ArchivDeutsches Ärzteblatt45/2012Forschungspreis: Rolle der Ärzteschaft in der NS-Zeit

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Forschungspreis: Rolle der Ärzteschaft in der NS-Zeit

Dtsch Arztebl 2012; 109(45): A-2219 / B-1811 / C-1775

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Das Bundesministerium für Gesundheit, die Bundes­ärzte­kammer (BÄK) und die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) schreiben – bereits zum vierten Mal – einen Preis für wissenschaftliche Arbeiten zu dem Thema „Aufarbeitung der Geschichte der Ärztinnen und Ärzte in der Zeit des Nationalsozialismus“ aus. Damit sollen Arbeiten ausgezeichnet werden, die sich in vorbildlicher Weise mit der Rolle der Ärzteschaft in dieser Zeit befassen. Der Preis ist mit 10 000 Euro dotiert. Er kann auf mehrere Arbeiten aufgeteilt werden.

An der Ausschreibung können teilnehmen:

  • Ärzte und Psychotherapeuten als Einzelpersonen oder in Kooperationen
  • Studierende der Humanmedizin
  • an humanmedizinischen Fakultäten oder medizinhistorischen Instituten tätige Wissenschaftler.

Jede teilnehmende Person und jede Arbeitsgruppe kann sich mit je einer Arbeit bewerben. Die Arbeiten müssen bis zum 31. Mai 2013 bei der BÄK eingegangen sein. Die Bewertung und die Ermittlung der Preisträger werden von einer unabhängigen Jury vorgenommen, deren Mitglieder vom Bundesministerium für Gesundheit, der BÄK, der KBV, dem Zentralrat der Juden in Deutschland sowie dem Verband der jüdischen Ärzte und Psychotherapeuten benannt wurden. Der Ausschreibungstext im Internet: www.aerzteblatt.de/122219a EB

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