PREISE

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2012; 109(44): A-2204 / B-1798 / C-1764

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Forschungspreis der Stiftung „PRO ZNS“ – verliehen vom Stiftungsgründer, Dr. med. Joachim Elbrächter aus Münster, zum Thema „Patientennahe Forschung in der Neurologie“, Dotation: 2 000 Euro, an Priv.-Doz. Dr. med. Susanne A. Schneider, Oberärztin der Neurologischen Universitätsklinik, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck. Sie erhält den Preis für ihre Arbeit „Abnormal explicit but not implicit sequence learning in pre-manifest and early Huntington`s disease“.

Wilhelm-Feuerlein-Forschungspreis – verliehen von der Oberberg-Stiftung Matthias Gottschaldt in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie, Dotation: je 4 000 Euro, an Priv.-Doz. Dr. Sabine Vollstädt-Klein, Wissenschaftliche Angestellte in der Klinik für Abhängiges Verhalten und Suchtmedizin, Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Mannheim, und Dr. phil. Matthis Morgenstern, Leiter der Abteilung „Forschung und Prävention“ am Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) in Kiel.

Anil Batra, Sabine Vollstädt-Klein, Matthis Morgenstern und Edda Gottschaldt (von links). Foto: Oberberg Stiftung
Anil Batra, Sabine Vollstädt-Klein, Matthis Morgenstern und Edda Gottschaldt (von links). Foto: Oberberg Stiftung
Der Preis wird alle zwei Jahre vergeben und gilt als die bedeutendste Auszeichnung im deutschen Sprachraum im Bereich der Suchtforschung und Suchttherapie. „Die diesjährigen Preisträger haben mit ihren Untersuchungen die Forschung über substanzgebundene Abhängigkeiten in besonderem Maße bereichert“, so Dr. med. Edda Gottschaldt bei der Preisverleihung.

Christina Zielinski, Foto: privat
Christina Zielinski, Foto: privat
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Celgene Award for Innovation and Immunology Research into Dermatological Diseases – verliehen von der European Society for Dermatological Research an Dr. med. Christina Zielinski, Assistenzärztin und Leiterin der AG Zelluläre Immunregulation, Klinik für Dermatologie und Allergologie, Charité–Universitätsmedizin Berlin. Der Preis beinhaltet 30 000 Euro für die Durchführung eines wissenschaftlichen Projektes, in dem die Rolle von IL-1beta in der Instruktion pathogener Eigenschaften bei T-Zellen in inflammatorischen Erkrankungen wie der Psoriasis untersucht wird.

UCB-Pharma-Preis – verliehen von der UCB, Dotation: insgesamt 10 000 Euro, an Dipl.-Ing. Anja Feldner, Deutsches Krebsforschungszentrum, Abteilung Signaltransduktion und Krebs, Heidelberg, Dr. rer. nat. Hannes Schröder, Institut für Physiologie und Pathophysiologie, Abteilung Herz- und Kreislaufphysiologie, Universitätsklinikum Heidelberg, Dr. med. vet. Nora Gatzke, Richard-Thoma-Laboratorien für Arteriogenese auf dem Charité-Campus Mitte, Berlin, und Dr. rer. nat. Philipp Hillmeister, Richard-Thoma-Laboratorien für Arteriogenese, ECRC, Charité – Universitätsmedizin Berlin & Max-Delbrück-Center für Molekulare Medizin. Den Preis teilen sich Wissenschaftler von der Universität Heidelberg für ihre Arbeit zur Entstehung von Krampfadern und ein Forscherteam aus Berlin, welches das Wachstum von Umgehungsgefäßen durch Aminosäuren untersuchte. Die Heidelberger Arbeit von Feldner und Schröder mit dem Titel „Experimental hypertension triggers varicosis-like maladaptive venous remodeling through activator protein-1“ untersuchte die molekularen Signalwege bei der Entwicklung von Krampfadern. Die Berliner Forscher Gatzke und Hillmeister erhielten den Preis für ihre Arbeit „Ateriogenesis is modulated by bradykinin receptor signalling“. EB

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