ArchivDeutsches Ärzteblatt37/2012Max Kaplan: Belastbarer Teamspieler

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Max Kaplan: Belastbarer Teamspieler

Dtsch Arztebl 2012; 109(37): A-1833 / B-1487 / C-1461

Korzilius, Heike

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Max Kaplan, Foto: BLÄK
Max Kaplan, Foto: BLÄK

Pfaffenhausen, München, Berlin – das ist die Strecke, die Dr. med. Max Kaplan jede Woche zurücklegt. In Bayern lenkt der Allgemeinarzt aus dem Allgäu seit 2010 die Geschicke der dortigen Lan­des­ärz­te­kam­mer. Seit Juni 2011 ist er zugleich Vizepräsident der Bundes­ärzte­kammer (BÄK). Obwohl beide Ämter einen großen Teil seiner Zeit und Arbeitskraft beanspruchen, legt Kaplan Wert darauf, mindestens einen Tag in seiner hausärztlichen Gemeinschaftspraxis in Pfaffenhausen zu arbeiten, „um die Bodenhaftung nicht zu verlieren“, wie er einmal gegenüber dem DÄ betonte.

Trotz seines Arbeitspensums wirkt Kaplan meist gelassen, konzentriert und offen für Fragen und Anliegen. Warum das so ist, erklärt seine Kollegin im Präsidium der Bayerischen Lan­des­ärz­te­kam­mer, Dr. med. Heidemarie Lux: „Er macht seinen Job mit Freude, Engagement und Leidenschaft.“ Im Vorstand der BÄK teilt sich die Dreierspitze die Aufgaben: Dr. med. Frank Ulrich Montgomery ist Ansprechpartner für Politik und Presse, Vizepräsidentin Dr. med. Martina Wenker kümmert sich um die Ethik der Berufsausübung und Kaplan um die Qualitätssicherung der Weiter- und Fortbildung.

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Neben Medizin und Berufspolitik gilt das Interesse des Hausarztes der Geschichte. Davon profitiert einmal im Jahr auch sein Praxisteam. Dann lädt er alle zum Betriebsausflug nach Berlin, Hamburg oder Salzburg ein und gibt selbst den Fremdenführer. Dabei referiert er so kundig über Bau- und Stadtgeschichte, dass er von den offiziellen Stadtführern für einen der ihren gehalten wird. Am 2. September wurde Kaplan 60 Jahre alt. Heike Korzilius

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