ArchivDeutsches Ärzteblatt PP10/2012Cybersexsucht: Evidenzbasierte Empfehlungen zur Therapie stehen noch aus

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Cybersexsucht: Evidenzbasierte Empfehlungen zur Therapie stehen noch aus

PP 11, Ausgabe Oktober 2012, Seite 471

Eichenberg, Christiane

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Die diagnostische Einordnung der Cybersexsucht wird kontrovers diskutiert. Aktueller Trend ist, sie zu den Verhaltenssüchten zu zählen. Dies hat Implikationen für die Behandlung.

Alle Medien wurden in der Vergangenheit sexuell besetzt. So verwundert es nicht, dass auch das Internet sexualbezogen genutzt wird. Mit der Einführungs- und frühen Etablierungsphase des Internets dominierten medienpessimistische Stimmen, die das Internet pathologisierten und ihm destruktive Effekte – so auch im Bereich der Sexualität – zuschrieben (1). In den letzten Jahren differenzierte sich die Diskussion auf der Basis empirischer Befunde, die nahelegen, dass das Internet für sich genommen zu keiner pathologischen Nutzung führt, sondern vielmehr bestimmte Nutzungsfacetten. Dazu zählen vor allem Online-Gambling und Cybersex. Studien konnten zeigen, dass der Konsum pornografischer Inhalte im Internet am besten den zwanghaften Internetgebrauch ein Jahr später voraussagt (2, 3).

Die sexuelle Internetnutzung ist weit verbreitet. Dabei muss zwischen Cybersex im engeren (Nutzung direkter computervermittelter Interaktionen zur sexuellen Erregung und Befriedigung) und im weiteren Sinn (auch verschiedene Nutzungsweisen von Online-Erotika und -Pornografie [4]) unterschieden werden. Vor allem die Rezeption von Online-Erotika und -Pornografie gehört für viele Internetnutzer zu ihrem Nutzungsspektrum. Eine norwegische bevölkerungsrepräsentative Studie ermittelte, dass 63 Prozent der Männer und 14 Prozent der Frauen im Netz entsprechendes Material abrufen (5). Für Studierende einer deutschen Universität wurden in einer Stichprobe noch höhere Raten gefunden (88 Prozent der männlichen und 56 Prozent der weiblichen Studierenden, wobei jeweils 19 Prozent beziehungsweise neun Prozent angaben, Cybersex im engeren Sinne zu betreiben [6]). Als Attraktivität und suchtfördernde Nutzungsaspekte des Internets im sexuellen Bereich gelten vor allem die niedrige Zugangsschwelle (kostengünstig, anonym), die Mannigfaltigkeit des pornografischen Materials (Fotos, Filme, Texte, Video-Chats et cetera) auch zu jeder spezifischsten Vorliebe, der grenzenlose Markt, das Verschwimmen der Grenzen zwischen Rezipient, Produzent und Anbieter, die Möglichkeit zur Interaktion mit gegenseitiger Beeinflussung von Fantasien beziehungsweise realem Verhalten und ein niedriges Risiko, dass die Aktivitäten entdeckt werden (7, 8).

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Befragungsstudien bei Sexualtherapeuten zeigen, dass der Hauptmanifestationsort der Sexsucht heutzutage das Internet ist (9).

Diagnostische Einordnung der Cybersexsucht

Seit vielen Jahren wird die Kontroverse darüber geführt, zu welcher nosologischen Einheit die Sexsucht zugeordnet werden soll. Entsprechend wurden verschiedene Skalen entwickelt, die sie unterschiedlich operationalisieren, so zum Beispiel im Rahmen von Zwangsstörungen (Sexual Compulsivity Scale [10]), Störungen der Impulskontrolle (Sexual Inhibition & Sexual Excitation Scales [11]), Störungen der Sexualpräferenz (Hypersexual Disorder Screening Inventory [12]) oder im Rahmen von Suchterkrankungen (Sexual Addiction Screening Test [13]). So divergieren auch aufgrund der Anwendung verschiedener Kriterien und Messinstrumente die Prävalenzschätzungen der Cybersexsucht zwischen ein und 8,3 Prozent (14). Cooper et al. (15) ermittelten zum Beispiel in einer internetbasierten Fragebogenstudie mit N = 9 265 Teilnehmern einen Anteil von 83 Prozent unauffälligen Cybersex-Usern gegenüber elf Prozent mit problematischem und knapp sechs Prozent mit süchtigem sexuellem Verhalten, von denen ein Prozent als „Cybersex Compulsive“ eingestuft wurde. Somit wird deutlich, dass die Mehrheit der Nutzer keine mit ihrem Nutzungsverhalten zusammenhängende Probleme aufweist.

