ArchivDeutsches Ärzteblatt40/2012Lungenmetastasen – Möglichkeiten chirurgischer Intervention

MEDIZIN: Übersichtsarbeit

Lungenmetastasen – Möglichkeiten chirurgischer Intervention

Surgical intervention for pulmonary metastases

Dtsch Arztebl Int 2012; 109(40): 645-51; DOI: 10.3238/arztebl.2012.0645

Pfannschmidt, Joachim; Egerer, Gerlinde; Bischof, Marc; Thomas, Michael; Dienemann, Hendrik

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Hintergrund: Als Ausdruck einer fortgeschrittenen Tumordissemination findet man innerhalb von Autopsieserien in etwa 20 % der Fälle isolierte Lungenmetastasen. Bei Retentionspneumonie, ausgedehnter Tumorzerfallshöhle, Hämoptyse oder schmerzhafter Thoraxwandinfiltration besteht eine palliative chirurgische Indikation, darüber hinaus kann, bei kritischer Indikationsstellung, die Lungenmetastasenresektion in einem kurativen Behandlungskonzept angestrebt werden.

Methode: Es erfolgte eine selektive Literaturrecherche in der Datenbank PubMed mit den Suchbegriffen „pulmonary metastasectomy“, „lung resection of metastasis“ und „lung metastasectomy“ für den Zeitraum 2006 bis 2011.

Ergebnisse: Die Evidenz für eine Lebenszeitverlängerung durch Lungenmetastasenchirurgie konnte bisher mangels prospektiver Vergleichsstudien nicht belegt werden. Auch gibt es keine randomisierten kontrollierten Studien, die eine differenzialtherapeutische Entscheidung zwischen Chirurgie, Strahlen- und Chemotherapie leiten könnten. Die Indikation zur Lungenmetastasenchirurgie hängt neben der primären Tumorhistologie von der Anzahl und Lokalisation der Lungenmetastasen, der postoperativ verbleibenden Lungenfunktion sowie der Möglichkeit zur R0-Resektion ab. Allgemein günstige Prognosefaktoren sind ein langes krankheitsfreies Intervall zwischen der Behandlung des Primärtumors und dem Auftreten einer Lungenmetastasierung, der Ausschluss einer Metastasierung entlang der thorakalen Lymphabflusswege und eine geringe Metastasenanzahl. Die berichteten 5-Jahres-Überlebensraten innerhalb retrospektiver Fallserien ergaben 35,5–47 % für das Nierenzellkarzinom, 39,1–67,8 % für kolorektale Karzinome, 29–52 % für Weichgewebssarkome, 38–49,7 % für das Osteosarkom und 79–94 % für Hodentumoren, wobei für die zwei letztgenannten Entitäten der Effekt der Chemotherapie im Vordergrund steht.

Schlussfolgerungen: In Situationen ohne Behandlungsalternative erreicht die Lungenmetastasenchirurgie im Einzelfall eine langfristige Tumorfreiheit. Ein sorgfältiges klinisches Staging unter Berücksichtigung definierter Prognosefaktoren ist für die Patientenauswahl entscheidend.

LNSLNS

Lungenmetastasen findet man häufig in der fortgeschrittenen Metastasierung bei Karzinomen des Kolons und Rektums, der Niere, der Mamma, der Prostata und des oropharyngealen Raumes. Darüber hinaus kommt es zu einer die Lungen präferierenden Metastasierung beim Chorionkarzinom, Osteosarkom, Weichteilsarkom, Hodentumor, Ewing-Sarkom und Schilddrüsenkarzinom.

Ist die Metastasierung auf die Lunge beschränkt, ist die Anwendung chirurgischer Verfahren im Rahmen der onkologischen Behandlung gerechtfertigt.

Da eine Überlebensprognose ohne eine Operation nicht gestellt werden kann und der Nutzen einer OP bisher in keiner prospektiv randomisierten Studie überprüft wurde, muss die Indikation zur Metastasektomie jedoch individuell gestellt werden (e1).

Ziel dieser Übersicht ist es, anhand einer selektiven Literaturrecherche in der Datenbank PubMed mit den Suchbegriffen „pulmonary metastasectomy“, „lung resection of metastasis“ und „lung metastasectomy“ einen aktuellen Überblick über die Lungenmetastasenchirurgie zu geben. Zudem wird als alternatives lokales Behandlungsverfahren die Strahlentherapie diskutiert.

Grundsätze zur Indikationsstellung

Bereits Thomford postulierte 1965 Grundsätze zur Indikationsstellung, die im Wesentlichen noch heute Gültigkeit haben (1). Kriterien der Indikationsstellung zur Lungenmetastasenchirurgie sind:

  • die technische Resektabilität
  • ein tolerables allgemeines und funktionelles Operationsrisiko
  • die Kontrolle des Primärtumorgeschehens und
  • der Ausschluss einer weiteren, extrathorakalen Metastasierung.

Bei diffuser metastatischer Durchsetzung der Lunge oder bei technischer oder funktioneller Inoperabilität, haben lokale Verfahren wie Chirurgie und Strahlentherapie allenfalls palliativen Charakter.

In der Absicht eine Rationale der Lungenmetastasenchirurgie zu entwickeln, wurde 1991 das Internationale Registry of Lung Metastasis konstituiert (2). Dazu wurden 5 206 Patienten nach Lungenmetastasenchirurgie unter kurativer Indikation und mit unterschiedlichen Primärtumorhistologien analysiert. Patienten mit kompletter Resektion (R0) eines solitären Herdbefundes und einem krankheitsfreien Intervall von mehr als drei Jahren nach der Operation des Primärtumors wiesen dabei die günstigste Prognose auf. Wenngleich diese Untersuchung kein Kontrollkollektiv nichtoperierter Patienten beinhaltet, so weist das signifikant günstigere 5-Jahres-Überleben nach R0 Resektion (36 %) gegenüber dem nach inkompletter Resektion (15 %) auf die Chancen der Metastasektomie hin (2). Die operationsbezogene Letalität betrug 1 %.

Heute sollte die Indikation zur Lungenmetastasenchirurgie unter kurativer Zielsetzung in einem interdisziplinären Tumorboard individuell entschieden werden. Sind keine sinnvollen Behandlungsalternativen vorhanden, so kann im Einzelfall auch bei ungünstigen Prognosefaktoren, wie zum Beispiel einer synchronen Metastasierung, die Indikation zur Metastasektomie gestellt werden.

Rezidivoperationen

Für Patienten, die eine Rezidivmetastasierung isoliert in der Lunge aufweisen, sollte überprüft werden, ob eine erneute Indikation zur Resektion gestellt werden kann. Dabei scheint ein großer Zeitabstand zwischen der ersten Lungenmetastasenresektion und dem Auftreten weiterer Rezidivmetastasen prognostisch günstiger zu sein (e2). Für unterschiedliche Primärtumoren konnten Jaklitsch und Koautoren (e3) zeigen, dass Patienten, die sich einer einmaligen Rezidivoperation unterzogen, eine mediane Überlebenszeit von über 60 Monaten, mit zwei Rezidivoperationen von 34,7 Monaten und mit drei und mehr Re-Operationen von 45,6 Monaten erreichten. Patienten, bei denen eine erneute Operation nicht möglich erschien, wiesen hingegen ein medianes Überleben von acht Monaten auf.

Diagnostik

Staginguntersuchungen werden abhängig von der zugrundeliegenden Tumorerkrankung geplant, wobei in der Regel die Sonographie und die Computertomographie (CT) des Abdomens, die Skelettszintigraphie und die Magnetresonanztomographie (MRT) des Schädels durchgeführt werden.

Grundsätzlich muss ein Lokalrezidiv des Primärtumors durch fachärztliche Untersuchungen ausgeschlossen werden. Zu den Untersuchungsmethoden zählen in der Regel die CT oder MRT der Primärtumorregion sowie bei kolorektalen Tumoren die Koloskopie.

Voraussetzung für die Therapieplanung zur Lungenmetastasenchirurgie ist die Computertomographie (e4). Die FDG-PET/CT (FDG = Fluordesoxyglukose; PET = Positronen-Emissions-Tomographie) bietet die Möglichkeit extrathorakale Tumormanifestationen auszuschließen und zugleich pulmonale Rundherde metabolisch zu charakterisieren. Letzteres kann insbesondere bei einem solitären pulmonalen Herdbefund oder thorakalem Lymphknotenbefall bedeutsam sein (e5, e6). Die MRT hat hingegen die Diagnostik von Lungenmetastasen, verglichen mit der konventionellen CT, nicht verbessert. Sie hat ihre spezifische Indikation zum Nachweis eines Tumoreinbruchs in große Gefäße, Herzhöhlen, Thoraxwand sowie Wirbelsäule und kann zum Ausschluss einer synchronen Lebermetastasierung hilfreich sein.

Nach einer Chemotherapie können Läsionen als sogenannte sterilisierte Metastasen zurückbleiben. Histologisch enthalten diese Formationen im günstigsten Fall eine Fibrose und Nekrose in Abwesenheit vitaler Tumorzellen (Abbildung 1).

