ArchivDeutsches Ärzteblatt46/2012EU-Verordnung: Wen wundert’s?
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Die Medizin, und damit meine ich alle „Player“ in diesem Spiel, ist inzwischen komplett durchökonomisiert. Egal welches Thema, egal mit wem man spricht, es geht nach kürzester Zeit um’s Geld. Ethikkommissionen? Schnee von gestern. Denn sie kosten Geld. Bringen sie welches? Nein. Also sind sie grundsätzlich entbehrlich. Das kann einem gefallen oder auch nicht. Es ist einfach nur logisch, und eine solche Entwicklung war vorhersehbar. Was wir jetzt sehen, sind Rückzugsgefechte. Ein letztes Aufbäumen gegen das Unvermeidliche, gegen die faktische Macht des Geldes. Die Altachtundsechziger haben ausgedient. Sie wissen es nur noch nicht. Muss man mitmachen? Ja. Denn zumindest die Ärzte haben es in den letzten Jahren geschafft, sich als Meinungsführer entbehrlich zu machen. Sie haben keinen Einfluss mehr. Und damit sind sie Spielball und keine Akteure mehr. Selbst schuld.

Dr. Bernhard Reiß, 23898 Sandesneben

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