Verhaltenssucht ist ein relativ neuer Begriff für exzessive, belohnende Verhaltensweisen, die Merkmale einer psychischen Abhängigkeit aufweisen (16, 17). Die Bezeichnung Verhaltenssucht macht die Handlungen des Nutzers, das heißt die Nutzung, und nicht das Mittel (oder Medium) zum Objekt der Pathologie. In der Revision des DSM-V sollen Verhaltenssüchte explizit mit aufgenommen werden, indem das bisherige Kapitel „Substance-related Disorders“ neu bezeichnet werden soll. Laut dem Vorschlag sollen unter „Addiction and Related Disorders“ neben substanzbezogenen Süchten auch Verhaltenssüchte aufgenommen werden. Pathologisches Glücksspiel (Gambling Disorder) wird hier mit großer Wahrscheinlichkeit als erste Verhaltenssucht im DSM-V miteinbezogen werden. Grund dafür ist, dass die Glücksspielsucht-Forschung unter Verwendung bildgebender Verfahren (EEG, fMRT) nachweisen konnte, dass äquivalente neuronale Korrelate für kognitive und affektive Prozesse bei der Suchtentstehung und -aufrechterhaltung anzunehmen sind, die man so auch bei stoffgebundenen Süchten findet (18, 19). Unter Verwendung des in der Suchtforschung etablierten Reiz-Reaktions-Paradigmas konnten Wölfling et al. (20) nachweisen, dass bereits die Präsentation von suchtrelevanten Reizen ausreichte, um bei pathologischen Glücksspielern eine vertiefte emotionale Reizverarbeitung auszulösen.

Auch wenn es erste Hinweise auf die Zuordnung der Sexsucht zu den Verhaltenssüchten gibt (21), so fehlt für die Aufnahme in das Kapitel „Addiction and Related Disorders“ bislang der experimentell-psychopathologische Äquivalenznachweis von Sexsucht und substanzbezogenen Abhängigkeitserkrankungen. Dafür wird es nötig sein, neurobiologische Korrelate entsprechend der Forschung zum pathologischen Glücksspiel nachzuweisen. Insgesamt werden die spezifischen Manifestationsorte der Verhaltenssüchte (wie das Internet: Online-Gambling oder Internetsexsucht) zunächst nur im Anhang des DSM-V aufgeführt werden, verbunden mit dem Ziel beziehungsweise der Notwendigkeit, weitere Forschung zu stimulieren (22).