Lungenmetastasen eines nichtseminomatösen Hodentumors (Zustand nach Chemotherapie)
Lungenmetastasen eines nichtseminomatösen Hodentumors (Zustand nach Chemotherapie)
Abbildung 1
Lungenmetastasen eines nichtseminomatösen Hodentumors (Zustand nach Chemotherapie)

Die flexible Tracheobronchoskopie ist fester Bestandteil der präoperativen Diagnostik. Sie dient dazu, die Schleimhaut zu beurteilen und die Histologie bei zentraler Metastasenlokalisation zu sichern. Darüber hinaus kann sie in Verbindung mit der endobronchialen Ultraschalluntersuchung hilfreich sein, um die Dignität peribronchialer und mediastinaler Lymphknoten zu bestimmen (e7).

Zur Histologiesicherung bei peripheren Rundherden bis 3 cm Durchmesser hat sich die Video-assistierte Thoraxchirurgie (VATS) etabliert, die als diagnostisches Verfahren mit niedriger Komplikationsrate eingesetzt werden kann. Inwieweit die VATS-Resektion von Lungenmetastasen als kuratives Verfahren mit vergleichbarer lokaler Radikalität wie die Thorakotomie verwendet werden kann, muss in Studien überprüft werden.

Innerhalb einer aktuellen, prospektiv randomisierten Studie wurden mittels der intraoperativen Palpation bei 20 % der Patienten maligne Lungenrundherde detektiert, die nicht bei der präoperativen CT erkannt worden waren (3). Unter kurativer Zielsetzung werden somit thorakoskopische Verfahren bisher nicht grundsätzlich empfohlen, da das Lungengewebe nicht entsprechend dem offenen Verfahren der Palpation zugänglich ist (e8).

Operationsverfahren

Der Standardeingriff ist die umschriebene atypische (lungengewebesparende) Resektion, seltener werden anatomische Resektionen wie die Lungensegmentresektion oder Lobektomie erforderlich (Abbildung 2).

Intraoperativer Befund; Keilresektion einer Lungenmetastase Segment 8, links.
Intraoperativer Befund; Keilresektion einer Lungenmetastase Segment 8, links.
Abbildung 2
Intraoperativer Befund; Keilresektion einer Lungenmetastase Segment 8, links.

Angesichts einer zentralen Metastasierung mit Einbeziehung hilusnaher Strukturen kann im Einzelfall auch die Pneumonektomie notwendig sein. Falls die funktionellen Reserven eine anatomische Resektion nicht erlauben, muss mittels Neodym-YAG-Laser eine atypische Resektion aus zentralen Lungenabschnitten oder bei multipler Metastasierung versucht werden (4).

Mit 10–15 % werden postoperative Komplikationen nach pulmonaler Metastasektomie angegeben. Dabei sind besonders die rezidivierende postoperative Sekretretention mit Atelektasebildung und Pneumonie, Herzrhythmusstörungen sowie bronchopleurale Fisteln zu nennen. Die Morbidität wird wesentlich vom Allgemeinzustand, Zugangsweg und Ausmaß der Resektion bestimmt (e9, e10).

Der Befall intrathorakaler Lymphknotenstationen als Ausdruck der Tumordissemination geht für eine Reihe von Tumorentitäten mit einer signifikant schlechteren Prognose einher (5, 6). Die Frage nach Notwendigkeit und Ausmaß einer thorakalen Lymphknotendissektion ergänzend zur Metastasektomie gilt als nicht abschließend geklärt. Laut Umfrage unter europäischen Thoraxchirurgen wird in den meisten Kliniken lediglich ein Lymphknoten-Sampling durchgeführt (e11).

Strahlentherapie

Die stereotaktische Bestrahlung ist eine effektive und gleichzeitig schonende, nichtinvasive Behandlungsalternative von solitären Lungenmetastasen bei funktionell inoperablen Patienten. Durch eine aufwendige Bestrahlungsplanung und präzise Strahlführung können in ein bis fünf Bestrahlungsfraktionen biologisch effektive Dosen von insgesamt mehr als 100 Gy appliziert werden (e12). Gleichzeitig wird durch einen steilen Dosisgradienten am Rande des Befundes eine maximale Schonung des umliegenden gesunden Gewebes sichergestellt.

Selbst bei Metastasen der als strahlenresistent geltenden Melanome und Nierenzellkarzinome lassen sich durch die stereotaktische Bestrahlung lokale Kontrollraten von 88 % nach 18 Monaten erreichen (e13). Therapiebedingte Nebenwirkungen sind aufgrund der kleinen Bestrahlungsvolumina selten (e12).

Spezielle Aspekte verschiedener Primärtumoren

KoIon-Rektum-Karzinom

Die Lungenmetastasenchirurgie stellt bei 1–2 % der Patienten mit kolorektalem Karzinom eine Behandlungsoption dar (e14). Als ungünstige Prognosefaktoren nach Resektion der Lungenmetastasen (Tabelle 1) gelten:

  • ein histologisch gesicherter Befall thorakaler Lymphknotenstationen
  • ein kurzes krankheitsfreies Intervall
  • ein erhöhter Serum-CEA(„carcinoembryonic antigen“)-Tumormarker
  • die multiple Lungenmetastasen (7).

Während Patienten im Stadium IV unter Einsatz moderner Antikörpertherapien ein medianes Überleben von bis zu 24 Monaten aufweisen (e14), kann nach Metastasektomie eine 5-Jahres-Überlebensrate von bis zu 68 % erreicht werden (7).

Bei gleichzeitigem Vorhandensein von Lebermetastasen wird nach sequenzieller pulmonaler und hepatischer Metastasektomie eine 5-Jahres-Überlebensrate von 42 % berichtet. Dabei wird sowohl eine metachrone gegenüber der synchronen Metastasierung als auch eine Zeitfolge des primären Auftretens von Lebermetastasen vor einer Lungenmetastasierung als prognostisch günstig bewertet (e15, e16).

Für die Resektion von Lebermetastasen wird aktuell der Stellenwert einer begleitenden (neo-)adjuvanten Chemotherapie diskutiert (8). Inwieweit ähnliche Behandlungskonzepte für die Metastasenchirurgie an der Lunge Bedeutung gewinnen können, bleibt abzuwarten.

Nierenzellkarzinom

Nierenzellkarzinome (Tabelle 1) metastasieren bevorzugt in die Lunge, wobei dies sowohl hämatogen als auch lymphogen geschehen kann.

5-Jahres-Überleben und Prognosefaktoren nach Resektion von Lungenmetastasen – wichtige Studien
5-Jahres-Überleben und Prognosefaktoren nach Resektion von Lungenmetastasen – wichtige Studien
Tabelle 1
5-Jahres-Überleben und Prognosefaktoren nach Resektion von Lungenmetastasen – wichtige Studien

Wenngleich Systemtherapien mit Tyrosinkinaseinhibitoren und mTOR-Inhibitoren mit einer Verbesserung des progressionsfreien Überlebens einhergehen, bleibt die Lungenmetastasenchirurgie in einem kurativen Behandlungskonzept akzeptiert (9, e17).

Günstige Voraussetzungen für die Operation sind metachron auftretende, solitäre Herdbefunde oder wenige periphere Läsionen. 10-Jahres-Überlebensraten nach Lungenmetastasenresektionen sind mit 42 % Überlebenswahrscheinlichkeit berichtet worden (10). Das relativ häufige simultane Auftreten thorakaler Lymphknotenmetastasen von 30–45 % der Fälle ist jedoch mit einer deutlich ungünstigeren Prognose assoziiert. Das mediane Überleben bei einem Befall mediastinaler und pulmonaler Lymphknoten wird mit 26 bis 29 Monaten gegenüber 64 bis 92 Monaten ohne Lymphknotenmetastasen berichtet (5, 6). Daher sollten Patienten mit mediastinaler Lymphknotenmetastasierung von einer kurativ-intendierten Operation ausgeschlossen werden.

Mammakarzinom

Das fortgeschrittene Mammakarzinom (Tabelle 2) infiltriert häufig Lunge und Pleura durch direkte Invasion oder disseminiert lymphogen oder hämatogen. Patientinnen mit isolierten Lungenmetastasen findet man selten, in der Regel ist eine lokale oder diffuse Lymphangiose mit einzelnen oder multiplen Lungenmetastasen anzutreffen.

5-Jahres-Überleben und Prognosefaktoren nach Resektion von Lungenmetastasen – wichtige Studien
5-Jahres-Überleben und Prognosefaktoren nach Resektion von Lungenmetastasen – wichtige Studien
Tabelle 2
5-Jahres-Überleben und Prognosefaktoren nach Resektion von Lungenmetastasen – wichtige Studien

Für Patienten mit metachroner Metastasierung und limitierter Anzahl von Herdbefunden, vornehmlich in einem Lungenlappen, werden nach Resektion der Lungenmetastasen und nach Ausschöpfung aller Optionen der Systemtherapie Langzeitergebnisse mit 5-Jahres-Überlebensraten von 40–50 % berichtet (11, 12).

