ArchivDeutsches Ärzteblatt46/2012Jan Schulze: Als Arzt und Forscher authentisch

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Jan Schulze: Als Arzt und Forscher authentisch

Dtsch Arztebl 2012; 109(46): A-2317 / B-1885 / C-1849

Stüwe, Heinz

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Jan Schulze,Foto: Svea Pietschmann
Jan Schulze,
Foto: Svea Pietschmann

Für den Rückhalt, den Prof. Dr. med. habil. Jan Schulze bei den Kollegen genießt, hier nur ein Indikator: Mit überwältigender Mehrheit wurde er 2011 zum vierten Mal zum Präsidenten der Sächsischen Lan­des­ärz­te­kam­mer gewählt. Die Kammer hat er 1990 mitgegründet und erst als Vorstandsmitglied, seit 1999 als Präsident geprägt.

Der Internist und Endokrinologe ist als Arzt und als Wissenschaftler glaubwürdig und authentisch. Nach dem Studium in Berlin und Dresden verschrieb er sich der Erforschung der Stoffwechselerkrankungen, vor allem des Diabetes mellitus. 1985 Habilitation, 1992 außerordentlicher Professor, 1994 Universitätsprofessor in Dresden lauteten einige wissenschaftliche Stationen. Schulze war bis 1999 stellvertretender Direktor der Medizinischen Klinik III des Universitätsklinikums Dresden. Wissenschaftliches Denken prägt auch seine gesundheitspolitische Argumentation: in Form – nie vorschnell und emotional, stets abgewogen und fundiert – und Inhalt, wenn er Stereotypen auf ihre Evidenz hinterfragt. So findet der Vorsitzende des Ausschusses der Bundes­ärzte­kammer (BÄK) „Ausbildung zum Arzt/Hochschule und Medizinische Fakultäten“ Gehör. Besonders engagiert er sich für die Versorgungsforschung. In medizinethischen Fragen wie bei der eng begrenzten PID-Zulassung hat Schulze die Linie der BÄK mitbestimmt. Die Themen seines Wirkens spiegelt ein Fachsymposium wider, mit dem die Sächsische Lan­des­ärz­te­kam­mer ihren Präsidenten ehrt – an seinem 70. Geburtstag am 20. November. Heinz Stüwe

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