ArchivDeutsches Ärzteblatt38/1998Programme zu seltenen Krankheiten und Umwelterkrankungen

POLITIK: Nachrichten - Ausland

Programme zu seltenen Krankheiten und Umwelterkrankungen

Dtsch Arztebl 1998; 95(38): A-2296 / B-1959 / C-1842

AE

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS BRÜSSEL. Angehörige von Gesundheitsberufen, Forscher und Personen, die von seltenen Krankheiten selbst oder mittelbar betroffen sind, sollen künftig europaweit leichter an Informationen über solche Krankheiten gelangen. Die Europäische Union will dazu den Aufbau eines Informationsnetzes fördern. Das Netz soll unter anderem Daten zu Symptomen und Ursachen seltener Krankheiten, zu vorbeugenden Maßnahmen, Behandlung und Forschungsprogrammen enthalten. Darüber hinaus will die EU die grenzüberschreitende Zusammenarbeit von Selbsthilfegruppen und Fachleuten fördern. Beides ist Teil des Aktionsprogramms seltene Krankheiten, das für den Zeitraum von 1999 bis 2003 mit 6,5 Milliarden Ecu ausgestattet wird.
Daneben plant die EU ein Aktionsprogramm zu Krankheiten, die durch Umweltverschmutzung bedingt sind. Es soll die Ermittlung von Krankheiten fördern, bei denen bestimmte Schadstoffe eine Rolle spielen, und die Öffentlichkeit für den richtigen Umgang mit diesen Krankheiten sensibilisieren. Für den Zeitraum von 1999 bis 2001 hat die EU dafür 3,9 Milliarden Ecu zur Verfügung gestellt. AE
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema