ArchivDeutsches Ärzteblatt46/2012Web 2.0 und Social Media: Wie prägt das Internet wissenschaftliches Arbeiten?

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Web 2.0 und Social Media: Wie prägt das Internet wissenschaftliches Arbeiten?

Dtsch Arztebl 2012; 109(46): A-2314 / B-1882 / C-1846

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Für Wissenschaftler werden die Technologien des Web 2.0 zunehmend wichtiger. Sie nutzen Instrumente wie Blogs, Wikis und soziale Netzwerke, um ihre Erkenntnisse, Daten und Theorien mit anderen online zu teilen. Auch virtuelle Forschungsumgebungen und Open-Access-Publikationen spielen eine immer größere Rolle in der Wissenschaft. Verändern neue Webtechnologien die Wissenschaft? Profitieren die Forscher von Web 2.0 und Social Media? Mit diesen Fragen befasst sich der Forschungsverbund Science 2.0, den die Leibniz-Gemeinschaft für fünf Jahre eingerichtet hat. 15 Leibniz-Institute, darunter auch die Deutsche Zentralbibliothek für Medizin (ZB MED), und neun weitere Institutionen gehören dem Verbund an, der das Thema interdisziplinär und wissenschaftlich erschließen will. Die beteiligten Institutionen widmen sich vorrangig drei Themenkomplexen: den neuen Arbeitsgewohnheiten durch das Web 2.0, der Technologieentwicklung und der Nutzungsforschung.

Die ZB MED bringt sich mit mehreren Projekten in den Forschungsverbund ein: Die zentrale Bibliothek für die Fachrichtungen Medizin, Gesundheit, Ernährung, Umwelt und Agrar hat mit dem Open-Access-Portal German Medical Science eine Plattform geschaf-fen, die freien Zugang zu qualitätsgeprüften medizinischen Fachartikeln bietet. Das Open-Access-Portal „eyeMoviePedia“ stellt Videoaufzeichnungen von Augenoperationen im Internet zur freien Verfügung. Ziel des Projekts „HemaView“ ist es, Mikroskopieergebnisse in digitalisierter Form in einer virtuellen Arbeitsumgebung für Hämatologen online verfügbar zu machen. EB

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