SUPPLEMENT: PRAXiS

Telemedizin: In Bewegung

Dtsch Arztebl 2012; 109(45): [1]

Krüger-Brand, Heike E.

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS

Mit der E-Health-Initiative sei das Thema Telemedizin erstmalig auf der Regierungsebene aufgegriffen worden, meinte der zuständige Referatsleiter im Bundesministerium für Gesundheit, Nino Mangiapane, beim 3. Fachkongress Telemedizin in Berlin. Einerseits soll der Aufbau einer bundesweiten Tele­ma­tik­infra­struk­tur die Umsetzung telemedizinischer Angebote erleichtern. Andererseits gebe es die „explizit versorgungspolitische Vorgabe“ zur Integration von Telemedizin in die Regelversorgung. Nach dem GKV-Versorgungsstrukturgesetz soll Telemedizin vor allem im ländlichen Raum die Versorgung sicherstellen. Bis Ende März 2013 muss der Bewertungsausschuss prüfen, inwieweit ärztliche Leistungen auch telemedizinisch erbracht werden können. Hinzu komme laut Mangiapane eine Reihe von „untergesetzlichen“ Maßnahmen der E-Health-Initiative, die Telemedizin in die Fläche bringen sollen.

Wichtige Schritte, immerhin. Ob sie ausreichen werden, muss sich zeigen. „Auch wenn der Bewertungsausschuss für telemedizinische Leistungen EBM-Ziffern vergibt, bleibt trotzdem die Frage, wer zahlt die Infrastruktur?“, sagte etwa Prof. Dr. med. Stefan G. Spitzer, Deutsche Gesellschaft für Integrierte Versorgung im Gesundheitswesen. Das Investitionsthema ist ihm zufolge noch ungelöst. Heike E. Krüger-Brand

Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema