ArchivDeutsches Ärzteblatt43/2012Präparierkurs: Grundlage ärztlichen Handelns

THEMEN DER ZEIT

Präparierkurs: Grundlage ärztlichen Handelns

Dtsch Arztebl 2012; 109(43): A-2126 / B-1732 / C-1700

Ochs, Matthias; Mühlfeld, Christian; Schmiedl, Andreas

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Die Anatomie des realen Körpers erlernen die Studierenden nur, wenn sie auch mit realen Präparaten arbeiten. Foto: picture alliance
Die Anatomie des realen Körpers erlernen die Studierenden nur, wenn sie auch mit realen Präparaten arbeiten. Foto: picture alliance

Weder anatomische Modelle noch Atlasbilder können den Anatomieunterricht am realen Körper ersetzen. Der Präparierkurs ist daher eine unentbehrlicher Bestandteil des Medizinstudiums.

Der Präparierkurs hat seit jeher eine zentrale Bedeutung im Medizinstudium. Dennoch steht er immer wieder zur Diskussion. Vereinzelt wird sogar von Fachkollegen im In- und Ausland die Notwendigkeit des Präparierkurses infrage gestellt (1,2). Dem gegenüber stehen die Argumente seiner Befürworter, die neben den Vorteilen bei der reinen Wissensvermittlung auch auf eine Reihe positiver „Nebeneffekte“ hinweisen (312). Trotz (oder wegen) des umfangreichen und anspruchsvollen Stoffes wird der Präparierkurs von den Studierenden sehr geschätzt (13,14). Ebenso belegen zahlreiche Evaluationen die große Bedeutung, die Studienabsolventen und angehende Fachärzte dem Fach Anatomie beimessen (1517).

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Welche Funktionen hat der Präparierkurs im Medizinstudium? Was würde verlorengehen, wenn man ihn abschaffen würde?

  • Der didaktische Aspekt: Den Bau des menschlichen Körpers kann man nur „begreifen“, indem man ihn am konservierten Leichnam herausarbeitet. Nur so lässt sich die Anatomie in ihrer Bedeutung als eine wesentliche Grundlage ärztlichen Handelns verstehen. Solange Ärzte reale Patienten behandeln, muss auch Anatomie real vermittelt werden.
  • Der soziale Aspekt: Es ist ein wichtiges Charakteristikum des Präparierkurses, dass in Kleingruppen unter Anleitung gearbeitet wird. Präparieren ist Gemeinschaftsarbeit, und je besser die Zusammenarbeit in der Gruppe funktioniert, umso besser wird der Lernerfolg jedes Einzelnen sein.
  • Der ethische Aspekt: Zum Präparierkurs gehört der für Studienanfänger oft nicht einfache und gelegentlich belastende Umgang mit dem Leichnam und damit die Auseinandersetzung mit Sterben und Tod. Dies trägt wesentlich zur Erlangung einer professionellen Haltung bei.

Komplexität wird konkret

Funktionelle und klinische Zusammenhänge bereichern den Anatomieunterricht, während eine rein deskriptiv orientierte Anatomie für die Studierenden leicht zu einem scheinbar sinnlosen Auswendiglernen von Vokabeln verkommen würde. Dabei sind systematische Grundlagen für die sichere Einordnung von Detailwissen sowie von funktionellen und klinischen Bezügen unerlässlich. Untersuchungen aus den Niederlanden zeigen, dass es für die Vermittlung von Anatomiekenntnissen unwesentlich ist, ob in einem traditionellen (fachzentrierten) oder einem problemorientierten Curriculum unterrichtet wird (18,19). Im Präparierkurs wird naturgemäß problemorientiert, das heißt präparatorisch die topographischen Zusammenhänge freilegend, vorgegangen. Entscheidende Faktoren für den Anatomieunterricht sind vielmehr der Umfang, die Herstellung klinischer Bezüge und die Vermittlung über das erste Studienjahr hinaus im Sinne einer Lernspirale (19).

Weder Atlasdarstellungen noch anatomische Modelle, nicht einmal vorgefertigte Demonstrationspräparate können das intensive Lernerlebnis in einem Präparierkurs ersetzen. Anatomie fasziniert nicht nur durch Einblicke in die Komplexität des menschlichen Körperbaus, sondern auch durch die Erkenntnis der Gleichheit fundamentaler Bauprinzipien im Tierreich, die den Menschen als Säugetier und als Wirbeltier ausweisen. Gleichzeitig zeigt sich im Präpariersaal, wie enorm variantenreich es im Detail zugehen kann (20). Die reale Anatomie des Menschen ist auch eine Anatomie von Normabweichungen. Dies ist Ausdruck unserer evolutionsbiologischen Daseinsberechtigung. Denn bei aller Gleichheit ist es unsere Raison d’être, verschieden zu sein.

Die Präparation fördert und fordert Aktivität und Eigenverantwortung. Sie schafft eine stimulierende Lernumgebung mit der Möglichkeit, sich das Innere des menschlichen Körpers mit den eigenen Sinnen begreiflich zu machen. Dies verlangt von den Studierenden, sich auf jeden Kurstag vorzubereiten, denn man kann nur sehen (präparatorisch darstellen), was man weiß (an dieser Stelle erwartet). Aus den dabei auftretenden Überraschungen und Missgeschicken werden zusätzliche Erkenntnisse gewonnen. So praktizieren die Studierenden hypothesengeleitetes Arbeiten und können ihre Hypothesen am Präparat überprüfen. Hierzu gehören Gründlichkeit in der Beobachtung und Exaktheit in der Beschreibung. Der Präparierkurs ist somit eine Übung im wissenschaftlichen Denken.