Kontroversen bestehen über die Notwendigkeit der Metastasenchirurgie. Während von Staren (e18) anhand einer retrospektiven Untersuchung, bei der Patienten nach pulmonaler Metastasektomie mit 36 % gegenüber 11 % nach konservativer Therapie ein günstigeres Langzeitüberleben zeigten, die Bedeutung der Chirurgie hervorhebt, weist Tanaka darauf hin, dass unter der alleinigen Systemtherapie mediane Überlebenszeiten von 2 bis 3 Jahren berichtet werden (13).

Dennoch stellen solitäre Lungenrundherde – die im Rahmen der Tumornachsorge entdeckt werden – oft ein differenzialdiagnostisches Problem dar. Diese sollten bei extrathorakaler Tumorfreiheit operativ entfernt werden, zumal sich in der Mehrzahl dieser Fälle ein primäres Lungenkarzinom als Zweittumor herausstellt, seltener eine Mammakarzinom-Metastase oder ein benigner Befund (e19).

Karzinome im HNO-Bereich

Fernmetastasen findet man am häufigsten in der Lunge. 5-Jahres-Überlebensraten nach Metastasektomie der Lunge von 20,9–59,4 % (14, e20) werden berichtet, wobei insbesondere ein längeres krankheitsfreies Intervall günstig erscheint. Aufgrund der hohen Koinzidenz mit dem Lungenkarzinom sollten solitäre pulmonale Läsionen bei lokaler Tumorfreiheit im HNO-Bereich diagnostisch abgeklärt werden (Tabelle 2). Häufig verbleibt allerdings auch nach histologischer Sicherung die Differenzialdiagnose zwischen Lungenkarzinom und Metastase ungeklärt.

Malignes Melanom

Mehr als 70 % aller Patienten mit metastasierendem Melanom (Tabelle 3) entwickeln Lungenmetastasen, aber nur etwa 10 % von ihnen weisen ausschließlich Lungenmetastasen auf (e21). Häufig erfolgt die Diagnosestellung eines malignen Melanoms erst durch die histologische Abklärung neu entdeckter pulmonaler Rundherde (e22).

5-Jahres-Überleben und Prognosefaktoren nach Resektion von Lungenmetastasen – wichtige Studien
5-Jahres-Überleben und Prognosefaktoren nach Resektion von Lungenmetastasen – wichtige Studien
Tabelle 3
5-Jahres-Überleben und Prognosefaktoren nach Resektion von Lungenmetastasen – wichtige Studien

Die Operation ist das Verfahren der Wahl bei solitären Herden und die Prognose ist mit 5-Jahres-Überlebensraten von 21,0–35,1 % (e21, e23) signifikant besser als bei multiplen Metastasen. Weitere Faktoren mit Bedeutung für eine günstige Prognose sind ein krankheitsfreies Intervall über zwölf Monate bis zum Auftreten einer Lungenmetastasierung und das Fehlen thorakaler Lymphknotenmetastasen (e24). Aufgrund der ausgedehnten Metastasierung in andere Organsysteme ist die FDG-PET-Untersuchung im präoperativen Staging besonders relevant (e25).

Nichtseminomatöse Keimzelltumoren

Für die nichtseminomatösen Hodentumoren (Tabelle 3) gilt, dass nach erfolgter Chemotherapie (Cisplatin-haltige Kombinationen) möglichst alle verbliebenen Läsionen entfernt werden.

Wenngleich ein Ansprechen auf die Chemotherapie oft von einem drastischen Abfall der Tumormarker (α-Fetoprotein, ß-HCG) begleitet ist, entbindet die Normalisierung der Tumormarker-Werte nicht von der Entfernung von Residualtumoren in Lunge und Mediastinum. Diese können in der histologischen Aufarbeitung neben Nekrosen und Narbengewebe auch aktive Tumoranteile aufweisen. Als Indikationen zur Resektion pulmonaler Herdbefunde gelten (e26):

  • jegliche Residuen nach Chemotherapie und Normalisierung der Tumormarker-Werte
  • fehlendes Ansprechen auf die Chemotherapie
  • partielles Ansprechen auf die Chemotherapie
  • Rezidiv nach der Chemotherapie.

Als klinisch ungünstige Prognosefaktoren bei ausschließlich pulmonaler Metastasierung haben sich – neben hoher Zahl an Metastasen und einem höheren Patientenalter – der Nachweis vitaler Tumorzellen im Residualgewebe sowie die ausbleibende Normalisierung der Tumormarker im Serum erwiesen; 5-Jahres-Überlebensraten von 79–94 % sind in Studien berichtet worden (15, 16, e27). Postoperativ gilt somit die histologisch komplette Remission unter Chemotherapie bei Solitär- und einseitigen Metastasen und negativem retroperitonealem Lymphknotenstatus als günstige Konstellation (15, 16).

Weichgewebssarkome

Zwischen 20–50 % aller Patienten mit Weichgewebssarkomen (Tabelle 4) entwickeln im Verlauf der Erkrankung Lungenmetastasen, wobei diese überwiegend anlässlich der Nachsorge der primären Tumorerkrankung als metachrone Metastasen entdeckt werden (17).

5-Jahres-Überleben und Prognosefaktoren nach Resektion von Lungenmetastasen – wichtige Studien
5-Jahres-Überleben und Prognosefaktoren nach Resektion von Lungenmetastasen – wichtige Studien
Tabelle 4
5-Jahres-Überleben und Prognosefaktoren nach Resektion von Lungenmetastasen – wichtige Studien

Lungenmetastasen von Weichgewebssarkomen sollten, sofern eine komplette chirurgische Resektion technisch möglich erscheint, aufgrund ihrer in der Regel nur mäßigen Chemosensitivität, operativ entfernt werden (17, e28, e29).

Der Spontanverlauf bei Lungenmetastasierung ist in einer retrospektiven nichtrandomisierten Untersuchung mit einem medianen Überleben von elf Monaten gegenüber 33 Monaten in der operierten Gruppe angegeben, dabei muss jedoch der Einfluss einer stringenten Patientenselektion für die Operation unterstellt werden (e28).

Als günstige Prognosefaktoren gelten ein langes krankheitsfreies Intervall bis zum Auftreten einer Lungenmetastasierung und ein niedriges histologisches Grading; 5-Jahres-Überlebensraten nach Lungenmetastasenchirurgie zwischen 29–52 % wurden berichtet (18, e29, e30).

Osteosarkome

Trotz der Fortschritte von Chemotherapie, Strahlentherapie und chirurgischer Behandlung des metastasierten Osteosarkoms (Tabelle 4) liegen die 5-Jahres-Überlebensraten bei den überwiegend jungen Patienten zwischen 20 % und 40 % (1921).

Die Behandlung des metastasierten Osteosarkoms ist heute studiengebunden (COSS/Cooperative Osteosarcoma Study beziehungsweise EURAMOS-1/European-American Osteosarcoma Study und EURO-B.O.S.S./EUROpean Bone Over 40 Sarcoma Study) und erfolgt multidisziplinär unter Berücksichtigung der systemischen und lokalen Manifestationen (e31, e32). Für das synchron pulmonal metastasierende, hochmaligne Osteosarkom bedeutet dies, dass nach Chemotherapie und radikaler Operation des Primärtumors die komplette Resektion der Lungenmetastasen angestrebt wird (e33). Postoperativ muss die Therapie in Abhängigkeit vom Tumoransprechen stratifiziert werden.

Für Patienten mit primär metastasiertem Osteosarkom muss von einer ungünstigeren Prognose gegenüber den Patienten mit metachronem Befall ausgegangen werden (e34).

Auch bei Auftreten einer pulmonalen Rezidivmetastasierung wird der chirurgischen Resektion, unabhängig von der Durchführung einer Chemotherapie, besondere Bedeutung beigemessen (22).

Sonstige Tumoren

Für Lungenmetastasen anderer Primärtumoren hat der allgemeine Indikationskatalog Gültigkeit, das heißt bei lokaler Resektabilität in funktioneller und technischer Hinsicht ist die Operation vorzunehmen, sofern der Primärtumor saniert oder kontrolliert ist und keine wirksamere lokale oder systemische Behandlung verfügbar ist.

Resümee

Mit Diagnosestellung einer Lungenmetastasierung verbindet sich häufig eine infauste Prognose mit kurzer Überlebenszeit. In diesen Situationen wird in der Regel eine palliative Chemotherapie eingeleitet. Hier sollte jedoch vorher in einem interdisziplinären Tumorboard die Möglichkeiten der Metastasenchirurgie diskutiert werden. Findet man Gründe zur Durchführung einer palliativen Resektion, so bleibt neben der Symptomkontrolle die lokale Radikalität ein grundsätzliches Ziel (e35).

Präoperativ muss die funktionelle Operabilität entsprechend den Empfehlungen der Europäischen Fachgesellschaften sichergestellt werden (e36).

