ArchivDeutsches Ärzteblatt PP11/2012Arzneimittelreport: Berichtigung
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS

In der Meldung heißt es:„Bei Psychopharmaka sieht die Barmer-GEK zudem seit einigen Jahren einen Trend, vor allem älteren Frauen nicht die weniger abhängig machenden Benzodiazepin-Tranquilizer zu verordnen, sondern stattdessen mehr Antidepressiva.“ (Hervorhebung von mir).

Diese Aussage widerspricht allem, was selbst ein Anfänger der klinischen Psychologie, geschweige denn jeder Arzt, besser weiß oder wissen müsste: 

Gerade die Benzodiazepine haben ein enormes Suchtpotenzial, dagegen sind die Antidepressiva nicht bekannt als Suchtmittel im Sinne der F1x.x Kategorisierung laut ICD-10.

Anzeige

Dr. phil. lic-phil Günther Doblies, Psychologischer Psychotherapeut, 90547 Stein bei Nürnberg

Der Autor hat recht. Die Aussage, dass Benzodiazepine weniger abhängig machen, ist falsch.

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema