ArchivDeutsches Ärzteblatt43/2012Endoprothesenregister: Probebetrieb seit Oktober

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Endoprothesenregister: Probebetrieb seit Oktober

Dtsch Arztebl 2012; 109(43): A-2110 / B-1720 / C-1688

Krüger-Brand, Heike E.

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Künstliche Hüft- und Kniegelenke werden in dem freiwilligen Endoprothesenregister erfasst.Foto: BVMed-Bilderpool
Künstliche Hüft- und Kniegelenke werden in dem freiwilligen Endoprothesenregister erfasst.
Foto: BVMed-Bilderpool

Das Endoprothesenregister Deutschland (EPRD; www.eprd.de) hat seit Oktober den Probebetrieb in mehreren Kliniken aufgenommen. Das Interesse bei den Krankenhäusern sei groß, berichtete der Geschäftsführer des Registers, Prof. Dr. med. Joachim Hassenpflug, in Berlin. Neben den Kliniken, die am Probebetrieb teilnehmen, haben sich mehr als 200 weitere Krankenhäuser beim EPRD gemeldet.

Das Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­ium unterstützt das Register mit circa 330 000 Euro. Das EPRD sei „ein wichtiges Instrument, um die hohe Qualität der Versorgung mit künstlichen Hüft- und Kniegelenken weiter zu verbessern“, betonte Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Daniel Bahr (FDP). Er appellierte an Kliniken und Patienten, freiwillig beim EPRD mitzumachen: „Das EPRD nützt Patienten und Kliniken gleichermaßen.“

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In Deutschland werden jährlich etwa 400 000 künstliche Hüft- und Kniegelenke eingebaut. Mit dem Register sollen mehr Daten darüber gesammelt werden – angefangen beim Zeitpunkt des Protheseneinbaus über die Art der Prothese und ihre Bestandteile bis hin zu erforderlichen Revisionen.

Das EPRD ist eine gemeinsame Initiative der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie, des Verbandes der Ersatzkassen e.V., des AOK-Bundesverbandes, des Bundesverbandes Medizintechnologie und des BQS-Instituts für Qualität und Patientensicherheit. KBr

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