PREISE

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2012; 109(33-34): A-1712 / B-1388 / C-1366

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Körber-Preis für die Europäische Wissenschaft – verliehen von der Körber-Stiftung, Dotation: 750 000 Euro, an Prof. Dr. rer. nat. Dr. Dr. h. c. Matthias Mann, Director Department of Proteomics and Signal Transduction, Max-Planck-Institut für Biochemie, Martinsried. Der interdisziplinär arbeitende Wissenschaftler erhält die Auszeichnung für seine bahnbrechenden Arbeiten zum Proteom, der Gesamtheit aller Eiweiße eines Lebewesens.

Harry Hahmann und Christiane Korsukéwitz, Foto: DGPR
Harry Hahmann und Christiane Korsukéwitz, Foto: DGPR

Peter-Beckmann-Medaille – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Prävention und Rehabilitation von Herz-Kreislauf-Erkrankungen an Dr. med. Christiane Korsukéwitz, von 2005 bis 2012 Leitende Ärztin der Deutschen Rentenversicherung Bund und Leiterin des Geschäftsbereichs Sozialmedizin und Rehabilitation. Korsukéwitz habe sich in höchstem Maß für die kardiologische Rehabilitation verdient gemacht, hieß es bei der Verleihung. Sie ist approbierte Ärztin und Apothekerin sowie Fachärztin für Innere Medizin mit der Schwerpunktbezeichnung Gastroenterologie.

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Johannes Rohen, Foto: Anatomisches Institut II der FAU Erlangen-Nürnberg
Johannes Rohen, Foto: Anatomisches Institut II der FAU Erlangen-Nürnberg

Anton-Waldeyer-Preis – verliehen von der Anton-Waldeyer-Stiftung der Anatomischen Gesellschaft, Dotation: 5 000 Euro, an Prof Dr. med. Dr. h. c. Johannes Rohen, Emeritus für Anatomie, Erlangen. Nach dem Medizinstudium war Rohen zunächst als wissenschaftlicher Assistent am Anatomischen Institut der Universität Mainz tätig. Nach der Habilitation in Anatomie führte ihn seine Karriere 1963 nach Gießen, 1964 folgte er einem Ruf auf einen Lehrstuhl für Anatomie an die Universität Marburg, 1974 an die Universität Erlangen-Nürnberg. Das Institut in Erlangen leitet er bis zu seiner Emeritierung 1991. Rohen hat die moderne Anatomie mit ihren diversen Gebieten entscheidend mitgestaltet. Seine zahlreichen Publikationen insbesondere zum Glaukom sind richtungsweisend für die Augenheilkunde und Physiologie. Seine diversen Lehrbücher und Atlanten betonen die Anatomie als funktionelle Grundlage des ärztlichen Handels.

ESA Dräger Prize in Anaesthesia and Intensive Care Medicine – verliehen von der Europäischen Gesellschaft für Anästhesiologie (ESA), Dotation: 10 000 Euro, gestiftet von dem Unternehmen Dräger, an die Arbeitsgruppe um Priv.-Doz. Dr. med. Alexander Zarbock, Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie am Universitätsklinikum Münster und Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin, Münster. Die Wissenschaftler hatten ein körpereigenes Protein identifiziert, das für die Reparaturarbeiten am Herzen nach Herzinfarkt unentbehrlich ist.

Forscherpreis für Pathologie – verliehen von der Firma Novartis mit Unterstützung der Deutschen Gesellschaft für Pathologie, Dotation: 10 000 Euro, gestiftet vom Geschäftsbereich Onkologie der Novartis-Pharma für ein innovatives Projekt zur Förderung individualisierter Behandlungen sowie zur Erforschung prädikativer Biomarker in der Onkologie. Ausgezeichnet wurde Dr. med. Dipl.-Phys. Frederick Klauschen vom Institut für Pathologie an der Charité – Universitätsmedizin Berlin für sein Projekt zur „Entwicklung einer systembiologischen Simulationsmethode zur Signalnetzwerkanalyse und Evaluation prädiktiver Biomarker“. EB

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