Das Überleben nach Lungenmetastasenresektion ist abhängig von der Art des Primärtumors und im Fall der chemotherapiesensiblen Tumoren nur eingeschränkt der Chirurgie zuzuschreiben. Der Einwand, dass mit der Metastasenchirurgie ein lokales Verfahren für eine disseminierte Erkrankung eingesetzt wird, deren Erfolg nicht innerhalb prospektiv randomisierter Untersuchungen validiert worden ist, ist gerechtfertigt (e37). Erste prospektiv randomisierte Studien zum Einfluss der Lungenmetastasenchirurgie sind für das kolorektale Karzinom mit dem PulMiCC-Trial (PulMiCC = Pulmonary Metastasectomy in Colorectal Cancer) und für das Nierenzellkarzinom mit der SMAT-Studie (SMAT = prospektiv randomisierte multizentrische Phase-II-Studie zur Metastasenresektion von Lungenfiliae beim klarzelligen Nierenzellkarzinom +/− Sunitinib-Therapie über 1 Jahr) begonnen worden (23, 24). Angaben zur Lungenmetastasenchirurgie findet man lediglich innerhalb der gültigen S1-Leitlinie für das Osteosarkom (e32) und der S3-Leitlinie für das kolorektale Karzinom (e38). Auch hier basiert deren Evidenz indes auf publizierten Ergebnissen retrospektiver Fallserien.

Interessenkonflikt

PD Dr. Egerer wurde honoriert für Beratertätigkeiten von den Firmen MSD und für Vorträge von den Firmen MSD und Pfizer. Zudem erhielt sie Studienunterstützung (Drittmittel) von der Firma MSD.

Prof. Thomas erhielt Beraterhonorar und Erstattung von Teilnahmegebühren für Kongresse/Fortbildungen sowie Reisekosten von den Firmen Lilly, Pfizer, Novartis und Roche.

Prof. Dienemann bekam Honorare für Beratertätigkeiten von der Firma Lilly und erhielt Vortragshonorare von der Firma AstraZeneca.

Prof. Pfannschmidt und Prof. Bischof erklären, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Manuskriptdaten
eingereicht: 2. 12. 2011, revidierte Fassung angenommen: 28. 3. 2012

Anschrift für die Verfasser
Prof. Dr. med. Joachim Pfannschmidt
Chirurgische Abteilung der Thoraxklinik am Universitätsklinikum Heidelberg
Amalienstraße 5, 69126 Heidelberg
joachim.pfannschmidt@thoraxklinik-heidelberg.de

Zitierweise
Pfannschmidt J, Egerer G, Bischof M, Thomas M, Dienemann H: Surgical intervention for pulmonary metastases. Dtsch Arztebl Int 2012; 109(40): 645−51.
DOI: 10.3238/arztebl.2012.0645

@Mit „e“ gekennzeichnete Literatur:
www.aerzteblatt.de/lit4012

The English version of this article is available online:
www.aerzteblatt-international.de

