann als Rentner vor den unbezahlbaren Konsequenzen einer Entscheidung für die PKV stehe, die ich als junger Mann getroffen habe . . . Nur die Zeit wird zeigen, welches Lager recht hatte . . .

Oliver Syrieyx, 48147 Münster

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