ArchivDeutsches Ärzteblatt17/1996Rettungswagen: Einsparungen durch Leasing

POLITIK: Aktuell

Rettungswagen: Einsparungen durch Leasing

EB

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Zum 25jährigen Bestehen des Notarztdienstes in Stuttgart wurden kürzlich die ersten fünf Fahrzeuge einer neuen Generation von Rettungs-/ Notarztwagen vom Typ Mercedes-Benz Sprinter dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) übergeben. Damit begann ein zukunftsweisendes Pilotprojekt, das unter Kostengesichtspunkten bundesweit zum Modell werden könnte: nicht Kauf, sondern Leasing von Rettungsfahrzeugen einschließlich aller fahrzeugbezogenen Dienstleistungen. Etwa 200 000 DM lassen sich auf diese Weise beim Stuttgarter Rettungsdienst jährlich einsparen, so die Einschätzung der Projektteilnehmer. Weitere Einsparungen seien möglich, wenn alle Rettungsdienste über einen einheitlichen Fahrzeugtyp mit gleichbleibenden Standards verfügen. Dieser ermöglicht einen flexiblen Austausch der Fahrzeuge innerhalb der verschiedenen Rettungsdienste.
Üblicherweise erfordern Kauf und Unterhalt von Fahrzeugen hohe Investitionen und binden langfristig Kapital und Personal. Bei dem neuen Nutzungskonzept werden die Fahrzeuge über einen bestimmten Zeitraum zu festen Monatsraten gemietet. Zu dem Dienstleistungspaket, das individuell auf die Aufgaben und Gegebenheiten des Kunden zugeschnitten wird, gehören nicht nur die Beschaffung der kompletten Fahrzeuge, sondern auch Wartung, Reparaturen, Durchführung der gesetzlichen Untersuchungen. Fahrzeugabhängige Kosten wie Kfz-Steuer und -Versicherungen sind ebenfalls enthalten. Weitere Besonderheiten des Angebots liegen in der schnellen Bereitstellung von Ersatzfahrzeugen und der Übernahme der Unfallabwicklung im Rahmen des Fahrzeugmanagements. EB

Kommentare

Die Kommentarfunktion steht zur Zeit nicht zur Verfügung.

Fachgebiet

Zum Artikel

Der klinische Schnappschuss

Alle Leserbriefe zum Thema

Stellenangebote