1.
Thomford NR, Woolner LB, Clagett OT: The surgical treatment of metastatic tumors in the lungs. J Thorac Cardiovasc Surg 1965; 49: 357–63. MEDLINE
2.
The International Registry of Lung Metastases: Long-term Results of lung metastasectomy: prognostic analyses based on 5206 cases. J Thorac Cardiovasc Surg 1997; 113: 37–47. CrossRef MEDLINE
3.
Cerfolio RJ, Bryant AS, McCarty TP, Minnich DJ: A prospective study to determine the incidence of non-imaged malignant pulmonary nodules in patients who undergo metastasectomy by thoracotomy with lung palpation. Ann Thorac Surg 2011; 91: 1696–700; discussion 1700–1. MEDLINE
4.
Rolle A, Pereszlenyi A, Koch R, Richard M, Baier B: Is surgery for multiple lung metastases reasonable? A total of 328 consecutive patients with multiple-laser metastasectomies with a new 1318-nm Nd:YAG laser. J Thorac Cardiovasc Surg 2006; 131: 1236–42. CrossRef MEDLINE
5.
Pfannschmidt J, Klode J, Muley T, Dienemann H, Hoffmann H: Nodal involvement at the time of pulmonary metastasectomy: experiences in 245 patients. Ann Thorac Surg 2006; 81: 448–54. CrossRef MEDLINE
6.
Meimarakis G, Angele MK, Schneider C, Weidenhagen R, Kalaitzis N, Molki A, et al.: Bedeutung der systematischen Lymphknotendissektion im Rahmen der Resektion pulmonaler Metastasen solider extrapulmonaler Tumoren. Zentralbl Chir 2010; 135: 556–63. CrossRef MEDLINE
7.
Pfannschmidt J, Hoffmann H, Dienemann H: Reported outcome factors for pulmonary resection in metastatic colorectal cancer. J Thorac Oncol 2010; 5 (6 Suppl 2): S172–8. CrossRef MEDLINE
8.
Neumann UP, Seehofer D, Neuhaus P: The surgical treatment of hepatic metastases in colorectal carcinoma. Dtsch Arztebl Int 2010; 107(19): 335–42. VOLLTEXT
9.
Staehler M: The role of metastasectomy in metastatic renal cell carcinoma. Nat Rev Urol 2011; 8: 180–1. CrossRef MEDLINE
10.
Chen F, Fujinaga T, Shoji T, Miyahara R, Bando T, Okubo K, et al.: Pulmonary resection for metastasis from renal cell carcinoma. Interact Cardiovasc Thorac Surg 2008; 7: 825–8. CrossRef MEDLINE
11.
Chen F, Fujinaga T, Sato K, Sonobe M, Shoji T, Sakai H, et al.: Clinical features of surgical resection for pulmonary metastasis from breast cancer. Eur J Surg Oncol 2009; 35: 393–7. CrossRef MEDLINE
12.
Welter S, Jacobs J, Krbek T, Tötsch M, Stamatis G: Pulmonary metastases of breast cancer. When is resection indicated?
Eur J Cardiothorac Surg 2008; 34: 1228–34. CrossRef MEDLINE
13.
Tanaka F, Li M, Hanaoka N, et al.: Surgery for pulmonary nodules in breast cancer patients. Ann Thorac Surg 2005; 79: 1711–4; discussion 1714–5. MEDLINE
14.
Shiono S, Kawamura M, Sato T, Okumura S, Nakajima J, Yoshino I, et al.: Pulmonary metastasectomy for pulmonary metastases of head and neck squamous cell carcinomas. Ann Thorac Surg 2009; 88: 856–60. CrossRef MEDLINE
15.
Kesler KA, Kruter LE, Perkins SM, Rieger KM, Sullivan KJ,
Runyan ML, et al.: Survival after resection for metastatic testicular nonseminomatous germ cell cancer to the lung or mediastinum. Ann Thorac Surg 2011; 91: 1085–93; discussion 1093. CrossRef MEDLINE
16.
Pfannschmidt J, Hoffmann H, Dienemann H: Thoracic metastasectomy for nonseminomatous germ cell tumors. J Thorac Oncol 2010; 5 (6 Suppl 2): S182–6. CrossRef MEDLINE
17.
Gadd MA, Casper ES, Woodruff JM, McCormack PM, Brennan MF: Development and treatment of pulmonary metastases in adult patients with extremity soft tissue sarcoma. Ann Surg 1993; 218: 705–12. CrossRef MEDLINE PubMed Central
18.
Predina JD, Puc MM, Bergey MR, Sonnad SS, Kucharczuk JC, Staddon A, et al.: Improved survival after pulmonary metastasectomy for soft tissue sarcoma. J Thorac Oncol 2011; 6: 913–9. CrossRef MEDLINE
19.
Briccoli A, Rocca M, Salone M, et al.: Resection of recurrent pulmonary metastases in patients with osteosarcoma. Cancer 2005; 104: 1721–5. CrossRef MEDLINE
20.
Harting MT, Blakely ML, Jaffe N, Cox CSJ, Hayes-Jordan A, Benjamin RS, et al.: Long-term survival after aggressive resection of pulmonary metastases among children and adolescents with osteosarcoma. J Pediatr Surg 2006; 41: 194–9. CrossRef MEDLINE
21.
Tsuchiya H, Kanazawa Y, Abdel-Wanis ME, Asada N, Abe S, Isu K, et al.: Effect of timing of pulmonary metastases identification on prognosis of patients with osteosarcoma: the Japanese Musculoskeletal Oncology Group study. J Clin Oncol 2002; 20: 3470–7. CrossRef MEDLINE
22.
Briccoli A, Rocca M, Salone M, Guzzardella GA, Balladelli A, Bacci G: High grade osteosarcoma of the extremities metastatic to the lung: long-term results in 323 patients treated combining surgery and chemotherapy, 1985–2005. Surg Oncol 2010; 19: 193–9. CrossRef MEDLINE
23.
Treasure T, Fallowfield L, Lees B, Farewell V: Pulmonary metastasectomy in colorectal cancer: the PulMiCC trial. Thorax 2012; 67: 185–7. CrossRef MEDLINE
24.
Rexer H: Dringend Patientenzuweisungen zu AUO-Studie beim metastasierten Nierenzellkarzinom gesucht. Prospektiv randomisierte multizentrische Phase-II-Studie zur Metastasenresektion von Lungenfiliae beim klarzelligen Nierenzellkarzinom ± adjuvante Sunitinib-Therapie über 1 Jahr (SMAT – AN 20/04 der AUO). Urologe 2012; 51: 252–3. CrossRef MEDLINE
e1.
Fey MF, Sauter C, Alberto P: Chemotherapie gastrointestinaler Karzinome und nicht-kleinzelliger Lungenkarzinome: eine Kontroverse. Schweiz Med Wochenschr 1996; 126: 872–8. MEDLINE
e2.
Kaifi JT, Gusani NJ, Deshaies I, et al.: Indications and approach to surgical resection of lung metastases. J Surg Oncol 2010; 102: 187–95. MEDLINE
e3.
Jaklitsch MT, Mery CM, Lukanich JM, Richards WG, Bueno R, Swanson SJ, et al.: Sequential thoracic metastasectomy prolongs survival by re-establishing local control within the chest. J Thorac Cardiovasc Surg 2001; 121: 657–67. MEDLINE
e4.
Pfannschmidt J, Bischoff M, Muley T, Kunz J, Zamecnik P, Schnabel PA, et al.: Diagnosis of pulmonary metastases with helical CT: the effect of imaging techniques. Thorac Cardiovasc Surg 2008; 56: 471–5. MEDLINE
e5.
Aquino SL: Imaging of metastatic disease to the thorax. Radiol Clin North Am 2005; 43: 481–95. MEDLINE
e6.
Pastorino U, Veronesi G, Landoni C, Leon M, Picchio M, Solli PG, et al.: Fluorodeoxyglucose positron emission tomography improves preoperative staging of resectable lung metastasis. J Thorac Cardiovasc Surg 2003; 126: 1906–10. MEDLINE
e7.
Gompelmann D, Eberhardt R, Herth FJ: Endobronchialer Ultraschall. Radiologe 2010; 50: 692–8. MEDLINE
e8.
Molnar TF, Gebitekin C, Turna A: What are the considerations in the surgical approach in pulmonary metastasectomy? J Thorac Oncol 2010; 5 (6 Suppl 2): S140–4. MEDLINE
e9.
Roth JA, Pass HI, Wesley MN, White D, Putnam JB, Seipp C: Comparison of median sternotomy and thoracotomy for resection of pulmonary metastases in patients with adult soft-tissue sarcomas. Ann Thorac Surg 1986; 42: 134–8. MEDLINE
e10.
Vogt-Moykopf I, Krysa S, Bülzebruck H, Schirren J: Surgery for pulmonary metastases. The Heidelberg experience. Chest Surg Clin N Am 1994; 4: 85–112. MEDLINE
e11.
Internullo E, Cassivi SD, Van Raemdonck D, Friedel G, Treasure T: Pulmonary metastasectomy: a survey of current practice amongst members of the European Society of Thoracic Surgeons. J Thorac Oncol 2008; 3: 1257–66. MEDLINE
e12.
Stinauer MA, Kavanagh BD, Schefter TE, Gonzalez R, Flaig T, Lewis K, et al.: Stereotactic body radiation therapy for melanoma and renal cell carcinoma: impact of single fraction equivalent dose on local control. Radiat Oncol 2011; 6: 34. MEDLINE
e13.
Sampson MC, Katz A, Constine LS: Stereotactic body radiation for extracranial oligomeatastases: does the sword have a double edge? Semin Radiat Oncol 2006; 16: 67–76. CrossRef MEDLINE
e14.
Wade TP, Virgo KS, Li MJ, Callander PW, Longo WE, Johnson FE: Outcomes after detection of metastatic carcinoma of the colon and rectum in a national hospital system. J Am Coll Surg 1996; 182: 353–61. MEDLINE
e15.
Pfannschmidt J, Dienemann H, Hoffmann H: Surgical resection of pulmonary metastases from colorectal cancer: a systematic review of published series. Ann Thorac Surg 2007; 84: 324–38. CrossRef MEDLINE
e16.
Neeff H, Hörth W, Makowiec F, Fischer E, Imdahl A, Hopt UT, Passlick B: Outcome after resection of hepatic and pulmonary metastases of colorectal cancer. Journal of Gastrointestinal Surgery 2009; 13: 1813–20. MEDLINE
e17.
Karam JA, Rini BI, Varella L, Garcia JA, Dreicer R, Choueiri TK, et al.: Metastasectomy after targeted therapy in patients with advanced renal cell carcinoma. J Urol 2011; 185: 439–44. MEDLINE