Kurs führt zur Selbstreflexion

Die Auseinandersetzung mit dem Leichnam zwingt zur Selbstreflexion. Das anatomische Präparat ist ein Objekt, doch steht dahinter ein verstorbener Körperspender mit seiner Persönlichkeit und Biografie. Diese beiden Sichtweisen zusammenzubringen kann als belastend empfunden werden. Darum ist besonders zu Kursbeginn eine intensive Begleitung sehr wichtig – verbunden mit Angeboten, in geschütztem Rahmen über die eigenen Empfindungen sprechen zu können. Untersuchungen zeigen, dass es im Verlauf des Kurses zu einem deutlichen Abbau der emotionalen Belastung und zur Entwicklung einer professionellen Coping-Strategie kommt (21,22). Zum Kursende verleihen viele Studierende ihrer Dankbarkeit gegenüber den Körperspendern Ausdruck, indem sie Gedenkfeiern gestalten (23). Zur wissenschaftlich-rationalen Haltung kommt somit die ärztlich-empathische Haltung hinzu. Der Präparierkurs ist dadurch ein wichtiger Abschnitt in der Sozialisation eines Studenten zum Arzt.

Es stellt sich dennoch die Frage, inwieweit die im Präparierkurs am fixierten Leichnam zu erlernende Anatomie geeignet ist, zum Verständnis der Anatomie des Lebenden beizutragen (1,2,24). Dass Körperspender „in der Regel weit von ‚jung und gesund‘ entfernt“ sind (2), ist nicht von Nachteil. Zur Individualität des Körperspenders gehören neben anatomischen Varianten auch pathologische Veränderungen und Spuren ärztlicher Eingriffe. Dies regt das wissenschaftliche und diagnostische Interesse der Studierenden an. Eine sinnvolle Ergänzung können Veranstaltungen zur Anatomie am Lebenden sein (25), aber auch nicht mehr. Der Erwerb klinischer Fähigkeiten, zum Beispiel körperlicher Untersuchungstechniken, ersetzt nicht den Erwerb einer soliden Basis anatomischer Kenntnisse (7). In integrierten Curricula stellen erfahrene Kliniker von Beginn an Patienten vor und unterrichten Untersuchungstechniken, die von den Studierenden eingeübt werden. Dies ergänzt den Präparierkurs in idealer Weise.

Eine Selbstverständlichkeit ist mittlerweile die Integration bildgebender Verfahren in den Anatomieunterricht (26). Doch auch eine „Imaging-basierte Anatomie“, die eine nur virtuelle Realität erzeugt, ist allein auf der Basis eines grundlegenden Verständnisses der realen dreidimensionalen inneren Struktur des menschlichen Körpers möglich. Es ist eben ein Unterschied, ein Land nur von Fotos zu kennen oder es selbst bereist zu haben (27). Die Anatomie mittels bildgebender Verfahren kann daher die klassische Anatomie in Richtung Klinik erweitern und für die Diagnostik nutzbar machen, diese aber niemals ersetzen. Ganz im Gegenteil: Durch den vermehrten Einsatz bildgebender Verfahren erhöht sich der Bedarf an anatomischen Kenntnissen.

Anatomie als Wissensbasis

Die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie hat 2009 darauf hingewiesen, dass mangelnde Anatomiekenntnisse die Patientenversorgung gefährden (28). Studierende und Assistenzärzte aller Fachgebiete in anderen Ländern empfinden ihre anatomischen Kenntnisse häufig als nicht ausreichend (18,29,30). Dies deckt sich mit dem Eindruck ihrer Weiterbildungsmentoren (31,32). So ist es kein Zufall, dass in Ländern wie den USA oder Australien, in denen an einigen Fakultäten der Präparierkurs abgeschafft wurde, dieser vielerorts nicht zuletzt auf Druck der Studierenden und der chirurgisch tätigen Kliniker wieder eingeführt wurde (9,33). Somit gewinnt die Anatomie neben ihrer Kernaufgabe in der studentischen Ausbildung auch in der ärztlichen Weiter- und Fortbildung an Bedeutung (34,35). Solche Angebote basieren immer auf dem Fundament, das im Präparierkurs im Studium gelegt wurde.

Anatomie kann man nicht allein aus Büchern oder am Bildschirm lernen – aber auch nicht allein am Lebenden. Ohne die nur im Präparierkurs mögliche intensive Auseinandersetzung mit dem menschlichen Körper ist ein profundes Verständnis seiner dreidimensionalen Struktur nicht möglich. Dieses Verständnis sollten wir von jedem Arzt erwarten dürfen.

  • Zitierweise dieses Beitrags:
    Dtsch Arztebl 2012; 109(43): A 2126–7

Prof. Dr. med. Matthias Ochs,
Prof. Dr. med. Christian Mühlfeld,
Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Andreas Schmiedl,
Institut für Funktionelle und Angewandte
Anatomie, Medizinische Hochschule Hannover

@Literatur im Internet:
www.aerzteblatt.de/lit4312

Die Diskussion

Der vorliegende Beitrag ist eine Reaktion auf den Artikel „Sind Präparierübungen an der Leiche noch zeitgemäß?“ von Prof. Dr. med. Dr. phil. Herbert Lippert, Hannover (Dtsch Arztebl 2012; 109(35–36): A-1758–59). Lippert hatte den Sinn des Präparierkurses infrage gestellt und so eine kontroverse Debatte ausgelöst.

Ist das Präparieren im Medizinstudium notwendig? Diskutieren Sie mit auf www.aerzteblatt.de/praeparierkurs BH

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