PREISE

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2012; 109(46): A-2318 / B-1886 / C-1850

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Ludwig-Demling-Forschungspreis – verliehen von der Deutschen Morbus-Crohn/Colitis-ulcerosa-Vereinigung, Dotation: 25 000 Euro, gestiftet von der Falk Foundation, an Prof. Dr. rer. nat. Andre Franke, Institut für Klinische Molekularbiologie, Kiel. Die pathogenetischen Hintergründe des Morbus Crohn sind bislang nicht genau bekannt. Weitere Aufschlüsse zur Krankheitsentstehung soll die Analyse genetischer Faktoren bringen. Für Forschungsarbeiten auf diesem Gebiet erhielt Franke die Auszeichnung.

Georg Ertl, Achim Degen und Katharina Wolff (von links), Foto: DGK/Thomas Hauss
Georg Ertl, Achim Degen und Katharina Wolff (von links), Foto: DGK/Thomas Hauss

Inge-Edler-Forschungsstipendium – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung, Dotation: 25 000 Euro, gestiftet von der Firma Astra-Zeneca, an Dr. Dr. med. Stephan H. Schirmer, Assistenzarzt, Universitätsklinikum des Saarlandes, Homburg/Saar. Mit der einmaligen Förderung können junge Wissenschaftler zur Senkung der Erkrankungsrate und Sterblichkeit beim akuten Koronarsyndrom forschen. Schirmer erhielt das Stipendium für sein Forschungsvorhaben zur „Rolle des inflammatorischen TRIF-Signalwegs während des Kollateralarterienwachstums (Arteriogenese)“.

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Gerhard Achatz, Foto: privat
Gerhard Achatz, Foto: privat

Heinz-Gerngroß-Förderpreis – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Wehrmedizin und Wehrpharmazie, Dotation: 1 500 Euro, zur Förderung des Nachwuchses durch Auszeichnung eines Vortrags auf dem Gebiet der Wehrmedizin, Wehrpharmazie und ihrer Nachbargebiete. Der Preis geht in diesem Jahr an Oberstabsarzt Dr. med. Gerhard Achatz, Bundeswehrkrankenhaus Ulm.

Franz-Koelsch-Preis – verliehen vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen für wissenschaftliche Arbeiten aus dem Fachgebiet Arbeitsmedizin, Dotation: 5 000 Euro, an Dr. med. Uta Ochmann, Funktionsoberärztin, Leiterin der Poliklinik, Institut und Poliklinik für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin, Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München. Sie wurde für ihre Arbeit „Evaluation der stationären Rehabilitation von Patienten mit pneumologischen Berufskrankheiten“ ausgezeichnet.

Theodor-Schwann-Preis – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Neuropathologie und Neuroanatomie (DGNN), Dotation: 1 000 Euro, an Alexandra Maerkens M.Sc., Doktorandin in der AG Morbus Alzheimer, Ruhr-Universität Bochum, Medical Proteom-Center, für ihren Tagungsbeitrag aus dem Bereich der Pathologie der neuromuskulären Krankheiten mit dem Titel „Differential analysis of protein aggregates in myofibrillar myopathies – a proteomic approach“. Ebenfalls von der DGNN verliehen wurde der Werner-Rosenthal-Preis, Dotation: 1 000 Euro, zu gleichen Teilen an Dr. med. Julia Pöschl, Assistenzärztin am Institut für Neuropathologie und Prionforschung, Ludwig-Maximilians-Universität München, für ihre Publikation „Expression of BARHL1 in medulloblastoma is associated with prolonged survival in mice and humans“ und Dr. med. David Capper, wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung für Neuropathologie, Universitätsklinikum Heidelberg, für seine Publikation „Assessment of BRAF V600E mutation status by immunohistochemistry with a mutation-specific monoclonal antibody“. EB

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