e18.
Staren ED, Salerno C, Rongione A, Witt TR, Faber LP: Pulmonary resection for metastatic breast cancer. Arch Surg 1992; 127: 1282–4. MEDLINE
e19.
Rena O, Papalia E, Ruffini E, et al.: The role of surgery in the management of solitary pulmonary nodule in breast cancer patients. Eur J Surg Oncol 2007; 33: 546–50. MEDLINE
e20.
Chen F, Sonobe M, Sato K, Fujinaga T, Shoji T, Sakai H, et al.: Pulmonary resection for metastatic head and neck cancer. World J Surg 2008; 32: 1657–62. MEDLINE
e21.
Petersen RP, Hanish SI, Haney JC, Miller CC3, Burfeind WRJ, Tyler DS, et al.: Improved survival with pulmonary metastasectomy: an analysis of 1720 patients with pulmonary metastatic melanoma. J Thorac Cardiovasc Surg 2007; 133: 104–10. MEDLINE
e22.
Balch CM, Soong SJ, Murad TM, Smith JW, Maddox WA, Durant JR: A multifactorial analysis of melanoma. IV. Prognostic factors in 200 melanoma patients with distant metastases (stage III). J Clin Oncol 1983; 1: 126–34. MEDLINE
e23.
Schuhan C, Muley T, Dienemann H, Pfannschmidt J: Survival after pulmonary metastasectomy in patients with malignant melanoma. Thorac Cardiovasc Surg 2011; 59: 158–62. MEDLINE
e24.
Harpole DHJ, Johnson CM, Wolfe WG, George SL, Seigler HF: Analysis of 945 cases of pulmonary metastatic melanoma. J Thorac Cardiovasc Surg 1992; 103: 743–8; discussion 748–50. MEDLINE
e25.
Dalrymple-Hay MJ, Rome PD, Kennedy C, Fulham M, McCaughan BC: Pulmonary metastatic melanoma—the survival benefit associated with positron emission tomography scanning. Eur J Cardiothorac Surg 2002; 21: 611–4; discussion 614–5. CrossRef MEDLINE
e26.
Johnston MR, De Perrot M: Metastatic cancer to the lung. In: Devita Jr VT, Hellman S, Rosenberg SA (eds.): Cancer, Principles and Practice of Oncology. Philadelphia: Lippincott Williams & Wilkins; 2005.
e27.
Besse B, Grunenwald D, Flechon A, Caty A, Chevreau C, Culine S, et al.: Nonseminomatous germ cell tumors: assessing the need for postchemotherapy contralateral pulmonary resection in patients with ipsilateral complete necrosis. J Thorac Cardiovasc Surg 2009; 137: 448–52. MEDLINE
e28.
Billingsley KG, Burt ME, Jara E, Ginsberg RJ, Woodruff JM, Leung DH, Brennan MF: Pulmonary metastases from soft tissue sarcoma: analysis of patterns of diseases and postmetastasis survival. Ann Surg 1999; 229: 602–10; discussion 610–2. MEDLINE PubMed Central
e29.
Canter RJ, Qin LX, Downey RJ, Brennan MF, Singer S, Maki RG: Perioperative chemotherapy in patients undergoing pulmonary resection for metastatic soft-tissue sarcoma of the extremity : a retrospective analysis. Cancer 2007; 110: 2050–60. MEDLINE
e30.
Pfannschmidt J, Klode J, Muley T, Dienemann H, Hoffmann H: Pulmonary metastasectomy in patients with soft tissue sarcomas: experiences in 50 patients. Thorac Cardiovasc Surg 2006; 54: 489–92. MEDLINE
e31.
Smeland S, Wiebe T, Böhling T, Brosjö O, Jonsson K, Alvegård TA: Chemotherapy in osteosarcoma. The Scandinavian Sarcoma Group experience. Acta Orthop Scand Suppl 2004; 75: 92–8. MEDLINE
e32.
Bielack S: Osteosarkome. Interdisziplinäre S1 Leitlinie der Deutschen Krebsgesellschaft und der Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie. Available at: www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/025–005l_S1_Osteosarkome_2011–04.pdf [Last accessed on 9 March 2012].
e33.
Bacci G, Rocca M, Salone M, Balladelli A, Ferrari S, Palmerini E, et al.: High grade osteosarcoma of the extremities with lung metastases at presentation: treatment with neoadjuvant chemotherapy and simultaneous resection of primary and metastatic lesions. J Surg Oncol 2008; 98: 415–20. MEDLINE
e34.
Huang YM, Hou CH, Hou SM, Yang RS: The metastasectomy and timing of pulmonary metastases on the outcome of osteosarcoma patients. Clin Med Oncol 2009; 3: 99–105. MEDLINE PubMed Central
e35.
Inderbitzi R, Rolle A: Chirurgische Palliation im Thoraxbereich bei primären und sekundären Malignomen. Ther Umsch 2001; 58: 435–41. MEDLINE
e36.
Brunelli A, Charloux A, Bolliger CT, Rocco G, Sculier JP, Varela G, et al.: ERS/ESTS clinical guidelines on fitness for radical therapy in lung cancer patients (surgery and chemo-radiotherapy). Eur Respir J 2009; 34: 17–41. MEDLINE
e37.
Treasure T, Utley M, Hunt I: When professional opinion is not enough. BMJ 2007; 334: 831–2. CrossRef MEDLINE PubMed Central
e38.
Schmiegel W, Pox C, Reinacher-Schick A, Adler G, Arnold D, Fleig W, et al.: S3 guidelines for colorectal carcinoma: results of an evidence-based consensus conference on February 6/7, 2004 and June 8/9, 2007 (for the topics IV, VI and VII). Z Gastroenterol 2010; 48: 65–136. MEDLINE
e39.
Watanabe K, Nagai K, Kobayashi A, Sugito M, Saito N: Factors influencing survival after complete resection of pulmonary metastases from colorectal cancer. Br J Surg 2009; 96: 1058–65. CrossRef MEDLINE
e40.
Riquet M, Foucault C, Cazes A, Mitry E, Dujon A, Le Pimpec Barthes F, et al.: Pulmonary resection for metastases of colorectal adenocarcinoma. Ann Thorac Surg 2010; 89: 375–80. MEDLINE
e41.
Welter S, Jacobs J, Krbek T, Poettgen C, Stamatis G: Prognostic impact of lymph node involvement in pulmonary metastases from colorectal cancer. Eur J Cardiothorac Surg 2007; 31: 167–72. MEDLINE
e42.
Meimarakis G, Angele M, Staehler M, Clevert DA, Crispin A, Rüttinger D, et al.: Evaluation of a new prognostic score (Munich score) to predict long-term survival after resection of pulmonary renal cell carcinoma metastases. Am J Surg 2011; 202: 158–67. MEDLINE
e43.
Kanzaki R, Higashiyama M, Fujiwara A, Tokunaga T, Maeda J, Okami J, et al.: Long-term results of surgical resection for pulmonary metastasis from renal cell carcinoma: a 25-year single-institution experience. Eur J Cardiothorac Surg 2011; 39: 167–72. MEDLINE
e44.
Kawashima A, Nakayama M, Oka D, Sato M, Hatano K, Mukai M, et al.: Pulmonary metastasectomy in patients with renal cell carcinoma: a single-institution experience. Int J Clin Oncol 2011; 16: 660–50. MEDLINE
e45.
Planchard D, Soria JC, Michiels S, Grunenwald D, Validire P, Caliandro R, et al.: Uncertain benefit from surgery in patients with lung metastases from breast carcinoma. Cancer 2004; 100: 28–35. MEDLINE
e46.
Shiono S, Kawamura M, Sato T, Okumura S, Nakajima J, Yoshino I, et al.: Pulmonary metastasectomy for pulmonary metastases of head and neck squamous cell carcinomas. Ann Thorac Surg 2009; 88: 856–60. MEDLINE
e47.
Winter H, Meimarakis G, Hoffmann G, Hummel M, Rüttinger D, Zilbauer A, et al.: Does surgical resection of pulmonary metastases of head and neck cancer improve survival? Ann Surg Oncol 2008; 15: 2915–26. MEDLINE
e48.
Andrews S, Robinson L, Cantor A, DeConti RC: Survival after surgical resection of isolated pulmonary metastases from malignant melanoma. Cancer Control 2006; 13: 218–23. MEDLINE
e49.
Pfannschmidt J, Zabeck H, Muley T, Dienemann H, Hoffmann H: Pulmonary metastasectomy following chemotherapy in patients with testicular tumors: experience in 52 patients. Thorac Cardiovasc Surg 2006; 54: 484–8. CrossRef MEDLINE
e50.
Letourneau PA, Xiao L, Harting MT, Lally KP, Cox CS, Andrassy RJ, Hayes-Jordan AA: Location of pulmonary metastasis in pediatric osteosarcoma is predictive of outcome. J Pediatr Surg 2011; 46: 1333–7. MEDLINE
e51.
Diemel KD, Klippe HJ, Branscheid D: Pulmonary metastasectomy for osteosarcoma: is it justified? Recent Results Cancer Res 2009; 179: 183–208. MEDLINE
Chirurgische Abteilung der Thoraxklinik am Universitätsklinikum Heidelberg:
Prof. Dr. med. Pfannschmidt, Prof. Dr. med. Dienemann
Abteilung Innere Medizin V (Hämatologie – Onkologie – Rheumatologie), Medizinische Universitätsklinik Heidelberg: PD Dr. med. Egerer
Radioonkologie und Strahlentherapie Universitätsklinik Heidelberg: Prof. Dr. med. Bischof
Abteilung für Thorakale Onkologie der Thoraxklinik am Universitätsklinikum Heidelberg: Prof. Dr. med. Thomas
Lungenmetastasen eines nichtseminomatösen Hodentumors (Zustand nach Chemotherapie)
Lungenmetastasen eines nichtseminomatösen Hodentumors (Zustand nach Chemotherapie)
Abbildung 1
Lungenmetastasen eines nichtseminomatösen Hodentumors (Zustand nach Chemotherapie)
Intraoperativer Befund; Keilresektion einer Lungenmetastase Segment 8, links.
Intraoperativer Befund; Keilresektion einer Lungenmetastase Segment 8, links.
Abbildung 2
Intraoperativer Befund; Keilresektion einer Lungenmetastase Segment 8, links.
5-Jahres-Überleben und Prognosefaktoren nach Resektion von Lungenmetastasen – wichtige Studien
