ArchivDeutsches Ärzteblatt38/2012Michael Albrecht: Die „Marke“ Uniklinik stärken

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Michael Albrecht: Die „Marke“ Uniklinik stärken

Dtsch Arztebl 2012; 109(38): A-1887 / B-1533 / C-1503

Hibbeler, Birgit

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Michael Albrecht, Foto: VUD
Michael Albrecht, Foto: VUD

Prof. Dr. med. D. Michael Albrecht (62) hat sich einiges vorgenommen. Der neue Vorsitzende des Verbandes der Universitätsklinika Deutschlands (VUD) will das Profil der Hochschulmedizin weiter schärfen. „Es geht darum, die Leistungen der Universitätskliniken in der Öffentlichkeit darzustellen“, sagt Albrecht. Wenn die „Marke“ Uniklinik ein positives Image habe, sei es einfacher, Forderungen gegenüber der Politik durchzusetzen. „Das erreichen Sie nicht nur mit langen Positionspapieren“, weiß Albrecht. Man müsse die Fähigkeiten der Universitätsmedizin betonen, nicht nur kritisieren.

„Wir haben schon eine ganze Menge geschafft“, sagt Albrecht mit Blick auf die Arbeit seines Vorgänger Prof. Dr. med. Dr. h. c. Jörg Siewert (72) und des weiterhin amtierenden Generalsekretärs Rüdiger Strehl (65). Die Professionalisierung des 1997 gegründeten Verbandes sei gelungen. Obwohl die 32 Standorte und ihre Probleme zum Teil unterschiedlich seien, habe der VUD eine gemeinsame Linie gefunden.

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Albrecht ist Medizinischer Vorstand des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus in Dresden. Im VUD engagiert er sich seit vielen Jahren, kennt außerdem zahlreiche hochschulmedizinische Standorte aus seiner beruflichen Laufbahn. Seine Weiterbildungszeit zum Facharzt für Anästhesiologie absolvierte er unter anderem am Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Nach Stationen in Lübeck und Heidelberg folgte er 1994 einem Ruf auf den Lehrstuhl in Dresden und wurde dort Direktor der Klinik für Anästhesie und Intensivtherapie. Birgit Hibbeler

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Salzer
am Donnerstag, 25. April 2019, 10:39

La Familia

Die UN-BRK ratifiziert er sizilianisch: Am UKE in Hamburg ist es jetzt üblich, dass der Sicherheitsdienst gegen Patienten vorgeht, die die Einnahme von Medikamenten verweigern.

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