ArchivDeutsches Ärzteblatt3/1996Immer weniger Behinderte schaffen den Sprung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt

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Immer weniger Behinderte schaffen den Sprung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt

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LNSLNS Immer weniger Behinderte schaffen den Sprung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt. Die Lehrpläne von Sonderschulen müssen deshalb geändert werden. Häufige Praktika etwa könnten Behinderte besser auf die Arbeitswelt vorbereiten. Nach der Schule müßten Behinderte besser betreut werden. Diese Schlüsse zieht Dr. Manfred Scholle, Landesdirektor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), aus einer bundesweiten Studie der Arbeitsgemeinschaft deutscher Hauptfürsorgestellen und der Bundesarbeitsgemeinschaft überörtlicher Sozialhilfeträger über die Eingliederung Behinderter in das Arbeitsleben. Scholle wandte sich jedoch gegen ein flächendeckendes Netz von "Selbsthilfefirmen", die überwiegend Behinderte beschäftigen. Weiteten sich diese Firmen aus, fänden noch weniger Behinderte Arbeit in gewöhnlichen Unternehmen. Das Foto zeigt Dr. Scholle (rechts) auf der REHA 95 in Düsseldorf, wo er auch die Studie vorstellte. EX/Foto: LWL

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