5-Jahres-Überleben und Prognosefaktoren nach Resektion von Lungenmetastasen – wichtige Studien
Tabelle 1
5-Jahres-Überleben und Prognosefaktoren nach Resektion von Lungenmetastasen – wichtige Studien
5-Jahres-Überleben und Prognosefaktoren nach Resektion von Lungenmetastasen – wichtige Studien
5-Jahres-Überleben und Prognosefaktoren nach Resektion von Lungenmetastasen – wichtige Studien
Tabelle 2
5-Jahres-Überleben und Prognosefaktoren nach Resektion von Lungenmetastasen – wichtige Studien
5-Jahres-Überleben und Prognosefaktoren nach Resektion von Lungenmetastasen – wichtige Studien
5-Jahres-Überleben und Prognosefaktoren nach Resektion von Lungenmetastasen – wichtige Studien
Tabelle 3
5-Jahres-Überleben und Prognosefaktoren nach Resektion von Lungenmetastasen – wichtige Studien
5-Jahres-Überleben und Prognosefaktoren nach Resektion von Lungenmetastasen – wichtige Studien
5-Jahres-Überleben und Prognosefaktoren nach Resektion von Lungenmetastasen – wichtige Studien
Tabelle 4
5-Jahres-Überleben und Prognosefaktoren nach Resektion von Lungenmetastasen – wichtige Studien
1. Thomford NR, Woolner LB, Clagett OT: The surgical treatment of metastatic tumors in the lungs. J Thorac Cardiovasc Surg 1965; 49: 357–63. MEDLINE
2.The International Registry of Lung Metastases: Long-term Results of lung metastasectomy: prognostic analyses based on 5206 cases. J Thorac Cardiovasc Surg 1997; 113: 37–47. CrossRef MEDLINE
3.Cerfolio RJ, Bryant AS, McCarty TP, Minnich DJ: A prospective study to determine the incidence of non-imaged malignant pulmonary nodules in patients who undergo metastasectomy by thoracotomy with lung palpation. Ann Thorac Surg 2011; 91: 1696–700; discussion 1700–1. MEDLINE
4. Rolle A, Pereszlenyi A, Koch R, Richard M, Baier B: Is surgery for multiple lung metastases reasonable? A total of 328 consecutive patients with multiple-laser metastasectomies with a new 1318-nm Nd:YAG laser. J Thorac Cardiovasc Surg 2006; 131: 1236–42. CrossRef MEDLINE
5. Pfannschmidt J, Klode J, Muley T, Dienemann H, Hoffmann H: Nodal involvement at the time of pulmonary metastasectomy: experiences in 245 patients. Ann Thorac Surg 2006; 81: 448–54. CrossRef MEDLINE
6. Meimarakis G, Angele MK, Schneider C, Weidenhagen R, Kalaitzis N, Molki A, et al.: Bedeutung der systematischen Lymphknotendissektion im Rahmen der Resektion pulmonaler Metastasen solider extrapulmonaler Tumoren. Zentralbl Chir 2010; 135: 556–63. CrossRef MEDLINE
7. Pfannschmidt J, Hoffmann H, Dienemann H: Reported outcome factors for pulmonary resection in metastatic colorectal cancer. J Thorac Oncol 2010; 5 (6 Suppl 2): S172–8. CrossRef MEDLINE
8. Neumann UP, Seehofer D, Neuhaus P: The surgical treatment of hepatic metastases in colorectal carcinoma. Dtsch Arztebl Int 2010; 107(19): 335–42. VOLLTEXT
9. Staehler M: The role of metastasectomy in metastatic renal cell carcinoma. Nat Rev Urol 2011; 8: 180–1. CrossRef MEDLINE
10. Chen F, Fujinaga T, Shoji T, Miyahara R, Bando T, Okubo K, et al.: Pulmonary resection for metastasis from renal cell carcinoma. Interact Cardiovasc Thorac Surg 2008; 7: 825–8. CrossRef MEDLINE
11. Chen F, Fujinaga T, Sato K, Sonobe M, Shoji T, Sakai H, et al.: Clinical features of surgical resection for pulmonary metastasis from breast cancer. Eur J Surg Oncol 2009; 35: 393–7. CrossRef MEDLINE
12. Welter S, Jacobs J, Krbek T, Tötsch M, Stamatis G: Pulmonary metastases of breast cancer. When is resection indicated?
Eur J Cardiothorac Surg 2008; 34: 1228–34. CrossRef MEDLINE
13. Tanaka F, Li M, Hanaoka N, et al.: Surgery for pulmonary nodules in breast cancer patients. Ann Thorac Surg 2005; 79: 1711–4; discussion 1714–5. MEDLINE
14. Shiono S, Kawamura M, Sato T, Okumura S, Nakajima J, Yoshino I, et al.: Pulmonary metastasectomy for pulmonary metastases of head and neck squamous cell carcinomas. Ann Thorac Surg 2009; 88: 856–60. CrossRef MEDLINE
15. Kesler KA, Kruter LE, Perkins SM, Rieger KM, Sullivan KJ,
Runyan ML, et al.: Survival after resection for metastatic testicular nonseminomatous germ cell cancer to the lung or mediastinum. Ann Thorac Surg 2011; 91: 1085–93; discussion 1093. CrossRef MEDLINE
16. Pfannschmidt J, Hoffmann H, Dienemann H: Thoracic metastasectomy for nonseminomatous germ cell tumors. J Thorac Oncol 2010; 5 (6 Suppl 2): S182–6. CrossRef MEDLINE
17. Gadd MA, Casper ES, Woodruff JM, McCormack PM, Brennan MF: Development and treatment of pulmonary metastases in adult patients with extremity soft tissue sarcoma. Ann Surg 1993; 218: 705–12. CrossRef MEDLINE PubMed Central
18. Predina JD, Puc MM, Bergey MR, Sonnad SS, Kucharczuk JC, Staddon A, et al.: Improved survival after pulmonary metastasectomy for soft tissue sarcoma. J Thorac Oncol 2011; 6: 913–9. CrossRef MEDLINE
19. Briccoli A, Rocca M, Salone M, et al.: Resection of recurrent pulmonary metastases in patients with osteosarcoma. Cancer 2005; 104: 1721–5. CrossRef MEDLINE
20. Harting MT, Blakely ML, Jaffe N, Cox CSJ, Hayes-Jordan A, Benjamin RS, et al.: Long-term survival after aggressive resection of pulmonary metastases among children and adolescents with osteosarcoma. J Pediatr Surg 2006; 41: 194–9. CrossRef MEDLINE
21. Tsuchiya H, Kanazawa Y, Abdel-Wanis ME, Asada N, Abe S, Isu K, et al.: Effect of timing of pulmonary metastases identification on prognosis of patients with osteosarcoma: the Japanese Musculoskeletal Oncology Group study. J Clin Oncol 2002; 20: 3470–7. CrossRef MEDLINE
22. Briccoli A, Rocca M, Salone M, Guzzardella GA, Balladelli A, Bacci G: High grade osteosarcoma of the extremities metastatic to the lung: long-term results in 323 patients treated combining surgery and chemotherapy, 1985–2005. Surg Oncol 2010; 19: 193–9. CrossRef MEDLINE
23. Treasure T, Fallowfield L, Lees B, Farewell V: Pulmonary metastasectomy in colorectal cancer: the PulMiCC trial. Thorax 2012; 67: 185–7. CrossRef MEDLINE
24.Rexer H: Dringend Patientenzuweisungen zu AUO-Studie beim metastasierten Nierenzellkarzinom gesucht. Prospektiv randomisierte multizentrische Phase-II-Studie zur Metastasenresektion von Lungenfiliae beim klarzelligen Nierenzellkarzinom ± adjuvante Sunitinib-Therapie über 1 Jahr (SMAT – AN 20/04 der AUO). Urologe 2012; 51: 252–3. CrossRef MEDLINE
e1. Fey MF, Sauter C, Alberto P: Chemotherapie gastrointestinaler Karzinome und nicht-kleinzelliger Lungenkarzinome: eine Kontroverse. Schweiz Med Wochenschr 1996; 126: 872–8. MEDLINE
e2. Kaifi JT, Gusani NJ, Deshaies I, et al.: Indications and approach to surgical resection of lung metastases. J Surg Oncol 2010; 102: 187–95. MEDLINE
e3. Jaklitsch MT, Mery CM, Lukanich JM, Richards WG, Bueno R, Swanson SJ, et al.: Sequential thoracic metastasectomy prolongs survival by re-establishing local control within the chest. J Thorac Cardiovasc Surg 2001; 121: 657–67. MEDLINE
e4. Pfannschmidt J, Bischoff M, Muley T, Kunz J, Zamecnik P, Schnabel PA, et al.: Diagnosis of pulmonary metastases with helical CT: the effect of imaging techniques. Thorac Cardiovasc Surg 2008; 56: 471–5. MEDLINE
e5. Aquino SL: Imaging of metastatic disease to the thorax. Radiol Clin North Am 2005; 43: 481–95. MEDLINE
e6. Pastorino U, Veronesi G, Landoni C, Leon M, Picchio M, Solli PG, et al.: Fluorodeoxyglucose positron emission tomography improves preoperative staging of resectable lung metastasis. J Thorac Cardiovasc Surg 2003; 126: 1906–10. MEDLINE
e7. Gompelmann D, Eberhardt R, Herth FJ: Endobronchialer Ultraschall. Radiologe 2010; 50: 692–8. MEDLINE
e8. Molnar TF, Gebitekin C, Turna A: What are the considerations in the surgical approach in pulmonary metastasectomy? J Thorac Oncol 2010; 5 (6 Suppl 2): S140–4. MEDLINE
e9. Roth JA, Pass HI, Wesley MN, White D, Putnam JB, Seipp C: Comparison of median sternotomy and thoracotomy for resection of pulmonary metastases in patients with adult soft-tissue sarcomas. Ann Thorac Surg 1986; 42: 134–8. MEDLINE
e10. Vogt-Moykopf I, Krysa S, Bülzebruck H, Schirren J: Surgery for pulmonary metastases. The Heidelberg experience. Chest Surg Clin N Am 1994; 4: 85–112. MEDLINE
e11. Internullo E, Cassivi SD, Van Raemdonck D, Friedel G, Treasure T: Pulmonary metastasectomy: a survey of current practice amongst members of the European Society of Thoracic Surgeons. J Thorac Oncol 2008; 3: 1257–66. MEDLINE
e12. Stinauer MA, Kavanagh BD, Schefter TE, Gonzalez R, Flaig T, Lewis K, et al.: Stereotactic body radiation therapy for melanoma and renal cell carcinoma: impact of single fraction equivalent dose on local control. Radiat Oncol 2011; 6: 34. MEDLINE
