PREISE

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2012; 109(38): A-1888 / B-1534 / C-1504

EB

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS

Forschungspreis der DAG-KBT – verliehen von der Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Knochenmark- und Blutstammzelltransplantation (DAG-KBT) zur Förderung der Forschung im Bereich der hämatopoetischen Stammzelltransplantation, Dotation: 5 000 Euro. Ausgezeichnet wurde Priv.-Doz. Dr. med. Robert Zeiser, Abteilung Hämatologie und Onkologie, Medizinische Universitätsklinik Freiburg, für seine Publikation „Spleen tyrosine kinase (Syk) is a potent target for GvHD prevention at different cellular levels“.

Palliative Award – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI), Dotation: 2 500 Euro, an Dr. med. Christoph Lassen, Priv.-Doz. Dr. med. Christoph Wiese und Priv.-Doz. Dr. med. York Zausig (Klinik für Anästhesiologie des Universitätsklinikums Regensburg). Ein Regelwerk, wie ein Arzt die Gratwanderung zwischen Patientenautonomie und nötigen Behandlungsschritten meistern kann, liegt im deutschsprachigen Raum nicht vor. Die Regensburger Ärzte Lassen, Wiese und Zausig beschäftigen sich daher im Rahmen ihres Projekts „Reanimieren oder nicht reanimieren? Erstellung einer Empfehlung zum Umgang mit Therapielimitierungen im OP“ mit dieser Problematik.

Walter Schaffartzik, Michael St. Pierre, York Zausig, Christoph Wiese, Christoph Lassen, Klaus van Ackern und Christian Werner (von links). Foto: Golden Eyes Fotografie, Leipzig
Walter Schaffartzik, Michael St. Pierre, York Zausig, Christoph Wiese, Christoph Lassen, Klaus van Ackern und Christian Werner (von links). Foto: Golden Eyes Fotografie, Leipzig
Anzeige
Katja Lindel, Foto: Universitätsklinikum Heidelberg
Katja Lindel, Foto: Universitätsklinikum Heidelberg

Hermann-Holthusen-Preis – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie, Dotation: 5 000 Euro, an Priv.-Doz. Dr. med. Katja Lindel, Oberärztin in der Radioonkologie und Strahlentherapie des Universitätsklinikums Heidelberg. Humane Papillomaviren können unter anderem Krebserkrankungen in Gebärmutterhals und im Mund-Rachen-Bereich hervorrufen. Im Rahmen ihrer Habilitation zeigte Lindel, dass diese Tumoren deutlich empfindlicher auf eine Strahlentherapie reagieren als gleiche Tumoren, in denen keine Viren nachweisbar sind. Diese Erkenntnisse könnten künftig für eine individuell angepasste Behandlung genutzt werden.

Medica-Verdienstplakette – verliehen von der Medica Deutsche Gesellschaft für Interdisziplinäre Medizin an drei herausragende Persönlichkeiten für ihre Verdienste um die Gesellschaft: Prof. Dr. med. Volker Faust, Arzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie, Ravensburg, Dr. Dr. med. Thomas Fenner, Facharzt für Mikrobiologie, Laboratoriumsmedizin, Umweltmedizin und Infektiologie, Hamburg, und Prof. Dr. med. Matthias Leschke, Chefarzt der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie, Klinikum Esslingen.

Württembergischer Krebspreis – verliehen von der Dres.-Carl-Maximillian-und-Carl-Manfred-Bayer-Stiftung an Priv.-Doz. Dr. med. Claudia Lengerke, Fachärztin für Innere Medizin, Universitätsklinikum Tübingen, und Dr. rer. nat. Sascha Venturelli, Assistenzarzt, Innere Medizin, Universitätsklinikum Tübingen. Lengerke erhielt den Projektpreis in Höhe von 85 000 Euro für ihre Untersuchungen zur Xenotransplantation humaner Leukämiezellen in Zebrafischen. Venturelli wurde für seine Arbeiten zur Induktion zellulärer Seneszenz in Tumorzellen mit dem Nachwuchspreis in Höhe von 10 000 Euro ausgezeichnet. EB

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema