ArchivDeutsches Ärzteblatt38/2012Krankenhäuser: 300 Millionen Personalkostenhilfe

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Krankenhäuser: 300 Millionen Personalkostenhilfe

Dtsch Arztebl 2012; 109(38): A-1851 / B-1503 / C-1475

Flintrop, Jens

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Kosten durch Tariferhöhungen sollen mit dem zusätzlichen Geld ausgeglichen werden. Foto: dpa
Kosten durch Tariferhöhungen sollen mit dem zusätzlichen Geld ausgeglichen werden. Foto: dpa

Um die Tarifkostensteigerungen besser verkraften zu können, erhalten die Krankenhäuser 2012 insgesamt 300 Millionen Euro mehr, als ursprünglich vereinbart.

Mit dem im Sommer verabschiedeten Psych-Entgeltgesetz hatte der Gesetzgeber auch eine Personalkostenhilfe für die Krankenhäuser beschlossen. Deren konkrete Höhe war aber noch zwischen der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) und dem GKV-Spitzenverband zu vereinbaren. Vorgabe war, dass ein Drittel der über die Grundlohnrate hinausgehenden Personalkostenzuwächse durch eine Tarifausgleichsrate refinanziert werden sollte.

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Nunmehr haben sich die Selbstverwaltungspartner auf ein Erhöhungsvolumen von 300 Millionen Euro geeinigt. Dies entspricht einer Anhebung der Fallpauschalenvergütungen um 0,51 Prozent für das gesamte Jahr 2012. „Das ist ein wichtiger Schritt zur Entlastung der Krankenhäuser noch im laufenden Jahr“, erklärte DKG-Hauptgeschäftsführer Georg Baum.

Der Transfer der Mittel erfolgt über eine Anpassung der Landesbasisfallwerte. JF

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