e13. Sampson MC, Katz A, Constine LS: Stereotactic body radiation for extracranial oligomeatastases: does the sword have a double edge? Semin Radiat Oncol 2006; 16: 67–76. CrossRef MEDLINE
e14.Wade TP, Virgo KS, Li MJ, Callander PW, Longo WE, Johnson FE: Outcomes after detection of metastatic carcinoma of the colon and rectum in a national hospital system. J Am Coll Surg 1996; 182: 353–61. MEDLINE
e15. Pfannschmidt J, Dienemann H, Hoffmann H: Surgical resection of pulmonary metastases from colorectal cancer: a systematic review of published series. Ann Thorac Surg 2007; 84: 324–38. CrossRef MEDLINE
e16. Neeff H, Hörth W, Makowiec F, Fischer E, Imdahl A, Hopt UT, Passlick B: Outcome after resection of hepatic and pulmonary metastases of colorectal cancer. Journal of Gastrointestinal Surgery 2009; 13: 1813–20. MEDLINE
e17. Karam JA, Rini BI, Varella L, Garcia JA, Dreicer R, Choueiri TK, et al.: Metastasectomy after targeted therapy in patients with advanced renal cell carcinoma. J Urol 2011; 185: 439–44. MEDLINE
e18. Staren ED, Salerno C, Rongione A, Witt TR, Faber LP: Pulmonary resection for metastatic breast cancer. Arch Surg 1992; 127: 1282–4. MEDLINE
e19. Rena O, Papalia E, Ruffini E, et al.: The role of surgery in the management of solitary pulmonary nodule in breast cancer patients. Eur J Surg Oncol 2007; 33: 546–50. MEDLINE
e20. Chen F, Sonobe M, Sato K, Fujinaga T, Shoji T, Sakai H, et al.: Pulmonary resection for metastatic head and neck cancer. World J Surg 2008; 32: 1657–62. MEDLINE
e21. Petersen RP, Hanish SI, Haney JC, Miller CC3, Burfeind WRJ, Tyler DS, et al.: Improved survival with pulmonary metastasectomy: an analysis of 1720 patients with pulmonary metastatic melanoma. J Thorac Cardiovasc Surg 2007; 133: 104–10. MEDLINE
e22. Balch CM, Soong SJ, Murad TM, Smith JW, Maddox WA, Durant JR: A multifactorial analysis of melanoma. IV. Prognostic factors in 200 melanoma patients with distant metastases (stage III). J Clin Oncol 1983; 1: 126–34. MEDLINE
e23. Schuhan C, Muley T, Dienemann H, Pfannschmidt J: Survival after pulmonary metastasectomy in patients with malignant melanoma. Thorac Cardiovasc Surg 2011; 59: 158–62. MEDLINE
e24. Harpole DHJ, Johnson CM, Wolfe WG, George SL, Seigler HF: Analysis of 945 cases of pulmonary metastatic melanoma. J Thorac Cardiovasc Surg 1992; 103: 743–8; discussion 748–50. MEDLINE
e25. Dalrymple-Hay MJ, Rome PD, Kennedy C, Fulham M, McCaughan BC: Pulmonary metastatic melanoma—the survival benefit associated with positron emission tomography scanning. Eur J Cardiothorac Surg 2002; 21: 611–4; discussion 614–5. CrossRef MEDLINE
e26. Johnston MR, De Perrot M: Metastatic cancer to the lung. In: Devita Jr VT, Hellman S, Rosenberg SA (eds.): Cancer, Principles and Practice of Oncology. Philadelphia: Lippincott Williams & Wilkins; 2005.
e27. Besse B, Grunenwald D, Flechon A, Caty A, Chevreau C, Culine S, et al.: Nonseminomatous germ cell tumors: assessing the need for postchemotherapy contralateral pulmonary resection in patients with ipsilateral complete necrosis. J Thorac Cardiovasc Surg 2009; 137: 448–52. MEDLINE
e28. Billingsley KG, Burt ME, Jara E, Ginsberg RJ, Woodruff JM, Leung DH, Brennan MF: Pulmonary metastases from soft tissue sarcoma: analysis of patterns of diseases and postmetastasis survival. Ann Surg 1999; 229: 602–10; discussion 610–2. MEDLINE PubMed Central
e29. Canter RJ, Qin LX, Downey RJ, Brennan MF, Singer S, Maki RG: Perioperative chemotherapy in patients undergoing pulmonary resection for metastatic soft-tissue sarcoma of the extremity : a retrospective analysis. Cancer 2007; 110: 2050–60. MEDLINE
e30. Pfannschmidt J, Klode J, Muley T, Dienemann H, Hoffmann H: Pulmonary metastasectomy in patients with soft tissue sarcomas: experiences in 50 patients. Thorac Cardiovasc Surg 2006; 54: 489–92. MEDLINE
e31. Smeland S, Wiebe T, Böhling T, Brosjö O, Jonsson K, Alvegård TA: Chemotherapy in osteosarcoma. The Scandinavian Sarcoma Group experience. Acta Orthop Scand Suppl 2004; 75: 92–8. MEDLINE
e32. Bielack S: Osteosarkome. Interdisziplinäre S1 Leitlinie der Deutschen Krebsgesellschaft und der Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie. Available at: www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/025–005l_S1_Osteosarkome_2011–04.pdf [Last accessed on 9 March 2012].
e33. Bacci G, Rocca M, Salone M, Balladelli A, Ferrari S, Palmerini E, et al.: High grade osteosarcoma of the extremities with lung metastases at presentation: treatment with neoadjuvant chemotherapy and simultaneous resection of primary and metastatic lesions. J Surg Oncol 2008; 98: 415–20. MEDLINE
e34. Huang YM, Hou CH, Hou SM, Yang RS: The metastasectomy and timing of pulmonary metastases on the outcome of osteosarcoma patients. Clin Med Oncol 2009; 3: 99–105. MEDLINE PubMed Central
e35. Inderbitzi R, Rolle A: Chirurgische Palliation im Thoraxbereich bei primären und sekundären Malignomen. Ther Umsch 2001; 58: 435–41. MEDLINE
e36. Brunelli A, Charloux A, Bolliger CT, Rocco G, Sculier JP, Varela G, et al.: ERS/ESTS clinical guidelines on fitness for radical therapy in lung cancer patients (surgery and chemo-radiotherapy). Eur Respir J 2009; 34: 17–41. MEDLINE
e37. Treasure T, Utley M, Hunt I: When professional opinion is not enough. BMJ 2007; 334: 831–2. CrossRef MEDLINE PubMed Central
e38. Schmiegel W, Pox C, Reinacher-Schick A, Adler G, Arnold D, Fleig W, et al.: S3 guidelines for colorectal carcinoma: results of an evidence-based consensus conference on February 6/7, 2004 and June 8/9, 2007 (for the topics IV, VI and VII). Z Gastroenterol 2010; 48: 65–136. MEDLINE
e39. Watanabe K, Nagai K, Kobayashi A, Sugito M, Saito N: Factors influencing survival after complete resection of pulmonary metastases from colorectal cancer. Br J Surg 2009; 96: 1058–65. CrossRef MEDLINE
e40. Riquet M, Foucault C, Cazes A, Mitry E, Dujon A, Le Pimpec Barthes F, et al.: Pulmonary resection for metastases of colorectal adenocarcinoma. Ann Thorac Surg 2010; 89: 375–80. MEDLINE
e41. Welter S, Jacobs J, Krbek T, Poettgen C, Stamatis G: Prognostic impact of lymph node involvement in pulmonary metastases from colorectal cancer. Eur J Cardiothorac Surg 2007; 31: 167–72. MEDLINE
e42. Meimarakis G, Angele M, Staehler M, Clevert DA, Crispin A, Rüttinger D, et al.: Evaluation of a new prognostic score (Munich score) to predict long-term survival after resection of pulmonary renal cell carcinoma metastases. Am J Surg 2011; 202: 158–67. MEDLINE
e43. Kanzaki R, Higashiyama M, Fujiwara A, Tokunaga T, Maeda J, Okami J, et al.: Long-term results of surgical resection for pulmonary metastasis from renal cell carcinoma: a 25-year single-institution experience. Eur J Cardiothorac Surg 2011; 39: 167–72. MEDLINE
e44. Kawashima A, Nakayama M, Oka D, Sato M, Hatano K, Mukai M, et al.: Pulmonary metastasectomy in patients with renal cell carcinoma: a single-institution experience. Int J Clin Oncol 2011; 16: 660–50. MEDLINE
e45. Planchard D, Soria JC, Michiels S, Grunenwald D, Validire P, Caliandro R, et al.: Uncertain benefit from surgery in patients with lung metastases from breast carcinoma. Cancer 2004; 100: 28–35. MEDLINE
e46. Shiono S, Kawamura M, Sato T, Okumura S, Nakajima J, Yoshino I, et al.: Pulmonary metastasectomy for pulmonary metastases of head and neck squamous cell carcinomas. Ann Thorac Surg 2009; 88: 856–60. MEDLINE
e47. Winter H, Meimarakis G, Hoffmann G, Hummel M, Rüttinger D, Zilbauer A, et al.: Does surgical resection of pulmonary metastases of head and neck cancer improve survival? Ann Surg Oncol 2008; 15: 2915–26. MEDLINE
e48. Andrews S, Robinson L, Cantor A, DeConti RC: Survival after surgical resection of isolated pulmonary metastases from malignant melanoma. Cancer Control 2006; 13: 218–23. MEDLINE
e49. Pfannschmidt J, Zabeck H, Muley T, Dienemann H, Hoffmann H: Pulmonary metastasectomy following chemotherapy in patients with testicular tumors: experience in 52 patients. Thorac Cardiovasc Surg 2006; 54: 484–8. CrossRef MEDLINE
e50. Letourneau PA, Xiao L, Harting MT, Lally KP, Cox CS, Andrassy RJ, Hayes-Jordan AA: Location of pulmonary metastasis in pediatric osteosarcoma is predictive of outcome. J Pediatr Surg 2011; 46: 1333–7. MEDLINE
e51. Diemel KD, Klippe HJ, Branscheid D: Pulmonary metastasectomy for osteosarcoma: is it justified? Recent Results Cancer Res 2009; 179: 183–208. MEDLINE

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema