ArchivDeutsches Ärzteblatt46/2012Organtransplantation: Vertrauensstelle eingerichtet

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Organtransplantation: Vertrauensstelle eingerichtet

Dtsch Arztebl 2012; 109(46): A-2278 / B-1856 / C-1820

Siegmund-Schultze, Nicola

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Wertvolles Gut: Eine Vertrauensstelle soll dazu beitragen, dass im Zusammenhang mit der Organtransplantation alles mit rechten Dingen zugeht. Foto: dpa
Wertvolles Gut: Eine Vertrauensstelle soll dazu beitra­gen, dass im Zusammenhang mit der Organ­trans­plantation alles mit rechten Dingen zugeht. Foto: dpa

Die Prüfungskommission und die Überwachungskommission – in gemeinsamer Trägerschaft von Deutscher Krankenhausgesellschaft, GKV-Spitzenverband und Bundes­ärzte­kammer – haben eine unabhängige Vertrauensstelle „Transplantationsmedizin“ eingerichtet. Dort können Auffälligkeiten oder Hinweise auf einen Verstoß gegen Richtlinien der Bundes­ärzte­kammer oder gegen das Transplantationsgesetz gemeldet werden, auch anonym.

Leiterin der Vertrauensstelle wird Prof. Dr. jur. Ruth Rissing-van Saan, ehemals Vorsitzende Richterin am Bundesgerichtshof. Aufgabe der Vertrauensstelle ist es, Hinweise auf Unregelmäßigkeiten und Informationen über Auffälligkeiten im Zusammenhang mit Organspende und Organtransplantation entgegenzunehmen und auf deren Klärung hinzuwirken. Die Vertrauensstelle arbeitet unabhängig von den Strafverfolgungsbehörden: Vertrauensstelle Transplantationsmedizin bei der Bundes­ärzte­kammer, Herbert-Lewin-Platz 1, 10623 Berlin; vertrauensstelle_transplantationsmedizin@baek.de. nsi

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