Implikationen für die Behandlung

Es herrscht heute weitgehend Einigkeit darüber, dass multimodale Therapieansätze, die sowohl mit verschiedenen Settings arbeiten (Einzel- und Gruppentherapie, familientherapeutische Ansätze, Paartherapie, Selbsthilfegruppen, Psychopharmakotherapie) als auch vor dem Hintergrund verschiedener Modellvorstellungen (psychodynamisch, kognitiv-behavioral, systemisch) entwickelt wurden, indiziert sind (14, 23, 24, 25). Briken et al. (23) unterscheiden Behandlungsziele erster, zweiter und dritter Ordnung. Zunächst stehen die Diagnostik und Behandlung eventuell vorliegender komorbider Störungen im Fokus. Bei noch gering ausgeprägtem Problembewusstsein oder einer ambivalenten Haltung gegenüber der Veränderung des cybersexsüchtigen Verhaltens können Techniken wie zum Beispiel das Motivational Interviewing (26) hilfreich sein. Diese zu nutzen und für eine Therapie zu motivieren, betrifft vor allem Fachkräfte der Primärversorgung, da laut einer Studie nur zehn Prozent der Betroffenen eine Therapie aufnehmen (27). Für weitere Therapieschritte ist zunächst der Entzug von den Cybersex-Aktivitäten Voraussetzung, mittelfristig wird jedoch keine absolute, sondern eine selektive Abstinenz angestrebt. Dazu hilfreich sind bezogen auf den Umgang mit dem Internet verhaltenstherapeutische Techniken zur Selbst- und Stimuluskontrolle (zum Beispiel durch zeitliche Beschränkung der Netznutzung, Filtersoftware, Platzierung des Computers an Orte, die für andere Familienmitglieder einsehbar sind). Psychopharmakotherapie (zum Beispiel mit Natrexon, vgl. [28] oder SSRI wie Citalopram, [29]) kann ebenso im Einzelfall unterstützen.

In einer zweiten Phase stehen Rückfallvermeidung (auch in Form von Selbsthilfegruppen, die nach dem sogenannten Zwölf-Schritte-Programm arbeiten wie AS- Anonyme Sexoholiker oder SLAA-Sex and Love Addicts Anonymous), Förderung einer integrativeren und beziehungsreicheren Sexualität und die Einbeziehung von Partnern (eventuell Paartherapie) und anderen Bezugspersonen im Vordergrund. Der weitere Behandlungsplan (dritte Phase) variiert mit den bestehenden Komorbiditäten und vor allem der zugrundeliegenden Ätiologie. Erst nach einer intensiven Stabilisierungsphase können jetzt lebensgeschichtliche Zusammenhänge, die sich mit der aktuellen sexsüchtigen Problematik in Verbindung bringen lassen, rekonstruiert und aufgearbeitet werden. Eichenberg und Blokus (14) beschreiben den entsprechend der vorherrschenden Ätiologie indizierten Behandlungsstil. So wird zum Beispiel bei einer dominierenden neurotischen Dynamik das Durcharbeiten des zugrundeliegenden Konflikts im übertragungsfokussierten Vorgehen indiziert sein, bei einer Traumadynamik hingegen eine Bearbeitung der traumatischen Erlebnisse. Cybersexsüchtigem Verhalten an der Schwelle zur Delinquenz muss vor allem mit verhaltenstherapeutischen Methoden begegnet werden.

Fazit

Wenn eine Äquivalenz zwischen stoffgebundenen Süchten und der (Cyber-)Sexsucht in weiteren Untersuchungen erbracht werden kann, muss das therapeutische Vorgehen dem angepasst werden. Wenn somit wie bei stoffgebundenen Suchterkrankungen auch bei der Sexsucht die Suchtentwicklung über das Belohnungssystem als neurobiologische Grundlage verläuft, ist zum Beispiel der therapeutische Versuch, Verhaltensalternativen zum süchtigen Verhalten aufzubauen, kaum erfolgversprechend. Behandlungsansätze, die exzessive Online-Sexualität als Zwangs- oder Impulskontrollstörung verstehen, würden hingegen auf diese Techniken typischerweise zurückgreifen. Auch aus psychodynamischer Perspektive unterliegen Zwangs- und Suchtprozesse sehr verschiedenen Dynamiken und Abwehrkonstellationen.

Insgesamt stehen evidenzbasierte Therapieempfehlungen zur Behandlung der Cybersexsucht noch aus. Gleichzeitig ist es wichtig, die vielfältigen Ausdrucks- und Kommunikationsformen von Online-Sexualität nicht unkritisch zu pathologisieren und ebenso das Internet im Rahmen seiner Chancen zur sexualbezogenen Gesund­heits­förder­ung anzuerkennen und zu nutzen (1).

Priv.-Doz. Dr. phil. Christiane Eichenberg, Dipl.-Psych.

@Literatur im Internet:
www.aerzteblatt.de/pp/lit1012

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